Zukünftiger Verzicht auf Kollektivstrafen – DFB geht auf Ultras zu

Die Südtribüne beim Heimspiel gegen RB Leipzig. Foto: Alexander Mühl

Seit Monaten wurde intensiv und emotional über den Sinn bzw. Unsinn von Kollektivstrafen diskutiert. Nicht erst seit der kompletten Sperrung der Südtribüne im Stadion von Borussia Dortmund nach den beschämenden Vorgängen im Spiel gegen RB Leipzig.

Zuletzt drohte die Debatte zu eskalieren, waren nicht nur in fast allen Stadien der Reepublik Anti-DFB-Sprechchöre zu hören, so wurde auch über eine ‚Kriegserklärung‘ vieler Ultras gegen den DFB berichtet.

Dies hat den DFB offenbar beeindruckt. Heute veröffentlichte der Verband eine Erklärung, worin Präsident Grindel ankündigt in Zukunft auf die umstrittenen Kollektivstrafen verzichten zu wollen.

Hier die Verlautbarung des DFB im Wortlaut:

„Mit Blick auf die Entwicklungen der vergangenen Monate und Wochen in Teilen der Ultraszene veröffentlicht der Deutsche Fußball-Bund (DFB) anbei eine Erklärung seines Präsidenten Reinhard Grindel. Es handelt sich um keine kurzfristige Reaktion auf aktuelle Ereignisse, sondern um eine seit einiger Zeit auf Basis zahlreicher Gespräche vorbereitete Erklärung. Vorausgegangen sind unter anderem der intensive Dialog von DFB und DFL mit der AG Fankulturen, die Einbeziehung der Fachbereiche und ein Austausch mit der unabhängigen Sportgerichtsbarkeit.

Der Fußball begeistert Millionen Menschen in unserem Land, nicht nur in den Stadien der Bundesliga, sondern auch auf den Plätzen unserer Amateurvereine. Der Fußball hat eine große Integrationskraft. Daraus erwächst eine gesellschaftliche Verantwortung. Der Fußball steht für Miteinander, für Solidarität, er steht für Teamgeist und für Fairplay.

Mich hat in den vergangenen Wochen und Monaten sehr betroffen gemacht, dass es im Zusammenhang mit Fußballspielen zu martialischen Aufmärschen, “Kriegserklärungen” und menschenverachtenden Aktionen gegen Mannschaften und deren Fans gekommen ist. Dafür darf der Fußball in Deutschland nicht stehen. Damit muss Schluss sein.

Es ist Zeit zum Innehalten. Es ist Zeit zum Umdenken.

Auf der ganzen Welt wird Deutschland um seine gute Stimmung in den Stadien beneidet. Fankulturen mit ihren beeindruckenden Choreographien, kreativen Aktionen in den Stadien und gesellschaftlichem Engagement außerhalb schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Das erkennt der DFB ausdrücklich an, und hierfür sind wir dankbar. Die Vorstellungen vieler Beteiligter von einem emotionalen und sicheren Stadionerlebnis liegen dabei oft dicht beieinander. Hier müssen wir ansetzen: Wir müssen im Dialog Vertrauen aufbauen, Missverständnisse ausräumen und gemeinsam klare Linien und Grenzen festlegen. Hierzu gehört der Verzicht auf Gewalt.

Der DFB als Dachverband hat mit seiner Arbeitsgruppe Fankulturen einen Dialog für Faninteressen etabliert, der noch intensiver genutzt und konsequenter bekanntgemacht werden muss. Unter der Leitung der DFL diskutieren hier Fanvertreter von “Unsere Kurve”, “F_in – Netzwerk Frauen im Fußball”, “Queer Football-Fanclubs”, “Fan Club Nationalmannschaft” und der “Bundesbehindertenfanarbeitsgemeinschaft (BBAG)” sowie Fanbeauftragte der Klubs und Vertreter der Fanprojekte. Konstruktiv und nachhaltig stehen hier fanrelevante Themen und gemeinsame Lösungen im Mittelpunkt. Bisher haben Ultra-Gruppen die Einladung zur Mitwirkung nicht wahrgenommen.

