Tatsache: RWE bloggt seit Monaten – erst jetzt bemerkt

Ich habs erst jetzt bemerkt – andere waren sicher schneller. Seit Anfang Februar bloggt RWE. Oder besser gesagt, die Stelle für gesellschaftliche Verantwortung im Konzern (Corporate Responsibility) betreibt einen Blog, in dem Mitarbeiter über ihr soziales Engagement berichten können. Das Ding ist professionell aufgemacht, durchgestylt und vielleicht deswegen streckenweise öde.

Grundsätzlich ist die Idee ja gut. Mitarbeiter können sich mit Projekten bewerben oder Externe Ideen vorschlagen. Diese werden dann gefördert – wenn das Projekt taugt. Mal mit Geld, mal mit Zeit oder Aufmerksamkeit. Gefördert werden Vereine, Initiativen und soziale Dinge. Damit die Menschen auch von den guten Taten erfahren, werden die Projekte dann im RWE-Blog vorgestellt.

So fand der Artenschutztag Eingang in den Blog. Oder ein Sportprojekt an der Astrid-Lindgren-Schule in Essen. Oder eine Tour zu Libellenlarven in Mülheim.

Der ganze Blog strahlt vor guten Menschen. Das ist nett, damit ungefährlich und deswegen nicht spannend – finde zumindest ich. Mir gefällt es besser, wenn  man diskutieren muss, wenn man sich reiben kann und wenn es knistert.

Ok, vielleicht ist das unfair jetzt.

Ich habs erst jetzt bemerkt – andere waren sicher schneller. Seit Anfang Februar bloggt RWE. Oder besser gesagt, die Stelle für gesellschaftliche Verantwortung im Konzern (Corporate Responsibility) betreibt einen Blog, in dem Mitarbeiter über ihr soziales Engagement berichten können. Das Ding ist professionell aufgemacht, durchgestylt und vielleicht deswegen streckenweise öde.

Grundsätzlich ist die Idee ja gut. Mitarbeiter können sich mit Projekten bewerben oder Externe Ideen vorschlagen. Diese werden dann gefördert – wenn das Projekt taugt. Mal mit Geld, mal mit Zeit oder Aufmerksamkeit. Gefördert werden Vereine, Initiativen und soziale Dinge. Damit die Menschen auch von den guten Taten erfahren, werden die Projekte dann im RWE-Blog vorgestellt.

So fand der Artenschutztag Eingang in den Blog. Oder ein Sportprojekt an der Astrid-Lindgren-Schule in Essen. Oder eine Tour zu Libellenlarven in Mülheim.

Der ganze Blog strahlt vor guten Menschen. Das ist nett, damit ungefährlich und deswegen nicht spannend – finde zumindest ich. Mir gefällt es besser, wenn  man diskutieren muss, wenn man sich reiben kann und wenn es knistert.

Ok, vielleicht ist das unfair jetzt. Denn zunächst einmal hat der RWE-Blog ja nur die Aufgabe PR-Arbeit zu machen. Deswegen kann man nicht mit Maßstäben kommen wie Spannung. Aber mich würden schon die Zugriffszahlen am Tag interessieren. Wieviele Leute lesen das?

An den Kommentaren kann man das nicht erkennen. Auf dem RWE-Blog gibt es wenige bis keine Kommentare.

Ich fänd es ja spannend, wenn sich RWE in einem Blog der Diskussion um seine Projekte stellen würde. Zum Beispiel über die Themen Atomstrom, Braunkohleabbau, Einstieg in Holland, Kohlekraftwerke, Klimaschutz, etc…

Das würde so richtig knistern. Natürlich müsste man mit einer guten, transparenten  und kompetenten Moderation dafür sorgen, dass der Blog nicht zu einer Klowand verkommt. Alles was unfair diskutiert, fliegt raus. Alles was beschimpft, fliegt raus. Wenn man einen unparteilichen Moderator oder noch besser ein Moderatorenteam findet, könnte so ein Blog-Projekt vorbildlich für ein Firmenblog werden.

Das was jetzt da ist, ist schön, aber wie gesagt, streckenweise öde.

2 Kommentare

Als ich die Ankündigung fürs Blog damals gelesen hab, hab ich auch erst gedacht “Wow, da bin ich mal gespannt.”
Aber ich muss dir recht geben, David, es ist echt mal öde. Aber aus dem Thema ist einfach nicht mehr rauszuholen. Da wären die von dir angedachten Schwerpunkte wesentlich spannender, aber genau deshalb wird’s das auch nicht geben.
Und was die Professionalität angeht – man hat es bis jetzt nicht geschafft, das Theme komplett zu übersetzen.

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