Zeche Carl gerettet – Mitarbeiter nicht

Die Zeche Carl ist gerettet – aber die für die Mitarbeiter gibt es bislang keine sichere Perspektive.

Die Stadt Essen will die Zeche Carl als soziokulturelles Zentrum erhalten – das hat der Rat entschieden. Im Februar kommenden Jahres soll ein neuer Träger benannt werden, Bürger, Kulturinteressierte und auch die Mitarbeiter der Zeche Carl sollen sich an der Neukonzeption beteiligen können. Erst einmal eine gute Nachricht. Allerdings ändert das nichts an der Situation der Mitarbeiter der Zeche Carl. Die treten bald den Weg in eine Transfergesellschaft an. Ob jemand von ihnen im kommenden Jahr bei dem Neustart dabei ist, weiß bislang niemand. …

Die Zeche Carl ist gerettet – aber die für die Mitarbeiter gibt es bislang keine sichere Perspektive.

Die Stadt Essen will die Zeche Carl als soziokulturelles Zentrum erhalten – das hat der Rat entschieden. Im Februar kommenden Jahres soll ein neuer Träger benannt werden, Bürger, Kulturinteressierte und auch die Mitarbeiter der Zeche Carl sollen sich an der Neukonzeption beteiligen können. Erst einmal eine gute Nachricht. Allerdings ändert das nichts an der Situation der Mitarbeiter der Zeche Carl. Die treten bald den Weg in eine Transfergesellschaft an. Ob jemand von ihnen im kommenden Jahr bei dem Neustart dabei ist, weiß bislang niemand. 

3 Kommentare

Hi,

hmm ? ob das jetzt wirklich eine gute Nachricht ist, weiß ich gar nicht. Wie viele soziokulturelle Zentren oder Industriebrachen braucht unser Land noch? Und wie viele davon verkraften wir noch?

Wenn ich sehe, wie viele hochqualifizierte Bergleute wir in den letzten 20 Jahren in die Arbeitslosigkeit entlassen haben, dann kommt mir das Grauen. Ganz egal, ob das im Saarland, in NRW oder in anderen Regionen unserer BRD so ablief.

Für mich stellt sich zurzeit eine ganz wesentliche Frage, und zwar folgende:
?Kann ein Staat wie die BRD es sich tatsächlich ungestraft leisten, Abhängigkeiten der Energielieferungen zu extrem teuren Preisen einzukaufen?? Und wenn ja, wie lange noch? Vielleicht so lange noch, bis Russland die Gasleitungen dicht macht ?

Wenn ich daran denke, dass noch vor Jahren die Stahlwerke der Reihe nach geschlossen wurden, und ein paar Jahre später dann – bedingt durch den chinesischen Markt – die Preise wieder derart nach oben schnellten, dann denke ich, dass ein Land wie die BRD ihren Bergbau und den damit verbundenen Unabhängigkeiten nochmals überdenken sollte.

Vielleicht liege ich ja falsch damit, aber ich glaube, dass immer noch Angebot und Nachfrage die Märkte regelt ? und wenn dem so ist, dann sollte es höchste Zeit werden, auch über soziokulturelle Zentren oder Industriebrachen nachzudenken.

Viele LG sendet Tom

Hi,also das die Zeche Carl weiter macht finde ich super.Wie oft schon hab ich dort abgefeiert,als Jugendlicher schon als sie noch ein Jugendzentrum beherbergte.Gibts heute sowas überhaupt noch in Essen für Jugendliche ? Die Stadt Essen spart sich seit Jahrzehnten doch schon Gelder in diesem Bereich ein,eiskalt und widerlich fand ich es als
ich von der geplanten Schließung der Zeche Carl hörte.Essen will sich Kulturhauptstadt
2010 nennen,wo bleibt denn da die Kultur bei der geplanten Schliessung.Haben denn nur die reichen Schnösel,Banker und gut Verdienende Schnösel Anrecht auch Kultur ? Beispielsweise,daß die Philharmonie mit Millionen gefördert und jede Eintrittskarte mit ca 100 ? subventioniert wird.Ist klar,für die Schnösel und Politker,da wird das Geld schubkarrenweise in den Hals geschmissen.Und für das einfache Volk gibts gnädigerweise die Krümmel.Essens Stadtspitze sollte sich schämen Gruß,Andre aus Borbeck

Kommentar verfassen