Zuletzt waren Vertreter des DFB bei Gesprächen mit Fanvertretern in Dresden. Beim gerade zurückliegenden Spitzengespräch haben die Fanvertreter der AG Fankulturen vereinbart, die Einladung an Ultra-Vertreter des Gesprächs in Dresden zu erneuern, um aktiv in den Dialog mit den Verbänden einzutreten. Dies begrüßen wir sehr: Wir wollen nach gemeinsamen Wegen suchen, um zu transparenten und gerechten Maßnahmen zur Wahrung eines positiven Stadionerlebnisses zu kommen. Gleichzeitig wollen wir gemeinsam erörtern, was wir zum Erhalt und zur Verbesserung der Fankultur in unseren Stadien tun können.

Deshalb möchten wir in unseren Verbandsgremien und in der Anfang des Jahres installierten Projektgruppe “Verbandsrecht und Zuschauerverhalten” den Diskurs über Möglichkeiten zur Verhinderung von Zuschauerfehlverhalten einerseits sowie eine Weiterentwicklung der Sportgerichtsbarkeit intensivieren. Vor allem hier soll der Dialog mit den Ultra-Vertretern stattfinden. Bisherige Teilnehmer dieser Projektgruppe sind neben Vertretern der DFB-Sportgerichtsbarkeit sowie der DFB-Hauptabteilung Prävention und Sicherheit auch Vertreter von Profiklubs und DFL sowie Fanorganisationen (“BAFF” und “Unsere Kurve”) und unabhängige Wissenschaftler.

Wir haben verstanden, dass es um mehr geht. Der Fußball in Deutschland steht auch für Stehplätze, faire Eintrittspreise und die 50+1-Regel. Der DFB meint es mit dem Angebot zum Dialog ernst. Der DFB empfiehlt seinem Kontrollausschuss, bis auf Weiteres darauf zu verzichten, Strafen zu beantragen, die unmittelbare Wirkung auf Fans haben, deren Beteiligung an Verstößen gegen die Stadionordnung nicht nachgewiesen ist. Wir wollen für diesen Zeitraum keine Sanktionen wie die Verhängung von Blocksperren, Teilausschlüssen oder “Geisterspielen”. Die Unabhängigkeit der DFB-Sportgerichtsbarkeit bleibt davon unberührt.

Wir wollen ein Zeichen setzen, um gemeinsam in den Dialog einzutreten.“

Man darf gespannt sein ob die Stimmung in den Fankurven am anstehenden Eröffnungswochenende der 1. Fußball-Bundesliga mit Blick auf den Fußballverband nun wieder etwas entspannter sein wird.

4 Kommentare

'ProFans' hat schon öffentlich reagiert:

"Pressemitteilung – 16. August 2017
ProFans bezieht Stellung zum “Dialog-Angebot” von DFB-Präsident Reinhard Grindel

Erstaunt haben die ProFans angeschlossen Gruppen die heute vom DFB veröffentlichte Erklärung seines Präsidenten Herrn Grindel zur Kenntnis genommen. ProFans stimmt der Aussage zu, wie wichtig die Fankultur mit all ihren sozialen Werten für den Fußball ist, und dass diese Erkenntnis einen Grund zum Umdenken gibt.

Die Abkehr von Kollektivstrafen sowie von Bestrafungen auf Grundlage von Vermutungen ist längst überfällig. Auch die Wahrnehmung demokratischer Rechte in den Vereinen durch die Fanbasis zählt zur Kultur des Umgangs und zu den sozialen Werten des Fußballs. Wir haben noch nie verstanden, warum die Vorstellungen von einem emotionalen und sicheren Stadionerlebnis weit auseinanderliegen sollten. Nun endlich scheint die DFB-Spitze zu erkennen, dass der von ProFans Anfang 2016 auf den Tisch gelegte Vorschlag für einen Neuanfang eines Dialogs, der von Augenhöhe, Ernsthaftigkeit und Konstruktivität geprägt ist, dringend aufgegriffen gehört.

