Vom ‘Unglück’ mit dem FC Bayern München im Jahr 2015 Deutscher Fußball-Meister zu werden

Die Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt
Die Meisterschale. Foto: Robin Patzwaldt

Wenn Spieler zum FC Bayern München wechseln, dann wollen sie in der Regel Titel sammeln, sportliche Meriten erringen. Nirgendwo im deutschen Profifußball ist das bekanntlich so wahrscheinlich möglich, wie beim Rekordmeister von der Isar. Gestern war es mal wieder soweit, auch wenn es relativ unbeachtet blieb. Der Club mit dem enormen Selbstvertrauen, mit der ‚Mia san mia‘-Mentalität, errang mal wieder die Meisterschaft. Die 25. war es im Übrigen in der äußerst ruhmreichen Clubhistorie.
Was in nahezu allen Städten der Republik Grund für eine ‚große Sause‘ gewesen wäre, trieb in München die Massen nicht (mehr) auf die Straßen. Öffentliche, spontane Feierlichkeiten? Fehlanzeige! Bei näherer Betrachtung ein wahres Trauerspiel, welches wohl auch manch ein erfolgsorientierter Profi, bei seinem Wechsel zu den Bayern so gerne mal unberücksichtigt lässt. Die Meisterschaft ist, obwohl allenthalben als eigentlich wichtigster der möglichen Titel für einen Fußballspieler hierzulande angesehen, krönt er doch eine konstante Leistung während des kompletten Fußballjahres, in München ganz offensichtlich zu einer Art Randerscheinung verkommen.

 

Und das lag im aktuellen Fall nicht nur an der Tatsache, dass die Bayern gestern quasi ‘auf der Couch’ Meister wurden, weil sie ihren 1:0-Erfolg gegen Berlin bereits am Samstag errangen, während die Wolfsburger erst am gestrigen Sonntag in Mönchengladbach mit 0:1 verloren, wodurch ihr Punkterückstand auf die Münchener so groß wurde, dass er auch theoretisch in den verbleibenden vier Ligaspielen nicht mehr aufgeholt werden kann.
Es war auch in den letzten Jahren schon eindeutig eine Tendenz zu erkennen, die eine fast schon ernüchternde Entwertung des ursprünglich häufig emotionalsten und bedeutendsten Titel im deutschen Sportgeschehen Stück für Stück immer weiter vorangetrieben hat. Gestern war daher auch nur die vorläufige Krönung einer seit Jahren zu verzeichnenden Tendenz zu beobachten.

 
Früher mussten sich Spieler, Fans und Verantwortliche der Bayern schon manchmal dem Spott der Öffentlichkeit stellen, da ihnen ein ‚schnöder‘ DFB-Pokalsieg mehrfach keine eigene, öffentliche Feier auf dem Marienplatz der bayerischen Landeshauptstadt mehr wert war. Ständig von Highlights gehetzt, ließ man einen DFB-Pokalsieg in Berlin häufiger schon mal einzeln unbeachtet, feierte ihn dann, gerne gleich zusammen mit der Meisterschale, in einem ‚Aufwasch‘ sozusagen. Dass das nun auch mit dem Meistertitel in eine ganz ähnliche Richtung läuft, das tut dem Fußball hierzulande natürlich nicht gut. Bei den Bayern ist die Meisterschaft, ebenso wie ein Pokalsieg, offenbar keine spontanen Jubelarien mehr wert. Zählt inzwischen etwa nur noch der Sieg in der Königsklasse, der Champions League?

 
Sicher, eine offizielle Meisterfeier wird es an der Isar sicher in den nächsten Wochen schon irgendwann auch noch geben. Aber so spontane Freude wie man sie zum Beispiel nach den jüngsten Titelerfolgen hier bei uns im Ruhrgebiet schon mehrfach erlebt hat, wenn Schalke und der BVB mal einen ihrer vergleichsweise seltenen Titelgewinne in Meisterschaft, Pokal, oder Europapokal feiern konnten, so etwas ist in München in dieser Form schlicht nicht mehr vorstellbar. Zu verwöhnt sind Fans, Spieler und Funktionäre dort. Höchstens der Sieg in der Champions League ist dort noch eine wirklich spontane und emotionale Feier wert. Das ist auch aus neutralem Blickwinkel sehr schade!

