Sport an der Grenze zur Sucht – mein Erfahrungsbericht

Zehn Jahre Sport, immer mehr, immer schneller. Wo ist die Grenze zur Sucht? Macht mich Sport wirklich glücklich? Seit ich 15 Jahre alt bin, bin ich Läufer, später auch Triathlet. Mein Erfahrungsbericht über Grenzen, den es auch im PrintDing #4 der Ruhrbarone zu lesen gibt.


Zehn Jahre Sport, immer mehr, immer schneller. Wo ist die Grenze zur Sucht? Macht mich Sport wirklich glücklich? Seit ich 15 Jahre alt bin, bin ich Läufer, später auch Triathlet. Mein Erfahrungsbericht über Grenzen, den es auch im PrintDing #4 der Ruhrbarone zu lesen gibt.

Daniel Drepper beim Sport, wie Christoph Koester ihn sieht. / Illustration: Christoph Koester
Daniel Drepper beim Sport, wie Christoph Koester ihn sieht. / Illustration: Christoph Koester

Nicht schon wieder: Ein schrappendes Wummern, für mich ist das in diesem Moment das schlimmste Geräusch der Welt. 20 Meter, zehn Meter, fünf Meter – vorbei; dieser alte Sack fliegt in Richtung Ziel und mein Rad klebt auf dem rauhen Asphalt, als hätte ich gestern erst die Stützräder abgeschraubt. Und der nächste: Schrappen, wummern – vorbei. Ihr Zeitfahrmaschinen mit Scheibenrädern, ich hasse euch. Trotzdem habt ihr mir die Augen geöffnet.

Ich fahre durch die Felder von Horst an de Maas. Heute steigt in Holland die Europameisterschaft im Langdistanz-Duathlon: 15 Kilometer Lauf, 60 Kilometer Rad und zum Abschluss nochmal 7,5 Kilometer Lauf. Ich habe mich angemeldet, bevor ich wusste, dass es eine Europameisterschaft ist. Als ich davon erfuhr, dachte ich noch: Kein Problem, ich bin fit. 24 Jahre alt, voll im Saft, was soll schiefgehen?

Es gibt so viele Gründe für ambitionierten Sport. Egal ob Schule, Studium, Beruf oder Beziehungen: Alles in meinem Leben bekommt nur durch das Urteil anderer eine Wertigkeit. Immer bewerten andere, wie gut ich war; subjektiv. Beim Laufen und im Triathlon zählen Zahlen, nichts anderes. Wenn ich versage, dann bekomme ich es von der tickenden Uhr im Ziel knallhart in die Fresse geschrien. Nach jedem Intervall-Training, bei jedem Wettkampf weiß ich, ob ich scheiße war oder gut. Und ich weiß: Da will mir niemand einen Gefallen tun, ich bin wirklich besser geworden – und der einzige, der dafür verantwortlich ist, bin ich.

Ist Training verschendete Lebenszeit?
Eine Stunde nach dem Startschuss in Horst an de Maas schlägt Selbstmitleid um in Wut. Auf der Radstrecke wummern junge, alte, dicke, dünne Sportler an mir vorbei. Wofür habe ich monatelang trainiert, wenn mir hier Typen um die Ohren fahren, die meine Väter, sogar Großväter sein könnten? Nach zehn Jahren Ausdauersport frage ich mich zum ersten Mal: Warum? Sind zehn Stunden Training die Woche verschwendete Lebenszeit? Macht mich Sport wirklich glücklich?

Vor mehr als zehn Jahren habe ich mit Ausdauersport begonnen, erst Ende April 2010, bei dieser Europameisterschaft in Holland, kommen mir ernste Zweifel. Davor war es ein mehr, ein immer mehr; ohne Rücksicht auf Verluste. Wo ist die Grenze zur Sucht?

