Wir zeigen den Comic der nichts für Norddeutschland ist.

Kim Schmidt zeichnet. Cartoons. Die erscheinen eigentlich in der Moin Moin Zeitung – ein Wochenblatt, und zugegeben keines der ganz großen Leitmedien in der EU.

Screenshot 2015-09-12 at 02.43.36 nachm.Mit dieser Begründung wollte man dort ein Cartoon zur aktuellen Flüchtlingslage nicht bringen. Auch die SHZ berichtete bereits.

Urteilt selbst. Darf man sowas noch Menschen in Norddeutschland zumuten?

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5 Kommentare

Die Botschaft von "Martha Pfahl" ist die, dass man Probleme einfach dadurch lösen kann, dass man Andersdenkende niederbrüllt. Die Verlagsleitung scheint diese Überzeugung nicht zu teilen, vielleicht aus Lebenserfahrung.

@Rainer Möller: Ihr Problem ist, dass in diesen Comics keine "blonden maskulinen Männer" vorkommen, gell?

"Also ich bin echt kein Nazi, aber……" ; "Also ich bin ja nicht rechtsradikal, aber…." ; "Also ich bin ja nicht fremdenfeindlich, aber…." – – – –
Woran erinnert mich das bloß? Ach ja, ist schon etwas her, aber den Versuch andere durch Lächerlichkeit und stereotype Begriffe von der Diskussion fernzuhalten hat es doch schon mal gegeben:
"Ich stehe ja auf dem Boden des Grundgesetzes, aber…." ; "Ich bin ja kein Linksradikaler, aber…." ; "Ich bin ja gegen Gewalt an Personen, aber….." – – – –
Vergleichbar? Natürlich nicht – damals wurden die "guten" Linken von den pösen Rechten so angeprangert – heute dagegen ist es genau andersherum! Das ist wohl der entscheidende Unterschied 😉

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