Der Einladung zur Arbeitsgruppe Fankulturen ist ProFans seither bekanntlich aus guten Gründen nicht gefolgt:

– In zehn Jahren des Fandialogs seit 2007 wurden nahezu keine Fortschritte im Sinne der Fankultur erreicht. Hinweise von ProFans-Vertretern über wachsende Unzufriedenheit und Zuspitzungen der Lage wurden nicht gehört.

– Hingegen haben die Verbände die Aushöhlung der 50+1-Regel hofiert, das Dikat des Kommerzes vorangetrieben und die Freiräume für Fans immer weiter beschränkt. Wichtige Entscheidungen wie die über die Einstellung der Gespräche zum sicheren Pyrotechnik-Einsatz, das Sicherheitspapier 2012 oder mehrere Verschärfungen der Stadionverbotsrichtlinie wurden vom DFB ohne Beteiligung des Fandialogs getroffen.

– Die in all den Jahren einzige konstruktive Einigung, nämlich über die Freigabe von Fanuntensilien, hatte der Vorsitzende der zuständigen DFB-Kommission, Große Lefert durch eine öffentliche Erklärung entwertet; danach wurde diese Initiative bis heute praktisch nicht umgesetzt.

– Die angebliche Wertschätzung aktiver Fans und Ultras wurde allzu oft durch gegenteilige Aussagen wie “Totengräber des Fußballs” ad absurdum geführt.

– Auch die 2016 installierte Arbeitsgruppe Fankulturen hat bis heute lediglich freundliche Fotos und unverbindliche Erklärungen produziert.

All das hat gezeigt, dass der DFB strukturell zu einem verlässlichen Dialog bislang nicht in der Lage war; auch nicht nach Übernahme der Federführung der DFL für die Arbeitsgruppe Fankulturen. Das Bündnis Aktiver Fußballfans hatte sich übrigens schon weit eher als ProFans von den ergebnislosen Gesprächsrunden verabschiedet.

Wenn jetzt ein Umdenken eingesetzt hat, begrüßt ProFans ausdrücklich einen Neuanfang eines Fandialogs, dessen Konstruktivität sich auch in dessen Struktur zeigt. Dazu gehören für uns die direkte Beteiligung kompetenter Entscheidungsträger, eine Einbeziehung der Vereine und größtmögliche Rücksichtnahme auf die ehrenamtlichen Fanvertreter, die ihre ohnehin durch Wochentagsspiele dezimierten Urlaubstage daransetzen.

Es bedarf dazu einer neuen, höherrangig angebundenen Dialogstruktur, die die Vereine direkt mit einbezieht. Diese sollte jetzt unverzüglich gemeinsam entwickelt werden. ProFans bietet dafür die Mitarbeit an.

ProFans im August 2017"

Dass sich DFB-Präsident Grindel für einen Verzicht auf die Verhängung von Kollektivstrafen ausgesprochen und erklärt hat, man wolle gemeinsam in einen Dialog eintreten, ist ein wichtiges Signal und nimmt Druck aus dem Kessel.
Den Worten müssen aber auch Taten folgen, nur so kann wieder Vertrauen unter allen Beteiligten aufgebaut werden, aber das wird dauern und da brauchen alle Beteiligten auch die Bereitschaft zu einem langen Atem.

Zuletzt waren ja die Fan-Proteste immer massiver geworden und gipfelten in der Aktion "Krieg dem DFB", mit dem die Ultras von Dynamo Dresden für großes Aufsehen sorgten.