Ich, 2007, mit Spaß am Sport. Fotos: Stefan Schwenke (sportsprecher.de)
Ich, 2007, mit Spaß am Sport. Fotos: Stefan Schwenke (sportsprecher.de)

Meine heutige Verlobte habe ich oft nur alle paar Wochen kurz gesehen – wenige Tage im Monat. Trainiert habe ich dagegen sechs, acht, zehn Mal in der Woche. Auch wenn wir nur ein oder zwei Tage füreinander hatten, saß ich bis zu vier Stunden auf dem Rad. Meine Freundin war enttäuscht, sie war wütend – und ich habe nicht verstehen wollen, warum. Natürlich wusste ich, dass sie recht hat. Aber ich habe geblockt, mein Ding durchgezogen und Konsequenzen ausgeblendet. Ich habe in Kauf genommen, dass ich sie damit verletze.

Nur maßlos egoistisch oder schon krank?
Einen Tag waren wir lange unterwegs, kamen erst abends zurück und sie wollte mit Magenschmerzen zum Arzt. Ich habe zwei Stunden auf dem Rad trainiert. Ich habe sie und ihre Schmerzen allein im Bett liegen lassen, habe mich mit dem Rad aus dem Staub gemacht, um mich und meinen Körper zu befriedigen. Ist das nur maßlos egoistisch oder schon krank?

Mit 14 war ich ein bisschen pummelig, übers Laufen nahm ich ab, war auf einmal dünn und relativ schnell. Irgendwann war Laufen mein Lebensthema: Kein Alkohol, wenig Essen, Training. Ich hatte etwas gefunden, das ich gut konnte; besser, als alle anderen in meiner Klasse, in meinem Heimatdorf. Etwas, in das ich mich zurückziehen konnte. Ich hatte etwas gefunden, dass als Entschuldigung gelten konnte. Ich habe heute keine Zeit, ich muss trainieren. Ich trinke heute keinen Alkohol, ich habe morgen einen Wettkampf.

Als pubertierender Jugendlicher mit vielen Fragen und wenig Halt habe mich nicht ausprobiert, bin so gut wie nie über die Strenge geschlagen, habe kaum Mädchen kennengelernt. Ich war Läufer. Meine Entschuldigung vor mir selbst, vor meinen Schwächen und Ängsten war immer die gleiche.

Zwölfmal am Tag auf die Waage
Ich habe es geliebt, schöne, schlanke, muskulöse Waden zu haben, an denen andere ablesen können, dass ich Sportler bin. Über den Sport versuchte ich meinen Körper zu kontrollieren. Es gab Tage, an denen habe ich mich ein Dutzend Mal auf die Waage gestellt habe. Vor jedem Essen, nach jedem Essen, einfach so, zwischendurch. An Ostern gab es bei meiner Oma Kuchen, ich habe mir ein Brot mit Ei gemacht.

Bis heute kann ich abends auf 100 Gramm genau vorhersagen, wie viel ich am nächsten Morgen wiege. Etwa 800 Gramm verliere ich beim Schlafen. Ich weiß, wie schwer Boxershort und T-Shirt sind, zusammen etwa 300 Gramm, bei schweren T-Shirts 400. Mit 17 Jahren habe ich bei knapp 1,80 Meter noch 59,6 Kilogramm gewogen, obwohl mir meine Eltern für unter 60 Kilogramm ein Sportverbot angedroht hatten. Ich habe es nicht erzählt und bin Bestzeit gelaufen.

Im Sport vor dem Leben flüchten
Die ersten Meter auf dem Rad hatte ich oft ein schlechtes Gewissen; wenn Endorphin, Dopamin und Adrenalin mein Gehirn strömten, war es damit meist schnell vorbei. Ich kenne Leistungssportler, die durch Sport vor dem Leben flüchten; weil sie dem Druck in Schule, Studium und Beruf nicht standhalten; weil sie keine Lust auf die täglichen Problemchen haben. Wenn meine Freundin mich genau darauf ansprach, habe ich es brüsk zurückgewiesen, habe mein Problem verleugnet. Es war ihres und nicht meines.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich bin kein toller Supersportler; hunderte, tausende sind besser. Ich habe nie irgendwas Nennenswertes gewonnen, bei Straßenläufen reicht es meist für einstellige Platzierungen, aber nicht mehr. Zehn Kilometer in 36:27, Halbmarathon in 1:20:56: Ich bin ambitionierter Durchschnitt. Tausende investieren mehr in den Sport. Sind die alle falsch im Kopf?

