Weihnachten mit den Ruhrbaronen: Mettgans mexikanisch

Bildausschnitt Weihnachtsgans Foto: Jürgen Howaldt Lizenz:  CC-BY-SA-2.0-de
Bildausschnitt Weihnachtsgans Foto: Jürgen Howaldt Lizenz: CC-BY-SA-2.0-de

Die Feiertage stehen vor der Tür. Menschen kommen zusammen, um etwas zu essen. Etwas, was schmeckt, satt macht und ein heimeliges Gefühl vermittelt. Kein Gericht passt so gut zu dieser Jahreszeit wie die traditionelle Mettgans. Ja, sie ist etwas aufwendiger zuzubereiten und man sollte auch den Tisch ein wenig dekorieren, denn dieser Leckerei muss man in einem würdigen Rahmen präsentieren.

Benötig werden: Eine Gans. Hackfleisch Halb und Halb, eingelegte Pflaumen, Zwiebeln und drei  Jalapeno.

Zuerst mische wir die angebratenen Zwiebeln mit dem Hack, den Pflaumen und der Jalapeno. Dann wird alles in die ausgenommene Gans gestopft und ab damit in den Backofen. Die Gans muss drei Stunden braten – dann wird sie umgedreht und noch über eine Stunde gegrillt. Ab und an immer mal das Fett aus dem Bräter über das Tier gießen.

Dazu passen Semmelknödel, Rotkohl und viel Alkohol.

 

15 Kommentare

Da läuft einem das Wasser im Munde zusammen!

Drei Stunden im Römertopf geht auch; nach 2 Stunden wenden und etwas vom Fett, das sich im Römertopf gesammelt hat, abgießen. Scheint mir etwas bequemer , aber im Ergebnis ähnlich gut zu sein.

Stefan,
“Alkohol”……..
ehe (Rot-)Wein oder ehe Bier?
Und nach dem Essen einen Obstler?

-Ich kann mir hier in Waltrop quasi in der Nachbarschaft direkt vom Bauern die Gans abholen -freilaufend seit Frühjahr auf den angrenzenden Wiesen-.

@Thomas: Es heisst ja auch nicht umsonst, je schlechter es den Leuten geht, je mehr wird gefeiert… 😉 😀

Robin,
als es uns tatsächlich schlecht ging, in jeder Beziehung -während des Krieges und von 1945 bis—,
gab es in meiner Familie keine Gans, sondern Hauskaninchen -aus der eigenen Zucht!

Ist ja alles ganz nett. Aber was ist mit Vorspeise und Dessert?

Etwas leichtes vorweg:
Feldsalat mit in Bacon eingewickelten, knusprig gebackenen Dörrpflaumen ?? Dazu ein leichtes Dressing aus Honig-Essig, Sonnenblumenöl, rote Zwiebelwürfel, etwas Senf und Curry, Pfeffer und Salz.
Etwas süßes hinterher:
Lebkuchen – Schicht – Dessert:
Lebkuchen zerbröseln und in Grand Marnier und Kirschsaft (-likör?) einweichen. Quark mit Zucker und Zimt verrühren, Sahne mit Sahnesteif schlagen und unter den Quark heben. Immer 1 Schicht Quark, 1 Schicht Lebkuchen und einige Sauerkirschen übereinander in Dessertgläser schichten, die letzte Schicht sollte Quark sein, mit Schokoraspel bestreuen und servieren.

@Walter: Das war bei meinen Großeltern früher auch so. Die hatten im Laufe der Jahre fast alles, sogar eigene Schweine. Deren Siedlung war damals noch so angelegt, dass man sich in den verhältnismässig großen Gärten noch selber mitversorgen konnte. Deren Haus ist von 1938. Die hatten noch 2 Ställe mit dabei usw.. In den 70er und 80er Jahren, als ich noch Kind war, da gab es da noch immer Gänse, Kaninchen, Enten usw.. War für mich als Kind damals eine schöne Sache.

Und wer weiss, vielleicht hat der Stefan seine Gans im Jahre 2014 hier ja auch im Kleingarten heimlich selber gezüchtet 😉 😀

Max,
ja, ich denke, die Vorspeise und das Dessert passen gut zur Gans und zu einem weihnachtlichen Festessen!
Danke für die Rezepte.

Hm, sicher das es damals Kaninchen gewesen ist ?
Angeblich sind zu dieser Zeit auch viele Katzen verschwunden…

Robin,

leider ist die Tierhaltung in den meisten Kleingärten verboten. Wir würden auch gerne ein paar Tierchen vom Frühling bis Herbst im Garten frei laufen lassen und anschließend für den Winter die Lagerung ins Eisfach verlegen. Aber leider gibt das die Satzung unseres Vereins nicht her.

@HerrMarek: Oh , ja. Da kann es wirklich strenge Regeln geben. Meine Schwester hatte mal einen, da durften keine Nadelgehölze gepflanzt werden.

Der Verbot von Nadelgehölzen ist gar nicht so doof, weil es um den kleingärtnerischen Nutzen geht. Obstbäume bringen Ertrag. Nadelhölzer gehören auf den Berg und nicht ins Flachland.

Neben diesem Aspekt ist das Problem von Zypressen, die oftmals mit den Nadelbäumen verwechselt werden, das in dem Gehölz Krankheitswirte überwintern. Beispielhaft ist der Birnengitterrost, man kennt vielleicht die braunen Flecken an den Blättern der Birnbäume, dieser kann für Jungbäume ernsthaft schädlich sein. Birnen sind da ok, die kann man essen. Aber der Baum kann da schon mal draufgehen, wenn der Birnengitterrost zu stark wird.

Vom Birnengitterrost zum Backrost. Ein paar Temperatur- und Zeitangaben wären ja schon ganz nett. Auch wenn der Hauptgrund des Beitrags der Provokation dient.

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