Es war sehr wichtig, jetzt Druck aus dem Kessel zu nehmen, bevor alles eskaliert. Kollektivstrafen sind seit langer Zeit zu Recht umstritten. Denn in der deutschen Rechtsordnung gilt das Prinzip, keine Bestrafung ohne Schuld. Mit Kollektivstrafen trifft man aber viele Unbeteiligte, Leute, die mit den Aktionen gar nichts zu tun haben. Das aber widerspricht der deutschen Rechtsordnung, die auf dem Schuldprinzip aufbaut.
Zudem hat sich bisher gezeigt, dass Kollektivstrafen nichts bringen und sich dadurch nichts bessert. Unschuldige, die bestraft werden, sind geschockt, entsetzt und demotiviert und unverbesserliche Idioten lassen sich dadurch nicht beeindrucken, die juckt das gar nicht.

Es haben wohl schon seit einiger Zeit Gespärche des DFB und der DFL mit Fangruppierungen, z. B. mit der Interessengemeinschaft "Unsere Kurve" stattgefunden, auch mehrere interne Sitzungen der AG Fankulturen.
Das alles mündete dann in die Erklärung des DFB-Präsidenten.

Wichtig ist, dass die Vereinigung "ProFans", zu dem vor allem Vertreter der Ultraszene gehören, die sich aufgrund aus ihrer Sicht leerer Versprechungen aus einem Dialog mit den Verbänden zurückgezogen hatten, zu einem Neuanfang bereit ist und Gesprächsbereitschaft signalisiert.

Das alles kann nur ein Anfang sein, man muss jetzt diesen Dialog intensiv führen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen und sinnvolle Lösungen finden, auch tragfähige Kompromisse schließen.

Die Ultras darf man ja auch nicht über einen Kamm scheren. "Nur" ein bestimmter Prozentsatz von ihnen gilt als gewaltbereit und unbelehrbar. Und es gibt natürlich auch die Trittbrettfahrer, die den Fußball nur als Bühne für ihre idiotischen Aktionen und für Gewalt nutzten, die man kaum als Fußballfans bezeichnen kann.
Diese Leute wird man kaum erreichen, aber alle anderen schon und damit wäre schon ein großer Fortschritt erzielt.

Dass bestimmte Chaoten und Idioten den Fußball als Bühne missbrauchen, ist auch ein gesellschaftspoltiisches Problem, dass der Fußball nicht alleine lösen kann. Hier ist auch die Politik gefragt.
Überhaupt müssen generell DFB, DFL, Vereine, Fanvertreter, Politik, Sicherheitskräfte usw. zusammenwirken, damit ein wirksames Maßnahmenbündel umgesetzt werden kann.
So kann sich am Ende auch bei den Fans die Spreu vom Weizen trennen und es wird erkennbar, wem es wirklich nur um Fußball geht und wer den Fußball nur als Bühne nutzt.

Die Täter, die jeweils ermittelt werden können, sind entsprechend zu bestrafen. Da kommen dann auch Stadionverbote und solche Dinge ins Spiel. Aber auch Meldeauflagen an Spieltagen, die der Staat verhängt und die es ja besonders bei brisanten Länderspielen auch gibt.

Dialog und Präventivarbeit sind sehr wichtig, aber auch wirksame Strafen gegen diejenigen, die als Täter ausgemacht werden können.
DFB-Präsident Grindel hat ein wichtiges und richtige Signal gesetzt, aber das kann nur ein Anfang sein, den Worten müssen auch Taten folgen, der Gespärchsfaden zwischen allen dazu bereiten Beteiligten darf nicht mehr abreißen, man muss Lösungen finden, die verhindern, dass sich alles weiter zuspitzt, dass Auswüchse, Ausschreitungen und Gewalt weiter zunehmen, denn das schadet dem Fußball und eine solche Spirale wäre dann irgendwann nicht mehr zu stoppen, mit fatalen Folgen.

Gewalttäter im Stadion……..
1.
Mir scheint, wir sollten diese Gewalttäter nicht Fans nennen, auch nicht "Ultra-Fans". Ihre Motive, um ins Stadion zu gehen und erst recht bei ihrer Begehung von Straftaten -fahrlässige und oftmals vorsätzliche Köperverletzungen-, haben ursächliche nichts mit dem Fußball zu tun -mit Freude und Enttäuschung, mit Ärger und Jubel eines Fans, der "seinen Fußball liebt".

