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Paralympics VII: Vancouver, Whistler und Proteste in der Grauzone

Heute gibts – nach einem Tag Pause – Meldung aus Whistler und Vancouver. Sechs Medaillen, im ewigen Medaillenspiegel der Winter-Paralympics an Norwegen vorbeigezogen, bester Tag in der deutschen Winter-Paralympics-Geschichte. Ok, das soll reichen. Mehr gibts sicherlich auf einschlägigen Agenturverwurstungs-Portalen. Stattdessen gibts von mir weiter unten eine Geschichte zu einem der großen Probleme der Paralympics: Der Einteilung in Schadensklasen. Vorab die grobe Beschreibung eines typischen Tages in Whistler für mich freien Journalisten:

Paralympics II: Von älteren Herren und harntreibenden Mitteln

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Nach der Einführung “Paralympics I” gibt es nun bereits meinen ersten Beitrag im Vorfeld der Spiele, von denen ich hier vermutlich täglich berichten werde und die am morgigen Freitagabend um 18 Uhr Ortszeit (Samstagnacht, 3 Uhr MEZ) beginnen. Es geht um Doping im Behindertensport und um die Probleme, die sich hiermit ergeben. Dopen auch behinderte Sportler? Natürlich ja. Vermutlich aber weniger, als nichtbehinderte Hochleistungssportler. Dafür gibt es für Behindertensportler weitere Möglichkeiten, die Chancen illegal zu verbessern. Der Versuch einer Annäherung.

Vor acht Jahren war der Schock groß, als bei den Winterspielen in Salt-Lake-City ein deutscher Langläufer positiv auf ein Steroid getestet wurde. „Deutscher Gold-Läufer wegen Doping suspendiert“ titelte Spiegel-Online, beim Kölner Stadt-Anzeiger war „Paralympics-Star Thomas Oelsner positiv gestet“. Der fünffache Paralympics-Sieger ist der bis heute einzige Behindertensportler, der bei Winter-Paralympics positiv getestet wurde.