SPD-Bochum: Von Bremen lernen, heisst siegen lernen

ich mag Bremen. Die Innenstadt ist schön, die Kneipenszene attraktiv, die Mietpreise überschaubar. Wenn da nicht Bremerhaven wäre, das nichts anderes ist als die nach Fisch stinkende Nordsee-Schwester von Wanne-Eickel, wäre Bremen ein kleines Paradies.

Das wird sich auch Thomas Eiskirch, seit gestern OB-Kandidat der Bochumer SPD gedacht haben. Und seine Bremen-Begeisterung ist so groß, dass  er gleich einen Slogan der dortigen Genossen übernommen hat :

Seine vier „Puzzleteile“ für Bochum, die er zum Kern seines Wahlkampfes und – im Falle der Wahl – auch im Amt machen wolle seien: Arbeit, Lernen, Wohnen, Leben.

Allen Freunden des ebenso  überflüssigen wie hochverschuldeten Stadtstaates kam das etwas bekannt vor: „Leben, arbeiten, lernen, wohnen …in Bremen und Bremerhaven“. war der Titel eines Kongresses der Bremer SPD im Dezember vergangenen Jahres.

Egal, wenn Bochum am Ende der Ära Eiskirch so aussieht wie Ostertor und Steintor ist alles ok. Wenn es hier so arm bleibt wie in Bremerhaven und es zusätzlich nach vergammelten Heringen riecht eher nicht.

Hinweis: Stefan Laurin ist Vorsitzender und einziges Mitglied der Initiative “Bürger für Wolfgang Wendland”  

2 Kommentare

@Stefan: Also Bremerhaven war zumindest zu meiner Sturm-und-Drang-Phase ein Fischerdorf mit einer der geilsten Kneipenszenen in ganz Norddeutschland, auf jeden Fall geiler als in Bremen. Ist das derart abgerutscht?

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