Wir und Heute – Oktobertöne

Die leisen Töne des Oktobers setzen ein. Die Blätter fallen von den Bäumen, die Wälder erstrahlen im Herbstlicht und in Leverkusen knallen sie eine Autobahnbrücke in eine Giftmülldeponie. Aha. David und Martin kommen nach einer langen Sommertour langsam an. Oktober eben.

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1 Kommentar

Viele Themen, aber die angsprochenen Lösungen sind für mich zweifelhaft.

Aktuell steht der Verkehr wieder überall.
War das nicht die Top Prio für CDU und FDP?
Der Eisenstangenfund in Köln hat wieder gezeigt, dass nichts klappt.
Gut, es mag hier nicht möglich sein, dass man eine Bombe von einer kleinen Eisenstange unterscheiden kann, ohne dass man mehrere Tage ein Loch gräbt. Aber das Zuschütten eines Lochs sollte in weniger als 2 Tage möglich sein und die Kontrolle wg. Sprengstoffe etc. an Flughäfen erscheint auch eher Folklore zu sein, wenn es nicht möglich ist, kleine Eisenstangen von Bomben zu unterscheiden.
Dass die Bahn auch nicht in der Lage ist, den Verkehr zu bewältigen wurde überdeutlich.

Auch Elektroautos werden die Probleme des Individualverkehrs nicht lösen. Es ist immer noch viel Blech mit wenigen Insassen.
Wir brauchen leistungsfähige Bahnen und bzw. eine stärkere Automatisierung des Individualverkehrs, damit insbesondere das Einfädeln bei Ab-/Auffahrten und das Kolonnenfahren optimiert wird. In dem Bereich der Automatisierung/Assistenten sind unsere Autobauer und -zulieferer Spitze, sie machen nur nicht so ein Theater wie andere. Das ist unsere Schwäche:
Die Skihalle in Bottrop ist fast unbekannt, die in Dubai kennt jeder.
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Mehr People?
Wir haben sehr viele Menschen >50, die gut ausgebildet sind, aber nicht mehr gebraucht werden. Im Ruhrgebiet stehen wieder Massenentlassungen an. Natürlich von eher gut bezahlten Arbeitnehmern.

Aktuell geht es darum, die Löhne überall massiv zu drücken. Das geht einfach mit mehr People. Insbesondere im Niedriglohnsektor, wo man schnell eingearbeitet werden kann. Automatisierung und mehr Produktivität bleiben auf der Strecke. Die fehlende Produktivität wird uns noch einige Schwierigkeiten bereiten.
Mehr billige Arbeitskräfte, wenn möglich subventioniert durchs Amt, sind keine Lösung für unsere Hochlohnwirtschaft!

Bei mehr Geld und insbesondere einen Abstand zu den Sozialleistungen würde es sich auch lohnen, unangenehme Jobs anzunehmen. Warum um 6 aufstehen und im Nieselregen bei 0 Grad arbeiten, wenn in der Endabrechnung der Lohn/die Rente die Sozialleistungen kaum übersteigt.

Mehr ausgebildete People gibt es bei hohem Netto Lohn, sonst sind andere Länder attraktiver. Wir bekommen nur unausgebildete Menschen. Dass jetzt die Regierung Studiengebühren für Studenten aus Nicht-EU Länder kassieren will, hilft nicht. Entweder alle oder keiner.

Was war es für ein Aufschrei als "Schlecker-Frauen" als Kindergärtnerinnen anfangen sollten. Was spricht denn dagegen? Wir müssen flexibler werden. Viele dieser Frauen waren mehrfache Mütter, die sicherlich in der Lage sind, kleine Kinder zu erziehen/betreuen.

Es ist uns ja auch gelungen, dass das Anschließen eines Telefons in der Wohnung nicht mehr einen verbeamteten Staatsdiener benötigt.

Zum Thema Piloten und ihre Gehälter:
http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-deal-air-berlin-piloten-rebellieren-gegen-eurowings-aid-1.7142811
Es kann jeder selber beurteilen, ob diese Berufsgruppe im Rahmen von geringen Löhnen auftauchen sollte.

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