Zappa lebt – in Bochum

 

Papa wäre hocherfreut gewesen: Sohnemann Dweezil Zappa (Foto) setzt nun schon seit geraumer Zeit die schrägen Töne seines Daddys auf der Bühne um und rockte in Bochum die bestuhlte Jahrhunderthalle. Trotz des fortgeschrittenen Alters der meisten Zappa-Jünger hielt es diese bei der fast dreistündigen Show oftmals nicht auf den Sitzen, denn Zappas Klangkaskaden mit All-Time-Favourites wie "Zombie Woof" sind immer noch schlichtweg umwerfend.

HIER geht es zu weiteren Fotos des Konzerts.

 …

 

Papa wäre hocherfreut gewesen: Sohnemann Dweezil Zappa (Foto) setzt nun schon seit geraumer Zeit die schrägen Töne seines Daddys auf der Bühne um und rockte in Bochum die bestuhlte Jahrhunderthalle. Trotz des fortgeschrittenen Alters der meisten Zappa-Jünger hielt es diese bei der fast dreistündigen Show oftmals nicht auf den Sitzen, denn Zappas Klangkaskaden mit All-Time-Favourites wie "Zombie Woof" sind immer noch schlichtweg umwerfend.

HIER geht es zu weiteren Fotos des Konzerts.

 

3 Kommentare

Es war wieder ein postives Erlebnis, erreichte allerdings nicht die Klasse der letzten und schon gar nicht der 1., soll ich sagen Show?, ja, Show !!!

Aus meiner Sicht waren es eher gut 2 Stunden, die, ohne das eine Pause gemacht wurde, einen Querschnitt durch das Werk Franks gaben. An vielen Stellen war es mir etwas zu laut, einige Feinheiten – schon so oft auf den Platten (oder CDs) gehört – gingen dabei unter … oder waren sie gar nicht da ?

Nun, er hat ja darauf hingewiesen, dass es durch den fehlenden Percussionspieler (war verhindert) anders klingt als gewohnt. Ich fand es sehr erfrischend, dass es rockiger war als bei den ersten beiden Malen, denn letztendlich handelt es sich hier eben nicht um Frank, sondern Dweezil Zappa und dessen Discographie ist nicht nur ein zarter Fingerzeig darauf, dass es bei ihm etwas härter und lauter zugeht. Ein guter Konzertabend war es aber auf jeden Fall.

Für mich war es die erste Dweezil-Show und ich war ziemlich begeistert. Musikalisch sehr gut, auch wenn er sich bei einem Stück von der “Live in New York” drei mal verhaspelt hat. Ist eben nicht ganz einfach, den Alten nachzumachen. Ich bin Zappa-Fan seit ich dreizehn war. Da ich damit in meinem jetzigen Freundeskreis ziemlich einsam bin, war es für mich besonders erfrischend zu sehen, das ich wohl doch nicht so ganz alleine damit bin. Die Halle war voll mit Gleichgesinnten, was auch an der Kleidung der Besucher festzustellen war. Einziger Kritikpunkt bleibt für mich, das das Ganze etwas steril wirkte und Dweezil bei seinen Ansagen etwas steif war. Aber wie gesagt, ist auch nicht so einfach.

Kommentar verfassen