Statistik: Bochum hat die kriminellsten Nazis

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NPD Kundgebung in Bochum

Eine Statistik des Landes NRW zeigt, dass Bochum die kriminellste Nazi-Szene des Landes hat. 

Bochum gilt nicht als eine Nazi-Hochburg. Die Rechtsradikalen trauen sich hier kaum aus ihren Löchern, massiver Gegenprotest sorgt dafür, dass die Szene hier im Vergleich zu anderen Städten relativ schwach ist. 83 politische motivierte Straftaten begingen die Rechtsradikalen hier im vergangenen Jahr – in Dortmund waren es 269.

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Aber wenn es um das allgemeine kriminelle Potential geht,  belegt Bochums Nazi-Szene den Spitzenplatz in NRW. Das geht aus der Antwort des NRW-Innenministeriums auf eine Anfrage des FDP-Landtagsabgeordneten Thomas Nückel hervor:  74 Straftaten ohne politischen Bezug begingen die Bochumer Nazis 2014. Dabei waren Drogendelikte, Körperverletzungen, Diebstähle und Unterschlagungen:

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Damit hat Bochum die kriminellste Nazi-Szene in ganz Nordrhein-Westfalen.

 

4 Kommentare

[…] Auch privat setzen Rechtsradikale auf Gewalt: 172 Körperverletzungen und 17 Verstöße gegen das Waffengesetz listet das Innenministerium auf. Dazu kommen Dutzende Verfahren wegen Betrug, ein Eingriff in den Luftverkehr, Bahn und Seeverkehr sowie zahlreiche Nötigungen und Sachbeschädigungen. Ein Zentrum der kriminellen Naziszene ist mit 57 Straftaten Dortmund. Allein hier kommen zu den 42 politische motivierten Körperverletzungen 13 ohne politischen Hintergrund. Dazu eine Erpressung, zehn Betrugstaten und sechs Drogendelikte. Doch die kriminellsten Nazis leben nicht in Dortmund oder anderen Szene-Hochburgen wie Aachen oder Wuppertal sondern in Bochum. […]

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