 
Und auch wenn der Termin gestern, so kurz vor wichtigen Spielen in Pokal und Champions League, für die Mannschaft natürlich ungünstig liegt, ein wenig mehr spontane Feierlaune zumindest bei den Fans des Rekordmeisters wäre schon wünschenswert und den Bayern-Fans auch ohne Zweifel zu gönnen gewesen. Denn schließlich ist so ein Titel, so normal er für viele Beteiligte dort inzwischen ja auch erscheinen mag, noch immer eine ganz bedeutende sportliche Leistung, die Millionen in diesem Land mit großem Interesse über Monate hinweg begleiten und auch entsprechend positiv bewerten. Da sollte man sich eigentlichschon mal kurz und heftig freuen können…

 
Da ist es schon mehr als schade, auch und gerade für viele Profis am ‚Rande‘ des Kaders der Bayern, die vielleicht nicht über Jahre hinweg dort spielen werden, oder die zuvor auch noch nie ‚Meister‘ wurden, wenn ein solch schöner Titel nahezu unbemerkt auf der heimischen Couch, vielleicht mit einem Glas sekt o.ä. ‚gefeiert‘ werden muss, oder wenn selbst Trainer Pep Guardiola nicht einmal mehr live die Konkurrenz im Spiel der möglichen Entscheidung des Meisterrennens im TV mitverfolgt, weil er sich lieber zeitgleich schon mit einigen DVDs ausgestattet der Video-Vorbereitung des nächsten Pokalspiels widmet, wie er kürzlich in einem TV-Interview bestätigte, oder wenn Mathias Sammer, so wie gestern ebenfalls geschehen, unmittelbar nach dem Besuch eines Basketballspiels in München in eine TV-Talkrunde zugeschaltet wird, wo er die Fußball-Meisterschaft seines Teams nach eigener Aussage doch eher beiläufig auf seinem Handy mitbekam.

 
So normal das alles für die Bayern inzwischen ja geworden zu sein scheint, so bedauerlich ist diese Entwicklung grundsätzlich. Denn eigentlich wäre der gestrige Abend in München ein toller Anlass für eine große Sause gewesen. Ein echtes Highlight im Leben für Millionen. Eigentlich! Bei aller verständlichen ‚Routine‘ und der hohen Erwartungshaltung dort.
Wirklich sehr schade, dass man davon gestern so wenig gesehen hat und miterleben konnte. Trotzdem natürlich auch von hier aus:

Herzlichen Glückwunsch zur 25. Deutschen Meisterschaft, FC Bayern!

 
Ihr spielt dort ‘unten’ eine erneut wirklich tolle Bundesliga-Saison, auch wenn Euch das selber offenbar leider nicht mehr ganz so viele echte Emotionen wert zu sein scheint. Hier im Ruhrgebiet würde manch ein Club, manch ein Fan, sicher sehr gerne an eurer Stelle feiern. Aber dann eben auch richtig…

 

23 Kommentare

Vielleicht hätte die Vereinsführung sich an die Schickeria wenden sollen. Denn die wissen wie man Stimmung macht – mit einem Abspielgerät und ein paar Lautsprechern ein wenig Ultrajubel einspielen. Da steigt die Feierlaune in der Südkurve direkt an. Beinahe ausgelassen sind sie dann, diese Jecken.

Nun ja. Sicherlich ist es auch eine Frage der Gewohnheit, als Dauermeister nicht mehr permanent auszuflippen…

Aber das scheint ja nicht nur dem Verein und dessen Leitung und den Stadtoffiziellen so zu gehen, sondern auch den Fans selbst. Denn für eine ordentliche Sause braucht es doch das OK “von oben” nicht, oder!?