Wenn ich nicht trainiert habe, habe ich mich schuldig gefühlt. Ich habe mir Trainingspläne geschrieben, später gegen Bezahlung schreiben lassen, und mich sklavisch dran gehalten. Wenn ich zwei Wochen vor einem Wettkampf eine Einheit auslassen oder auch nur abbrechen musste, habe ich gerechnet, wie viel mich das im Wettkampf kosten wird. Das Hungern, das Trainieren, das im Laufen Verstecken und Verschanzen war irreal, aber es hat mir Sicherheit gegeben. Ich hatte meine eigene Welt. Vielleicht habe ich deshalb den Sport zu Beginn der Beziehung auch über die Interessen meiner Verlobten, über unsere gemeinsamen Interessen gestellt. Weil ich es jahrelang nicht anders kannte und meinen Schutzraum nicht verlassen wollte.

…dann will ich wengistens gut laufen können
Ich konnte nicht mehr zurück. Nicht nur ich habe mich über das Laufen definiert, auch meine Freunde, meine Verwandten und entfernte Bekannte sahen in mir bald nur noch den Läufer, sprachen mich ständig auf mein Training, meine Zeiten an. Mir hat das geschmeichelt, es war eine Bestätigung – und gleichzeitig eine Belastung. Wenn ich schon kein cooler Trinker, Kiffer, Checker bin – dann will ich wenigstens gut laufen können.

Fotos: Stefan Schwenke (sportsprecher.de)
Fotos: Stefan Schwenke (sportsprecher.de)

Was ich am Sport liebe: In federleichten Schuhen auf Asphalt zu rennen bis die beißende Luft die Lunge aus dem Hals zieht; nach Rad-Intervallen fast vom Rad zu fallen und Schweiß und Schnodder auf die Schenkel tropfen zu lassen, weil ich weder Kraft noch Lust habe, das zu verhindern; das sinnlose, breite Grinsen und die Leere im Kopf nach einer harten Einheit; am Morgen danach die Waden zu spüren, bei jedem Schritt.

Das Geilste ist der Schmerz nach dem Schmerz. Nach einem erfolgreichen Wettkampf auslaufen, mit steifen, krampfenden Beinen – da geht kaum was drüber. Last und Anspannung sind abgefallen, der Körper sendet mit jedem Schritt ans Gehirn: Du hast es geschafft. Und im Idealfall habe ich im Ziel eine Grenze verschoben, das Gefühl ist unvergleichlich.

In Horst an de Maas habe ich keine Grenze verschoben. Im Gegenteil. Obwohl ich große Pläne für Holland hatte, landete ich nach dreieinhalb Stunden nur im Mittelfeld. Die Motivation: gebrochen. Das Maß von Aufwand und Nutzen stand in keinem Verhältnis.

Nicht mehr einzwängen ins Sport-Korsett
Ich habe meine Verlobte vernachlässigt, meine Freunde, meine Familie. Ich habe mein Studium schleifen lassen und habe weniger und schlechter gearbeitet. Mir ist vieles bewusst geworden. Ich möchte meiner Verlobten die Zeit geben, die sie verdient. Ich möchte Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen, auch mal einen drauf machen, mich nicht einzwängen in das Sport-Korsett. Für Laufen und Triathlon habe ich mein ganzes Leben gekürzt, habe Zeit abgezwackt, wo ich sie nicht hätte abzwacken dürfen.

Für Familie, Freunde und Karriere war die Europameisterschaft ein Glücksfall. Laufen, Radfahren, Schwimmen macht glücklich, aber wenn es das Wichtigste im Leben wird, wird es zu wichtig. Die Sucht – wenn es denn eine war – halte ich in Schach.

