Schlagwort: Journalismus

Update 2: Der Kollege mit dem Schlagstock

Linke Aktivisten haben am Sonntag ein Video von einem Polizeieinsatz am Wochenende in der Dortmunder Nordstadt veröffentlicht (Ruhrbarone-Bericht , Ruhrbarone-Kommentar ). Der dazugehörige Artikel, mit Video auf der Plattform Indymedia kritisiert, dass Polizisten mit Schlagstöcken einen Menschen…

Medienmacher gegen Pressekodex und Realität

Die Neuen Deutschen Medienmacher (NDM) haben ein Edikt erlassen, um den Leser vor sich selbst zu schützen. “Mit Sorge” verfolgen sie die “Debatte um die alte Frage, ob Polizei und Medien bei Straftätern mit Migrationshintergrund deren Herkunft und Nationalität oder gar Religionszugehörigkeit nennen sollten”. Nach Ansicht der Medienmacher ist der Medienkonsument zu doof, um zu differenzieren. Was wäre er nur ohne sie?

Die SPD will eine Staatspresse für NRW

Die SPD will staatlich finanzierte Zeitungen. Kein Witz. Marc-Jan Eumann, SPD-Medienstaatssekretär, träumt für 2014 von einer “Stiftung Vielfalt und Partizipation”. Die Stiftung soll “Recherche-Stipendien vergeben, aber auch Redaktionen unterstützen”, wie der Spiegel berichtete. Das darf nicht sein.

Sogar DIE aktuelle ZEIT fragt sich: Gibt es eine Zukunft für Journalismus, wenigstens für den mit Qualität? Jemand muss die Produzenten bezahlen, über Modelle wird nachgedacht und immer häufiger über Stiftungen. Das große Vorbild ist ProPublica, eine durch private Spenden finanzierte, investigative Redaktion in New York. Jetzt will ein Politiker die Schwäche des Journalismus nutzen, um staatlich finanzierten Printjournalismus einzuführen.