Zustandsbeschreibung Piratenpartei

restpiraten

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Die Piratenpartei hätte die Chance gehabt, ein deutsches Pendant zu den amerikanischen Libertarians zu werden. Sie hat das verspielt, weil sie von linken Radikalen gekapert wurde. Das hat eine gewisse Parallele zum Schicksal der Grünen, wo sich im Lauf der ersten sieben Jahre die K-Gruppen und Spontis auf Kosten der Gemäßigten durchsetzten. (Zugegebenermaßen: die Anhänger der K-Gruppen und Spontis wurden dann selber arriviert und bürgerlich, blieben allerdings bellizistisch und antiliberal, aber das ist wieder ein anderes Thema.)

Und die Piratenkapitäne wechslen zur … FDP. Was soll man dazu sagen? "Bedeutungslos und überflüssig gesellt sich gern!" 😉

Nun ja, das sind gerade die Gemäßigten, die hinausgedrängt worden sind. Dass sie sich der FDP anschließen, ist nur logisch. Aber die FDP ist nicht mehr das, was sie war.
(Bei der ersten Einführung des (damals noch sehr, sehr milden) Volksverhetzungsparagraphen hatte die FDP noch die Kraft, diesen Paragraphen geschlossen abzulehnen. Aber über die Jahrzehnte galt: Je mehr der Paragraph radikalisiert wurde, desto geringer wurde der Widerstand der FDP.)

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