Allerdings freut sich dafür der Rest der Fußballrepublik um so mehr, wenn der FCB irgendwann wieder ohne Meitsertitel ausgeht!

Und Dortmund (ebenso wie Barcelona) kann ihnen ja noch einen Strich durch die Rehnung machen. Dann fiele den Münchenern die verpasste Gelegenheit zur spontanen Freude nachträglich auf die Füße -denn was ist noch nüchterner, als “auf der Couch” Meister zu werden? Richtig: den (dann einzigen) Titel fünf Wochen später offiziell nachzufeiern…

Robin,
wenn ich Bayern-Fan wäre -ein ” an sich” unvorstellbarer Zustand für mich-, dann…..?

Ich glaube, dann hätte auch ich kein großes Bedürfnis, jetzt die Meisterschaft zu feiern, sondern eben darauf zu bauen, daß es nach den drei gewonnenen Titeln die eine große Feier geben wird.

Dabei müßte ich mir bewußt sein, daß, wenn es nicht zum Pokalgewinn, nicht zum Sieg in der Cham.liga reichen sollte, eine nachgeholte Feier der deutschen Meisterschaft “irgend wie” nicht mehr so richtig hinhauen dürfte..
Ich sehe im übrigen keinen Grund,warum Nicht-Bayernfans darum besorgt sein sollten, daß in München die Meisterschaft -noch- nicht,jedenfalls nicht so wie in anderen Städten üblich, gefeiert wird. Wenn im nächsten Jahr der BVB odr S04 oder wer außer den Bayern auch immer deutscher Meister werden sollte, wird doch in den betr.Städten wie üblich gefeiert werrden, vielleicht umsomehr,, weil die Bayern nicht Meister geworden sind.
Langeweile in der Liga?
Nee, für mich als BVB-Fan war diese Saison extrem (!!) aufregend, und sie scheint ja bis zum letzten Spieltag -nebst Pokal- alles andere als langweilig zu werden.

Walter, ich finde ja schon, dass der Liga da insgesamt etwas entgeht. Egal welcher Verein einen Titel gewinnt, feiert es sich nicht am schönsten, wenn die Entscheidung spät fällt, spontan groß gefeiert wird auf den Straßen der Stadt, die Fans begeistert einen Autokorso starten usw.? Ich finde schon. So wie es sich in den letzten Jahren, gerade eben auch in und durch Bayern München, ein Stück weit einzubürgern scheint, da geht der Liga schon ein großes Stück Attraktivität verloren. Ich vermisse das, egal welcher Verein am Ende etwas zu feiern hat. Das gehört einfach irgendwie dazu. Dass es gestern in München gar nichts tat, das ist schon traurig, und auch schlecht für die gesamte Liga, wie ich finde.

Das scheint sich in München zu einem nicht mehr ignorierbaren Dauerproblem zu entwickeln. Auch die letzte Meisterschaft wurde ja – außer bei einigen tausend “Anwesenden” bei der offiziellen, befohlenen Meisterfeier am Rathaus – fast unter Auschluss jeder menschlichen Emotion “gefeiert”. Übrigens war gestern spät die Münchener Live-Webcam bei Zeigler wohl symptomatisch (“Ich sehe zwei Menschen und noch zwei am Brunnen. Jetzt gehen die einen weg…”)

Nun aber mahnen und brummeln Rummenigge und Sammer unisono, dass man doch biddebidde den Erfolg nicht sooooo unbedingt automatisch abhaken solle und dass diese Meisterschaft eine “ehrliche” wäre (ach? Meister werden ohne Fans und Begeisterung ist dann “ehrlich”?). Kann gut sein, dass die nächste Meisterschaft wohl im Dschungelcamp gefeiert werden muss, da gibt’s zumindest mehr Zuschauer…

Die Entwertung der Meisterschaft begann mit der Entscheidung, auch den zweiten, dritten, manchmal sogar den weit abgeschlagenen vierten Tabellenplatz mit der CL-Teilnahme zu belohnen. So kann sogar ein Meisterschaftsverweigerer wie S 04 die Millionen im europäischen Geschäft abgreifen.