2.
Wie sollten, wie müßten, wie könnten die Vereine, die Polizei, die Fans im Stadion, der DFB, die DFL präventiv und repressiv effektiver diesen Gewalttäter begegnen?
Darüber wird diskutiert seit…………? Die Gewaltaktionen finden weiterhin statt. Mehr und heftiger als "früher"? Um die Frage beantworten zu können, fehlt es mir an Daten.

3.
Wenn der DFB jetzt den Versuch macht, seine Sanktionen auf solche Gewalttaten zu bedenken, konkret die sog. Kollektiv-Bestrafung, ist das verständlich, denn den erhofften Erfolg mit Blick auf die Gewalttäter in den Stadien hatte konkret diese Sanktion nicht, wohl den Nebeneffekt, daß viele Fans von den Strafmaßnahmen getroffen wurden.

4.
Ich habe keine hinreichend begründeten Vorschläge zu unterbreiten, wie "man" effektiv, dh. auch dauerhaft, die Gewalttäter aus dne Stadien heraushalten kann.

Zu bedenken wäre m.E., ob es nicht angesichts aller Möglichkeiten, die z.B. bei den Eintrittskontrollen derzeit noch nicht allesamt genutzt werden oder die bei der Video-Überwachung vor den Stadien, bei den Eingangskontrollen und im Stadion m.E. verbesserungsfähig sind, gelingen könnte, die einzelnen Gewalttäter auszumachen und sie präventiv und repressiv daran zu hindern, ihre Gewaltbereitschaft im Stadion auszuleben.

5.
Ob die Gewalttäter und all diejenigen, die für deren Aktionen zumindest Verständnis zeigen, fähig sind, darüber nachzudenken, was sie als kleine, als kleinste Minderheit zu Lasten einer großen, einer sehr großen Mehrheit von Frauen, von Männern, von Kindern , die als Fans zu einem Fußball-Spiel ins Stadion gehen -wegen des Spieles!!-, für sich als "ihr gutes Recht" reklamieren, wage ich zu bezweifeln. Und für dementsprechenden Unsinn halte ich die regelmäßigen stereotypen Appelle der Verantwortlichen an diese Gewalttäter.

PS
Da ich seit einiger Zeit nicht mehr regelmäßig ins Stadion gehe, konkret zu den Heimspielen " meines" BVB, kann ich -mich betreffend- das Ganze ohne persönliche Besorgnis zur Kenntnis nehmen und kommentieren. Da aber mein 9 jähriger Enkel dann und wann mit seinem Vater…….

Ob und wie auf Dauer regelmäßige Gewaltakte in den Stadien dem Fußball-Sport im allgemeinen, dem Geschäftsbetrieb "Profi-Fußball" im besonderen schaden werden, bleibt derzeit Spekulationen überlassen -sh."fatale Folgen", über die verständlicherweise spekuliert wird -3-Lukas N., abschließend.

Im übrigen:
Ich habe bewußt von Gewaltakten gesprochen, die unmitterbar die Gesundheit (das Leben!) von Menschen gefährden.
Dazu zählen nicht die sog. "Schmäh-Gesänge" im Stadion oder "provozierende Plakate, Banner" auf den Tribünen. Ich bin darauf bezogen der Meinung, daß "man" dieser halb Fußball-Fan ein hohes Maß an Akzeptanz zeigen sollte, auch dann, wenn einen so Manches anwidert, wenn so Manches den eigenen Moralvorstellungen oder den "ansonsten" geltenden Regeln von "Sitte und Anstand" im Umgang miteinander widerspricht. Fußball ist nicht Tennis, nicht Golf, nicht Polo ,und Fußball-Fans gehen traditionell miteinander heftiger, deftiger, weniger zimperlich um.Nicht immer die "guten Sitten der Mehrheitsgesellschaft" achtend. Und hoffentlich bleibt das noch lange so.

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