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PFT – Das Problem des Umweltministers – Fortsetzung 3

 

Umweltminister Uhlenberg. Foto: umwelt.nrw.de

Das Gift, um das es in dieser Geschichte geht, heißt PFT. Perflourierte Tenside. Man braucht es für Wasser abweisende Beschichtungen, etwa für Goretex-Jacken. PFT reichert sich im Menschen an, vor allem im Blut. Vermutlich ist der Stoff krebserregend. In Nordrhein-Westfalen fließt das Gift täglich in den Fluss Ruhr. Seit Jahren. Ununterbrochen. Niemand weiß, wie lange schon. In der einen Woche sind es 11 Kilo. In der nächsten nur 2,5 Kilo. Das Gift ist da. Das beweisen Daten, die mir vorliegen. Noch immer sind die Quellen der Verseuchung nicht verstopft.

Ruhrbaron David Schraven erhält Wächterpreis

Den Wächterpreis der deutschen Tagespresse erhält der WELT-Korrespondent und Bottroper Ruhrbaron David Schraven.

Der Preis wird seit 1969 von der Stiftung ‘Freiheit der Presse’ vergeben.

Ausgezeichnet werden "couragierte Reporter, die in Wahrnehmung von staatsbürgerlichen Rechten den Kampf um eine saubere Verwaltung aufnehmen, Übergriffe der Bürokratie oder anderer Machtgruppen recherchieren und darüber berichten und dabei ohne Rücksicht auf Namen und bestehende Verhältnisse Missstände schonungslos aufdecken". "Dies ist das Ziel des Wächterpreis der Tagespresse", so die preisverleihende Stiftung.

David erhält – als Drittplatzierter – den mit den 6000 Euro dotierten Preis für seine Berichterstattung im PFT-SKandal. Er hat die Vertuschungen rund um den PFT-Skandal aufgedeckt.

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg ist ganz sicher auch glücklich über die Entscheidung.

PFT – Das Problem des Umweltministers – Fortsetzung 2

Die Berichterstattung der Ruhrbarone.de über den PFT-Skandal in der Ruhr (hier und hier) ist in den Focus des NRW-Umweltministers Eckhard Uhlenberg (CDU) geraten. In seiner Rede zum Sachstand der PFT-Probleme an der Ruhr griff Uhlenberg im NRW-Landtag die Ruhrbarone direkt an: Die beiden Ruhrbarone-Geschichten von mir seien von einer für einen Journalisten "unübliche Voreingenommenheit" und  "fehlender persönliche Distanz zum Gegenstand der Berichterstattung" festzustellen. Gut: Irgendwie geht es bei einem Blog ja auch darum, das persönliche mitzuberichten. Aber egal, über so etwas rege ich mich nicht auf. Wer austeilt muss auch einstecken.

Spannend ist, dass der Minister in den Fluren des Landtags streuen läßt,  eine Klage vorzubereiten. Ich weiß nicht genau was er verklagen will. Wahrscheinlich auch mich, wenn er die Ruhrbarone explizit in seiner Rede erwähnt. Wie…