Ich verstehe nicht so wirklich, warum sich hier immer wieder an den Bayernfans, die angeblich oder wirklich, nicht feiern können oder wollen, abgearbeitet wird.Entscheidend, liebe BVB-Fans, ist doch auf dem Platz. Der Copyy-Rigth-Halter dieser unvergänglichen Fußballweisheit, der BVB-Spieler Preißler, wie wir alle wissen, hat damit gewiss nicht auf den Platz laufende und dort feiernde Fans gemeint, oder etwa doch?

@thomas weigle: Tja, wenn man noch nie einen CL-Sieg, DFB-Pokale oder Meisterschaften des BvB in Dortmund gefeiert hat, fällt einem das Verstehen natürlich schwer, das verstehe ich voll und ganz;-)

@ Klaus Lohmann Ich habe hier schon einmal erwähnt, dass ich 76 das Spiel gegen den Club und die anschließenden Feierlichkeiten live und in 3D erlebt habe, also weiß ich wie in DO Fußball gefeiert wird. Es geht doch wohl eher darum, dass der Sack geprügelt wird, aber der Esel gemeint ist. Ein wenig Neid ist sicherlich auch dabei. Wird eine solche Diskussion auch anderswo geführt oder ist das eine Ruhrpottspezialität?

@Thomas: Was mich betrifft ist es bestimmt kein 'Neid'. Eher im Gegenteil! Ich finde das Schönste ist es doch als Fan einen Titel seines Teams zu feiern. Wenn das abhanden kommt, dann tun mir die Fans dieses Clubs leid. Ganz ehrlich. Und ganz unabhängig davon welchen Club das betrifft. Die schönste Meisterfeier für mich persönlich war auch die von 1995. In den Jahren danach wurde auch nie mehr diese Emotionalität erreicht. Lag wohl an der langen Pause davor…. Klar, dass es immer ein Stück mehr 'Normalität' wird, je mehr Titel man sammelt. Aber ein wenig mehr hätte es in München dieses Jahr dann ja doch sein dürfen. 😉

Robin,
ich meine, es sollten allen Vereine, alle Fans bundesweit, europaweit, weltweit überlassen bleiben, ob, wann und wie sie das feiern, was sie für "feierungswürdig" halte.

Ich gehöre z.B. zu denjenigen, die selbst in jüngen Jahren lediglich nach Spielschluß im eigenen Stadion mit der Mansnchaft und den übrigen Fans z.B. die deutsche Meisterschaft gefeiert haben; und das war es dann auch! Wenn heute durch viele,viele Fans dem Straßenkarneval ähnlich Meisterschaften gefeiert werden, dann nehme ich das kommentarlos zur Kenntnis, folgich auch die Tatsache, daß es in diesem Jahr eine solche karnevalsähnliche Jubelfeier in München nicht, noch nicht gegeben hat.
Ob und wie es den Bayern – Fans gelingen könnte, nach dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal und evtl. nach dem Verpassens des Einzuges ins Champ.-Lig-Finale eine solche "karnevalsähnliche" Meisterfeier im nachhinein hinzubekommen, weiß ich nicht.

@Walter: Natürlich bleibt diese Entscheidung jedem selber überlassen, was und wann er feiert. Und trotzdem gehört es meiner Meinung nach zum Schönsten was man überhaupt als Fan einer Sportmannschaft erleben kann, wenn man (nach einer möglichst spannenden Entscheidung) letztendlich dann einen Titel ‚seines‘ Teams ausgelassen zusammen mit anderen Fans feiern kann. Wenn das nicht mehr gelingt, aus welchen Gründen auch immer, dann geht etwas verloren, was für viele Fans zumindest ein echtes Highlight sein kann und sollte.

