Sinan-G – ein harmloser Möchtegern-Rapper?

Zufällig bin ich über einen uralten Artikel auf Ruhrbarone gestolpert: „Lanz, ich finde Dich!!!“ – Porträt des Gangstarappers Sinan-G. In dem ausführlichen Stück aus dem Jahr 2012 kommt der “authentische” Nachwuchsrapper Sinan Farhangmehr aus Essen ganz gut weg, plaudert über seine stilechten Knasterfahrungen, über Respekt und Musik. Im Text heißt es zum Beispiel: “Er ist zwar ein verurteilter Straftäter, ist aber weit davon entfernt, ein gemeingefährlicher Krimineller zu sein, der die öffentliche Ordnung im Ruhrgebiet gefährdet und dem man nach Einbruch der Dunkelheit besser nicht über den Weg läuft.” Hätte der Autor des Portraits damals dieses – von Farhangmehr im Jahr 2014 selbst aufgenommene – Video kennen können, hätte er sicher ein ganz anderes Fazit gezogen. Zur Vervollständigung des Ruhrbarone-Archivs deshalb hier: Sinan-G im Selbstportrait (ab Minute 1:08):

Hier das Originalvideo auf Farhangmehrs Facebookseite.

2 Kommentare

man kann ja beiträge zu rappern machen und auch zu möchtegern asirappern, ebenfalls wenn es dumme rapper sind, oder rapper die sich antisemitisch äußern. du hast jetzt aber nur nen paar sätze in den raum geworfen und nen video gepostet was 9 monate alt ist und fast jeder der sich die videos aus essen angesehn hat kennt. qualität ist was anderes, mühe ebenso. irgendwie langweilig.

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