Wieder Wesel – Wieder AGR – Wieder Ärger

Der Landrat des Kreises Wesel, Ansgar Müller, macht Ernst gegen die Abfallgesellschaft Ruhr, AGR. Er legte schriftlich bei der Bezirksregierung Düsseldorf Widerspruch gegen einen Antrag der Müllfirma ein, die Abdeckung der Deponie Rheinberg bis auf das Jahr 2020 zu verschieben. Dies sei nicht hinnehmbar.

Laut Müller habe der Kreis die Kosten für die Deponieabdeckung schon mit den Müllgebühren bezahlt. Die Ausreden der AGR, die Deponie müsse erst ordentlich ausgasen, will Müller nicht hinnehmen. In einem Schreiben des Landrates an die Bezirksregierung heißt es, wenn die Abdeckung verschoben wird, habe das "keinen wesentlichen Einfluss auf die Reduzierung der Schadstoffpotentiale". Die Nutzung des Deponiegases zu wirtschaftlichen Zwecken sei unsinnig, da die Behandlung des Sickerwassers der Deponie wegen der fehlenden Abdeckung bis zu 280.000…

Der Landrat des Kreises Wesel, Ansgar Müller, macht Ernst gegen die Abfallgesellschaft Ruhr, AGR. Er legte schriftlich bei der Bezirksregierung Düsseldorf Widerspruch gegen einen Antrag der Müllfirma ein, die Abdeckung der Deponie Rheinberg bis auf das Jahr 2020 zu verschieben. Dies sei nicht hinnehmbar.

Laut Müller habe der Kreis die Kosten für die Deponieabdeckung schon mit den Müllgebühren bezahlt. Die Ausreden der AGR, die Deponie müsse erst ordentlich ausgasen, will Müller nicht hinnehmen. In einem Schreiben des Landrates an die Bezirksregierung heißt es, wenn die Abdeckung verschoben wird, habe das "keinen wesentlichen Einfluss auf die Reduzierung der Schadstoffpotentiale". Die Nutzung des Deponiegases zu wirtschaftlichen Zwecken sei unsinnig, da die Behandlung des Sickerwassers der Deponie wegen der fehlenden Abdeckung bis zu 280.000 Euro im Jahr koste, aber durch das Gas maximal 140.000 Euro eingenommen werden könnten.

Müller schreibt weiter, es wäre nur konsequent, nach der erfolgten Zwischenbehandlung nun die "Oberflächeabdeckung aufzubringen", um die Deponie wieder für die Bevölkerung zugänglich zu machen. Schließlich sei geplant, dort ein Naherholungsgebiet zu bauen.

Der Landrat folgert: "Weil keine sachlichen Argumente für eine zeitliche Verschiebung der Deponieabdeckung vorliegen, könnte sich vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation der AGR der Eindruck aufdrängen, dass die beantragte Verschiebung des Zeitpunktes des Aufbringens der Oberflächenabdeckung allein aus finanziellen Erwägungen heraus erfolgt."

Frei übersetzt könnte man formulieren, die Leute sollen wohl verar….t werden.

Da könnte was dran sein. Nach Schätzungen des Kreises kostet die Abdeckung der Deponie Rheinberg etwa 20 Mio Euro. Die AGR ist aber immer noch klamm. Nach meinen Informationen sind bei der AGR bereits gerichtliche Zahlungsaufforderungen über mehr als 700.000 Euro aus schlechten Geschäften eingegangen. Das Geld wird seit Wochen nicht bezahlt. Ich bin dran und versuche die Hintergründe der Zahlungsaufforderungen aufzuklären.

Wie dem auch sei: Müller schreibt jedenfalls weiter, er erwarte, dass die AGR das Geld für die Abdeckung der Deponie "mündelsicher" vorweist. Bin gespannt.

 

2 Kommentare

K.önnte es vielleicht sein?
O.hne unken zu wollen!
N.ur mal so angenommen dass
K.lamm vielleicht eher ein
U.nwort für etwas unsagbares ist.
R.aten wir uns durch?
S.chöne Sch….

Sicher weg dürfte das Geld für Abdeckung wohl sein.

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