Naja, bei einem Verein, der in seiner Heimatstadt die wenigsten Fans sitzen hat, ist halt nix zu erwarten außer ein paar Schälchen Prosecco mit abgespreiztem kleinen Finger beim Lieblingsitaliener und zweimal Hupen auf'm Aldi-Parkplatz. Und selbst das hat man ja dieses Jahr dem "großen Ziel Triple" geopfert. Fan-feindlicher kann man eigentlich nicht mehr Fußball betreiben…

@thomas weigle: Na klar find ich es gut, wenn die Buyern mal auf was neidisch sind, was nicht gleich mit einem einzelnen holländischen "Feierbiest" schon sein Ende gefunden hatte:-))
Ach nee, da gibt es ja auch noch einen Müller in Frauenkleidern, das ist ja bestimmt schon "Feiern de luxe" ala Bayern;-))

Und ja, das wird nur hierzulande so diskutiert. Wär ja doof, wenn wir das auch noch an die Bayern abgeben müssten…

Klaus Lohmann,
nee, nee, das Bier ist doch für die Bayern im allgemeinen, also auch für die FCB-Fans in München und Umgebung d a s Getränk, das zum Feiern gehört;passend dazu sh. Beckenbauer und die Werbung für…….

Da wir dabei sind, uns über das Ob, das Wann und das Wie des Feierns einer deutschen Meisterschaft Gedanken zu machen und ich meine, sh.mein Beitrag -12-, das sei "nicht zwingend geboten", weil es gilt, das Ob, das Wann, das Wie solcher Feiern den Vereinen, den Fans zu überlassen, komme ich nicht darum herum, meine Irritation -vorsichtig formuliert-darüber auszudrücken, daß es mittlerweile ein gut organisiertes Ritual ist, daß die Spieler nach großen Erfolgen literweise Bier über ihre Köpfe und über die aller "Herumstehenden" gießen. Als "spontane Eingebung"? Dann verstehe ich das. Als organisiertes Ritual? Na ja; aber -sh.einleitend-, jeder soll wie er kann und wie er will!

@WALTER Stach: Bittebittebitte keine Vergleiche zwischen unserm unvergleichlichen Pilsbier und dem, was die Bayern da unten aus farblichen Gründen dafür halten;-)

@Robin #17:

"..auf Bitten der Stadt und von Geschäftsleuten in der Münchner Innenstadt auf einen Autokorso zum Marienplatz verzichten wird."

Bitte??? Nun, das genügt wohl als Beweis, dass der FCB in München zu einem Fremdkörper und Störenfried mutiert ist.

Sagen wir mal so, Klaus: Hier im Pott wäre deutlich mehr Party! Egal wo! 🙂

Bier-und Feiermeister Dortmund, Fußballmeister München. Man wird in München mit dieser Einteilung leben können.

@Thomas, das kann man sicher so sehen. Mir geht es aber um etwas Anderes: Die Wertschätzung, welche man als Fan einem Titelgewinn entgegenbringt ist aber eine andere, wenn man Titel nicht so häufig erringt, dass man bei dem Gewinn ‚nur‘ einer weiteren Meisterschaft in einem Jahr schon regelrecht enttäuscht ist. Ich werde mich z.B. mein Leben lang an den DFB-Pokalsieg des BVB 1989 und die Meisterschaft von 1995 erinnern. Erinnerungen fürs ganze Leben für mich. Ob sich in 20 Jahren von den Bayernfans noch jemand an die Deutsche Meisterschaft von 2015 wird erinnern können?

Ja, Robin, so ist das wohl. Und wir kennen ja auch das berühmte Breitnerzitat von dem Verein, in dem man nicht richtig feiern kann. Das ist so, nur ich verstehe letztlich die öftermalige Diskussion um das Feierverhalten der Bayernfans nicht, sich daran so abzuarbeiten. Der Münchener als solcher scheint eher am Umzug zum Oktoberfest interessiert zu sein als an einem Umzug meisterschaftlicher Wiederholungstäter. Na und?

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