Fotos: Stefan Schwenke (sportsprecher.de)
Fotos: Stefan Schwenke (sportsprecher.de)

Ein Jahr später, 8. Mai 2011, Mainz. Ich laufe mich für den Gutenberg-Halbmarathon ein. Meine Arme kribbeln und ich muss eine Träne verdrücken vor Glück. Früher bin ich 20, manchmal 30 Wettkämpfe im Jahr gelaufen, in diesem Jahr mache ich keine zehn. Aber ich genieße sie. Voller Lust sprinte ich die ersten Meter mit der Spitzengruppe, genieße das Gefühl zu fliegen, auch wenn ich weiß, dass ich am Ende des Rennens dafür bezahle.

Seit Herbst 2010 habe ich Probleme mit der Bandscheibe. Vielleicht hat sich der Körper geholt, was er brauchte; vielleicht hat der Rücken gemerkt, dass der Kopf nicht mehr will. Ich habe monatelang kaum trainiert und konnte nicht bei Wettkämpfen starten. Wie habe ich es vermisst. So sehr ich die Sportfreaks in Horst an de Maas oder Mainz bemitleide, so sehr wünsche ich mir manchmal, wieder einer von ihnen zu sein.

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Diesen Text habe ich im Sommer 2011 geschrieben. Seitdem ist der Rücken nicht besser, das Training noch seltener, das Gewicht mehr geworden. Ich bezweifle, dass mir ein Sportpsychologe damals eine Sportsucht diagnostiziert hätte, habe es aber auch nicht überprüft.

Für das vierte Ruhrbarone-Magazin habe ich noch zwei weitere Geschichten geschrieben: Über Menschen mit Behinderungen, die von den Behörden schikaniert werden und über den Shopping-Mall-Betreiber ECE. Die langen Stücke über gesprengte Grenzen gibt’s hier.

Mehr zu mir gibts auf meinem Blog, bei Twitter und bei Facebook.

Die Illustration ist von Christoph Koester. Mehr Arbeiten von Christoph gibt es auch auf seiner Webseite zu sehen.

4 Kommentare

Hier mal ein paar Anmerkungen zu Deinem Text. Ungeordnet und ohne Anpruch auf Vollständigkeit/Allgemeingültigkeit.

1. Die andern können wenig bis nix an Deinen Waden ablesen. Machst Du Dir ernsthaft derartige Gedanken?
Manche verstehen vielleicht was von Fußball. Zumindest glauben das viele, weil sie doch per Abendnachrichten und in staatstragender Tonlage in Kenntnis gesetzt sind, wenn einer von diesen überbezahlten Wichtigtuern einen Schnupfen hat.
Aber von Sport versteht kaum jemand was. Das gilt offenbar auch für einen großen Teil der Sportler. Anders kann ich mir dieses sklavische Befolgen irgendwelcher Trainingsvorschriften nicht erklären.
2. Frauen, die dich mit Psychoterror am Sport (oder an was auch immer) hindern wollen, sind nicht weniger egoistisch als sie dir vorhalten. Und überhaupt: Finger weg von Frauen, die ihren “Partner” ständig in Griffweite haben müssen.
3. Wenn Du aber den Sport immer noch hauptsächlich betreibst, um Deine Minderwertigkeitsgefühle zu überwinden, dann hör auf damit. Dann ist es nicht das Richtige für Dich und für Deine Minderwertigkeitsgefühle.
Es wird Leute geben, die Dir einen Zusammenhang mit Deinen Rückenschmerzen einreden wollen. Finger weg von solchen esoterischen Nichtsnutzen. Die haben größere Probleme mit ihrem Selbstwertgefühl als Du. – Und gute Besserung!
4. Gewichtskontrolle, Trainingspläne und so Zeug sind allenfalls was für Profis und solche, die es werden wollen. Einer der größten Irrtümer von Hobbysportlern. – Es soll doch Spaß machen, oder?
Nicht daß ich sowas nicht selbst schon erlebt hätte wie Du in Horst a d M. Aber der Mensch ist doch lernfähig. Mit Niederlagen umzugehen gehört dazu. Die Leistung anderer anzuerkennen auch.
5. Training und Hungern, wie paßt denn das zusammen – als Hobbysportler? Mann, Mann, wir trainieren doch bloß so viel, damit wir hinterher fressen können wie die Scheunendrescher. Oder hab ich da was falsch verstanden?
6. Wo ist denn das Problem, wenn Du Dich übers Laufen definierst? Manch einer definiert sich über so eine blecherne Dreckschleuder und niemand findet was dabei. – Wie krank ist das denn?
7. Und dann noch die Frage, ob Training womöglich verschwendete Lebenszeit sein könnte. Wofür zum Teufel nochmal haben wir eigentlich diesen ganzen Bewegungsapparat? Wozu sind sie denn gut, die Arme, Beine und der ganzen andere Kram? – Leben ist Bewegung.

