Sozialfall RAF: Hungern mit Holger Meins

Die RAFnixe sind heutzutage höchstens als ein Comedyformat bei ZDFneo vorstellbar.

Mugshots der RAFnixe. Bild: Bundesarchiv
Mugshots der RAFnixe. Bild: Bundesarchiv

Eine Million Peitschen habe die Kohlebeschaffe in Rheinhausen 1999 für das letzte Frührentnertrio erbracht.

Magere 900 Flocken pro Monat und Nase bis heute wären das gewesen, rechnet uns RAF-Spezialist Michael Sontheimer bei SpOn vor.

Man muss sich also die Rote Armee Fraktion der dritten Generation als Hartz IV-Aufstocker vorstellen.

Rolli statt Alfa Romeo, Andreas.

Anstehen an der Tafel, statt Hungern mit Holger.

RAF? – Richtig Abseitige Funevents:

Hungern mit Holger. Garagentore treffen mit Andreas. Stille Ossendorf-Meditation mit Ulrike. Eins werden mit allem mit Gudrun. Veganismus mit Grashoff: ‘Mensch oder Schwein.’

Von wegen: Kofferraum packen lernen mit Hanns Martin. Die Stirn bieten mit Detlev. Architekturkurs in Weiterstadt.

Denn: Auch im Angebot – Auslandsseminar in Entebbe.

Was bleibt, das war ein Rhetorikseminar mit Prinzing.

Und die finale Lösung in Stammheim.

Übrigens, die neue Comedy der alten RAFnixe läuft nicht bei ZDFneo. Sondern bei Eduard Zimmermann, der jetzt Rudi Cerne heisst. Der Mann wusste schon Bescheid, als wir noch nix wussten.

ZDF, Aktenzeichen XY, Mittwoch 20. Januar 2016, 20:15 Uhr.

 

Mitarbeit: Stefan Laurin, Thomas McNeal, Emelie Wendt.

7 Kommentare

Als immer noch Linker kann ich auch heute nicht über die RAF u.ä. lachen, nicht mal schmunzeln. Dazu haben die zu sehr einer liberalen und freiheitlichen Entwicklung der Bundesrepublik geschadet, der damaligen Linken sowie so. Die RAF war, wie die DDR, ein Klotz am Bein der bundesdeutschen Linken. Dass die DDR die RAF unterstützt hat, wie es im Deutschen Herbst schon von der Springerpresse behauptet wurde, habe ich mir in meinen schlimmsten Albträumen damals nicht vorstellen können….

#5:
Es ging um den Wahrheitsgehalt in der Springerpresse.
Daß die Stasi so ziemlich jeden unterstützt hat, von dem sie sich eine Schwächung der BRD im Besonderen und "des Imperialismusses" im Allgemeinen versprach, habe ich nicht – wie von Ihnen unterstellt- bestritten. War ja schließlich, bis zu Ihrem, mit Verlaub, sehr einfallslosem Kommentar, auch nicht die Frage).

Davbub #6 KLohmann benutzt gerne die Taktik des "whataboutism" 😉
Beim politischen Gegner (also allen anderen) ist das "relativieren" …

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