Tages des Zorns: Wie die Palästinenser die Welt überraschen könnten

Ein Problem der Palästinenser: Die meisten ihrer Freunde sind Idioten Foto: tedeytan Lizenz: CC BY-SA 2.0
  1. Beach-Party Tag. Gaza hat einen großen Strand. Aber Islamistenstrände sind langweilig. Wenn die Palästinenser sich in Gaza für Beach-Partys und gegen Islamisten entscheiden, haben sie nicht nur mehr Spaß, sondern machen Israelis und anderen ein attraktive Angebot. Alkohol, Musik und Mittelmeer war immer schon eine gute Mischung und ein Tourismus-Booster.
  2. Coding-Days. Statt sich an den Tagen des Zorns wie ein Haufen Irrer aufzuführen, während die Hamas- und Fatah-Funktionäre sich das auf neuen Flachbildschirmen mit einer Flasche Wein in den Venen anschauen, fangen einfach mal alle Palästinensischen Kids an zu programmieren. Angeleitet werden sie von Freiwilligen aus der ganzen Welt – gerne auch aus Israel, das für Programmierer genug Jobs hat.
  3.   Hamas- und Fatah Verscheuch-Tage. Palästinenser haben gute Gründe zornig zu sein. Sie sind arm, sie werden unterdrückt, die Perspektiven sind schlecht – und die Schuld daran tragen Hamas und Fatah. Beide Organisationen statt der Israelis ins Meer zu jagen und durch eine demokratische, säkulare  Vertretung der Palästinenser zu ersetzen, würde sich lohnen.
  4. Falsche-Freunde Tage: Jede Menge Menschen auf der Welt haben sich mit den Palästinensern solidarisiert – die meisten sind Idioten nett beschrieben. Wie es den Palästinensern geht, ist ihnen vollkommen egal. Sie instrumentalisieren sie im Kampf gegen Israel und die USA. Die Palästinenser könnten sich von diesen falschen Freunden schnell trennen und so für lange Gesichte bei deutschen Neonazis, Islamisten, Anti-Imperialisten und anderen Antisemiten sorgen.
  5. Egal-Tage:  Trump erkennt Jerusalem als israelischen Hauptstadt an? Verliert eine Palästinenser jetzt seinen Job? Verdient jemand weniger Geld? Werden die Schulen schlechter oder der Käse teurer? Nein? Vielleicht ist es dann auch einfach für das Leben der meisten Palästinenser vollkommen egal.

2 Kommentare

Es ist schon spannend, dass es Chancenverhinderer auch heute noch schaffen, Teile der Weltbevölkerung immer mehr von den Chancen der modernen Welt zu entfernen.
Internet, Fernsehen, Telefon, Gespräche müssten doch zeigen, dass man auch mit wenig Mitteln selber seine Ausbildung und seine Chancen verbessern kann. Dennoch haben die Chancenverhinderer insbesondere in der arabischen und afrikanischen Welt Unterstützung.

Wie schaffen sie das nur?
Selbst Menschen, die in die "Freiheit" fliehen, landen oft wieder bei den Chancenverhinderern.
Sprachen können am 'Billigsmartphone" gelernt werden, selbst für viele andere Skills gibt es Tutorials. Man muss nur wollen. Für die Coding Days sind bspw. keine Freiwilligen im Land erforderlich. Da gibt es genügend Freiwillige, die Online ihr Know how kostenlos verbreiten.

Ist es für viele Menschen einfach attraktiv, die persönliche Situation nicht selber zu beeinflussen, sondern immer nur auf die äußeren Umstände zu verweisen?

Die USA sind da natürlich immer eine Begründung. Entweder sie mischen sich ein oder sie mischen sich nicht ein …..

Aktuell nervt es mich auch in Deutschland, dass immer nur der Staat alles regeln soll. Bei IGLU ging es wieder fast nur um Schulen und nicht um die Eltern. Bei schlecht ausgebildeten ist der Staat angeblich verantwortlich, statt auch mal stärker zu fordern.

Ich bin auch ein "Chancenverhinderer ". Und stolz darauf. Weil ich an Gerechtigkeit und Menschlichkeit glaube. Magst 'ne Mauer bauen?

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