Aber noch ist nicht alles verloren. Wenn Du nach wie vor Schmerzen geil findest…

Erst mal Kompliment für diese – dazu noch öffentliche – Selbstreflexion.
Mich erinnert Deine Darstellung an zahlreiche Freundinnen in meinem Umfeld, die mit Essstörungen leben. Dazu habe ich dann vor einiger Zeit mal im Freitag geschrieben:
http://www.freitag.de/kultur/0721-appetithemmer
Individuell lässt sich immer ein Psychohintergrund identifizieren, tatsächlich hat es aber meiner Meinung nach sehr viel mit Gesellschaft und Politik zu tun.
Ein weites Feld jedenfalls.

8. Es wird Leute geben, die auch aus Deinem nun wirklich vollkommen persönlichen Erfahrungsbericht mit aller Gewalt noch etwas “Politisches” herausdestillieren wollen. Finger weg von Leuten, die mit Leerformeln wie “ein weites Feld” oder “alles hängt mit allem zusammen” überallhin meinen penetrieren zu müssen. Nicht nur weil sie mit solchen Worthülsen ohnehin offenbaren, daß sie von der eigentlichen Thematik (hier: Individualsport) keine Ahnung haben und Dir folglich auch rein gar nichts Relevantes mitteilen können. Wer sich von dieser Generalpathologisierung anstecken läßt, gibt mehr von sich auf als er je zurückbekommen kann.

Ich hoffe hiermit einen Fehler korrigiert zu haben: Meine Anmerkung Nr.3, zweiter Abschnitt, war eindeutig ein wenig zu eng auf die overt irrationalen Formen der Esoterik hin formuliert.

Nachdem ich mal ein wenig in Deinem Blog gestöbert habe:
Ich finde es gut, daß Du diese unerträgliche Scheinheiligung des Fußballs nicht mitmachst. Doping könnte aber ein eher untergeordnetes Thema sein, auch wenn ich mal gehört habe, daß die Fuentes-Affäre sofort auf ganz kleine Flamme gestellt worden sein soll, nachdem die Ermittler entdeckt hatten, daß der Kühlschrank voll war mit Blutbeuteln sämtlicher Spieler des FC Barcelona. Da waren auf einmal “nationale” Interessen tangiert. Muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Sich mit Schiebung und Geldwäsche zu beschäftigen könnte allerdings echt gefährlich werden.
Gar nicht einverstanden bin ich mit deiner Meinung zu dem Fernsehbeitrag “Die tägliche Dröhnung”. Den halte ich schlicht und einfach für Kolportage. Funktioniert aber. In dem einen oder anderen Forum geißelten sich die Untertanen um die Wette. Peinlich. Nein: mehr als das. Erschreckend und traurig, wie viele Leute sich als medienhörig, desinformiert, entmündigt, unreflektiert und lenkbar offenbaren.

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