Tolle Frikadelle: Endlich wieder ein Meistertitel für den FC Schalke 04

Auf Schalke wird gefeiert. Foto: Michael Kamps

Vorbei sind seit heut endlich die Zeiten, in denen der ruhmreiche FC Schalke 04 nur als mitleidiger ‚Meister der Herzen‘ betitelt werden musste. Seit gerade ist nämlich offiziell klar, dass die Königsblauen eine neue Meisterschaft tatsächlich ihr eigen nennen können:

Die umstrittene Tierschutzorganisation PETA kürte Schalke nun zum offiziellen ‚Veggie-Meister‘. Die großen Bayern nur auf Rang Drei, der BVB gar nur auf Rang Sieben. Was für eine Erleichterung bei den Königsblauen!

Die Korken dürfen nun also auch in Gelsenkirchen, nur wenige Tage nachdem der ungeliebte Nachbar Borussia Dortmund jubelnd mit dem DFB-Pokal durch seine Innenstadt fahren durfte, endlich mal wieder in Serie knallen. Diesen Titel kann den ‚Knappen‘ nämlich diesmal tatsächlich niemand mehr nehmen.

In der Würdigung von Peta heißt es begeistert: „Das Knusperschnitzel HongKong mit Sojasauce, Gemüsefrikadellen mit Currysauce und Bulgursalat sind nur einige Ausnahmetalente im Kader.“

Wer braucht da schon neue Weltklasse-Aktive im Kader der Profimannschaft, wenn er sich über das Schnitzel ‚HongKong‘ oder alternativ auch über eine besonders tolle Gemüsefrikadelle im Stadion des Herzens freuen darf?

Mahlzeit! Ähhhh…. Glückwunsch! 🙂

10 Kommentare

Klar mag der Titel im Vergleich zu sportlichen Erfolgen völlig unwichtig sein. Trotzdem finde ich es erfreulich, dass Schalke seinen Fans auch kulinarisch ein breites Angebot bietet. Und die "Veggie-Krone" ausgerechnet für den Tönnies-Verein ist schon bemerkenswert!

Und demnächst bekommen die Schalker dann den Alice Schwarzer-Award (sic!) der AGrgG (= Arbeitsgemeinschaft rot-grüner Gleichstellungsbeauftragter), weil der Verein als erster Bundesligaverein für alle Männermannschaften eine verbindliche Frauenquote eingeführt hat.

Denn so, wie die spielen, wäre das nämlich sonst niemandem aufgefallen …

#3 Respekt, wie gekonnt Sie hier Schalke-und Frauenfeindlichkeit unter einen Hut bringen.

Gratuliere, der zweite Kommentar hat den Artikel in allen Belangen erfolgreich unterboten. Das muss man erst mal hinbekommen.

Ach ja … Die Frauenfeindlichkeit … Einer der Begriffe, die ich nun gar nicht mag. Das Totschlag-Argument. Immer wieder herunter gebetet …

Aber nun gut. In wie vielen Stadien gibt es noch alkoholhaltiges Bier? Eine Maßnahme, die gar nichts bringt, weil die Leute entweder besoffen oder bekifft reingehen, deren Frauen (!) aber die Böller im Slip oder im BH rein schmuggeln, und deren Kerle sich dann auf der grünen Wiese prügeln. Um ihre Frauen zu zu beeindrucken, die das geil finden. Es gibt mehr als genug von denen … Frauen sind keine bessere Menschen!

Und wenn Ihr die Idee mit der Frauenquote in Folge der Veggie-Burger-Idee in Gelsenkirchen nicht als Ironie erkannt habt … Nun dann schlecht …

Aber ein Stadion-Besuch ohne Bier ist wie ein Steakhouse an vegetarisch-vorgeschriebenen Tagen. Warum gehe ich dahin? Um Fußball zu sehen, Bier zu trinken und eine Bratwurst zu essen! Ohne mich zu prügeln! Aber auch dahingehend werden mich die Paternalist*innen mal wieder raus und in eine vorgeblich bessere und gender-quotierte Welt treiben … in der ich mich dann aber nicht mehr aufhalten will!

Es gibt noch Potenzial für den Pott-Club
-Equal Pay => Alle Spieler erhalten das gleiche Geld
-Neue Bezeichnungen für die Positionen: Stürmende, Abwehrende, … Beim klassischen 6er wird es schwierig, eine Bezeichnung zu finden
– Die Frauenquote ist natürlich dringend erforderlich, wie schon beschrieben wurde. Natürlich inkl. Equal Pay

#5
Ihr humoristischer Versuch wurde schon als ein solcher erkannt. In Wolfsburg würde man sich aktuell auch sicherlich scheckig über sowas lachen. Hauen sie doch noch ein paar raus, gibt noch ein paar andere Gruppen, auf deren Kosten man Scherze machen kann. Ich geb ihnen mal 'nen schönen Einstieg zum vervollständigen, mit absoluter Treffergarantie: Treffen sich ein Schwuler, ein Schwarzer und ein Jude im Stadion…

Zu dem Rest aus ihrem Kommentar: Klar, Frauen schmuggeln unaufgefordert Böller ins Stadion und nötigen dann die armen Kerle dazu, die Dinger anzuzünden. Klassische Urschuld und so. Was ist bei ihnen eigentlich schief gelaufen?

Ist es gendergerecht dem Gegner zu sagen, er spiele wie ein Mädchen? 😉 Oder ist das eine böse, böse Aneignung?

"Endlich wieder ein Meistertitel für den FC Schalke 04" hahahahahaha, wat'n witziger Titel, ich schmeiß' mich weg, hamwer gelacht, wa.

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