Weniger Kurzarbeit bei ThyssenKrupp

Die Mitarbeiter von ThyssenKrupp Steel können sich freuen. Die Nachfrage nach Stahl zieht wieder an. Wie man im Unternehmen hört, soll nun die Produktion wieder hochgefahren werden. Das bedeutet mehr Arbeit – und damit weniger Kurzarbeit.

In den ersten Monaten dieses Jahres haben die Hochöfen in Duisburg nur mit halber Kraft gearbeitet, an manchen Tagen sogar nur mit 40 Prozent. Für die rund 20 000 Menschen am Standort eine ungewohnte Erfahrung. Denn noch Mitte vergangenen Jahres wurden die Maschinen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gepeitscht, um den Stahlhunger der Kunden zu befriedigen. Im Konzern galt die Sparte als Cash-Cow, nun ist sie die Problemzone.

Tiefrote Zahlen weist ThyssenKrupp im Stahlgeschäft aus; und auch nach den jüngsten Preiserhöhungen ist keine Entspannung in Sicht. Aber immerhin zieht die Nachfrage wieder an. Die Kunden bestellen wieder, wenn auch auf niedrigem Niveau, heißt es im Unternehmen.

Die Mitarbeiter von ThyssenKrupp Steel können sich freuen. Die Nachfrage nach Stahl zieht wieder an. Wie man im Unternehmen hört, soll nun die Produktion wieder hochgefahren werden. Das bedeutet mehr Arbeit – und damit weniger Kurzarbeit.

In den ersten Monaten dieses Jahres haben die Hochöfen in Duisburg nur mit halber Kraft gearbeitet, an manchen Tagen sogar nur mit 40 Prozent. Für die rund 20 000 Menschen am Standort eine ungewohnte Erfahrung. Denn noch Mitte vergangenen Jahres wurden die Maschinen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gepeitscht, um den Stahlhunger der Kunden zu befriedigen. Im Konzern galt die Sparte als Cash-Cow, nun ist sie die Problemzone.

Tiefrote Zahlen weist ThyssenKrupp im Stahlgeschäft aus; und auch nach den jüngsten Preiserhöhungen ist keine Entspannung in Sicht. Aber immerhin zieht die Nachfrage wieder an. Die Kunden bestellen wieder, wenn auch auf niedrigem Niveau, heißt es im Unternehmen.

1 Kommentar

Was da abläuft, versteht kein Mensch mehr.
Ich arbeite nebenbei bemerkt seit 20 Jahren in der Branche.
Während meiner Ausbildung haben die älteren Mitarbeiter immer von der “Koreakrise” geschwärmt, das wären noch Zeiten gewesen, da war der STahl knapp, da konnten die Verkäufer den Preis diktieren und die Liefermenge kontingentieren. Und wir Jungen haben uns verstohlen an die Stirn getippt.
Nun, so ähnlich war es aber wieder in den letzten 4 Jahren.
In den letzten 4 Jahren haben sich SÄMTLICHE Stahlfirmen doof und dämlich verdient. Da müßten eigentlich fette Reserven für schlechte Jahre aufgebaut worden sein.
Aber ich fürchte, die Gewinne sind für Boni an die Manager verpulvert worden, obwohl allen klar gewesen sein dürfte, daß es so himmelhochjauchzend nicht ewig weiter gehen würde.
Und noch schlimmer: Der Boom der letzen 4 Jahren wird jetzt als Maßstab genommen – alles, was weniger ist, ist Kathastrophe. Da muß man natürlich sofort Kurzarbeit anmelden…
Das Ergebnis ist jeden Tag zu spüren. Völlig abgenervte Mitarbeiter schieben einen Haufen Arbeit vor sich her – die Arbeit ist nämlich nicht weniger geworden – und die Lieferfristen werden länger und länger.
Wie auf die Art die Wirtschaft wieder aus dem Tief kommen soll ist mir völlig schleierhaft.

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