Sensation: “Kreativität ist das Herz der Kultur”


Wieder was gelernt – und natürlich von unserem großen Lehrer, dem European Center for Creative Economy (ECCE) in Dortmund.
Lektion 1: Kreativität ist irgendwie wichtig für alles und hat was mit Wirtschaft zu tun. Und natürlich hängt alles mit allem zusammen. Aber das sang ja auch schon Bernd Begemann in “Ute, vergiß das Jenseits”
Lektion 2: Wenn eine SPD-geführte Stadt mit Unterstützung eines SPD-geführten Ministeriums ein “Medium” betreibt, ist die Dichte von Sozialdemokraten in einem Beitrag sehr hoch.

 

8 Kommentare

100 € fürs Phrasenschwein. Die Kommentare sind an Einfältigkeit und Plattitüden kaum zu überbieten. Herr Gorny läuft sich gerade warm für den Posten des Kulturstaatsministers, den er ja bei einem Regierungswechsel bekommen will/wird.

Ach ja, jetzt reden die Politiker von der Bedeutung der Kreativität und der Kunst, nachdem sie gemeinsam mit den Behörden und Ämtern, den Banken die Kreativen unter uns (die nicht alle Künstler sein müssen) seit Jahrzehnten belächelt, bestenfalls ignoriert haben. Ich will es positiv sehen: Vielleicht haben sie es ja jetzt wirklich begriffen, und es sind nicht nur Wahl-Vorbereitungsreden oder Wichtigtuerei.
Na dann, Leute, könnte es endlich losgehen!!!! Ich bin dabei. Mein Duisburglied ist ein (bescheidenes)
Beispiel.
Reina Ilona Vildebrand, ehemals Halle/Saale, seit 1991 Duisburgerin

Staatsknete und nicht Kreativität ist (nach wie vor) das Herz der Kultur. Das betrifft ganz besonders das Reden über Kultur, wie mit dem obigen Filmchen unabsichtlich, aber nichtsdestotrotz gnadenlos offensichtlich, demonstriert wird. Seine Finanzierung mit eingeschlossen.

Was wird schon Großartiges dabei herauskommen, wenn kommunale Parteigrößen mit den Landesparteigrößen und vielleicht den Bundesparteigrößen über Kultur reden uns sie umsetzen, ein paar Pöstchen für die auf der Strecke gebliebenen der Partei, die Reden über Kultur dienen doch nur als Deckmantel dafür.

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