‘Schutzgebühr’ für Heimtiere: Wichtiger Tierschutz oder unnötige Geldmacherei?

‘Bella’ hat 350 Euro gekostet. Foto: Robin Patzwaldt

Man begegnet ihnen in den Sozialen Netzwerken immer wieder. Vermittlungsgesuche für Haustiere werden gerne geteilt und verbreitet. Viel zu viele Tiere ohne Familienanschluss warten aktuell auf eine Vermittlung. Gerade tierliebe Zeitgenossen fühlen sich von diesen traurigen Schicksalen schnell berührt, wollen helfen, auch wenn sie selber aktuell gar kein neues Haustier suchen. Teilen kann man diese Hilfegesuche ja zumindest, denken sie sich. Und durch das Teilen dieser Aufrufe erzielen entsprechende Meldungen große Reichweiten. Kaum ein Tag an dem mir keines in die Timeline gespült wird.

Klickt man dann einmal auf das ‘Kleingedruckte’ in diesen Vermittlungsgesuchen, dann ist man häufig erschrocken über die Voraussetzungen, die da offenkundig zu erfüllen sind. Nicht nur, dass die interessierte Person/Familie sich offenbar immer häufiger einem regelrechten TÜV zu unterziehen hat, ob sie auch ‘würdig’ ist das zu vermittelnde Haustier bei sich aufzunehmen, auch die ‘Schutzgebühr’ die dabei fällig werden soll, wirkt häufig völlig überzogen.

So habe ich gestern erst auf Facebook wieder eine solche Nachricht erhalten, in der ein neues Zuhause für einen jungen Mischlings-Welpen gesucht wurde. Mit mitleiderregendem Ton wurde da erwähnt, dass das arme Wesen leider schon mehrfach ‘geteilt’ wurde, sich bisher aber noch niemand hätte erwärmen können, dem kleinen Welpen ein Heim zu bieten.

Kleiner Haken an der Sache: Die abgebende Tierschutzorganisation verlangte doch tatsächlich 350 Euro ‘Schutzgebühr’ für den kleinen, wirklich niedlich dreinblickenden Hund.

Mal ehrlich, wer ist denn auch bereit so viel Geld für einen Mischlings-Welpen aus dem ‘Tierheim’ zu bezahlen, wenn er einen vergleichbaren Hund von privat für ein Trinkgeld bekommen kann?

Meine Familie hatte Zeit meines Lebens immer Haustiere. Seit ich 10 Jahre alt war, auch jeweils einen Familien-Hund. Zwei davon haben wir seinerzeit aus dem Tierheim in Recklinghausen geholt. Auch damals (in den 1980er-Jahren) hat das schon eine Schutzgebühr gekostet. 20 bzw. 40 DM waren fällig, als wir die neuen Familienmitglieder 1981 bzw. 1984 zu uns geholt haben. Logisch, dass man die Futterkosten für die Unterbringung in der ‘Pflege’ bezahlt (wie bei unserem ersten Hund), vielleicht auch die Kosten für einen Tierarztbesuch (wie bei unserem Zweiten) stemmt.

Aber gleich 350 Euro ‘Schutzgebühr’? Das ist völlig abschreckend und auch unrealistisch, wenn es vergleichbare Tiere zu dem Preis bei Züchtern und Händlern gibt.

Bei diesen Gepflogenheiten müssen sich Tierschutzorganisationen doch nicht wundern, wenn die Tiere nicht, oder nur sehr schwer zu vermitteln sind. Wenn ich schon mein Herz öffne, mich eines dieser armen Geschöpfe annehme, dann will ich nicht auch noch dafür in solchem Ausmaß zur Kasse gebeten werden.

Wenn ich bereit bin 350 Euro für ein Tier zu bezahlen, dann habe ich als Tierfreund auf der Suche nach einem neuen Familienhund fast die freie Auswahl,  zumindest sobald ich bereit bin auf Zuchtpapiere zu verzichten.

Der Beagle, den meine Eltern aktuell haben, hat seinerzeit, nur um hier einmal einen konkreten Vergleich zu nennen, ebenfalls 350 Euro gekostet und stammt voseit Jahren aktiven Zucht eines Bauern aus dem östlichen Münsterland. Und auch dieser Welpe hatte die ersten Tierarztbesuche usw. damals schon hinter sich. Da passt das Verhältnis dieser erhobenen ‘Schutzgebühr’ zum Kaufpreis beim Züchter doch schlicht nicht….

 

 

22 Kommentare

Wir haben 1/ 2004 für unseren Jeckel, der 7 Jahre alt war, 150 Euro ans das abgebende Tierheim GT, 2012 für unsere Carla, eine Streunerin aus Rumänien, 300 Euro an die Hundenothilfe OWL gezahlt. Ich würde allerdings eher vorsichtig sein, solche Summen an Private zu zahlen, zumal an solche, die auf Facebook u.ä. unterwegs sind. Die seriösen Tierhilfeorganisationen haben Kosten, deswegen habe ich da auch keine Probleme ein paar 100 Euro für einen Vierbeiner zu zahlen.

Das Problem ist doch wohl eher, dass solche Tiere in den allermeisten Fällen aus dem EU-Ausland nach Deutschland geholt und dann hier wg. des Imports zu entsprechend hohen Kosten angeboten werden, obwohl die hiesigen Tierheime voll mit gesunden und pflegeleichten Tieren sind: https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.tiere-vor-dem-urlaub-ausgesetzt-schon-vor-den-ferien-das-tierheim-muenchen-ist-voll.07ba8aee-6b89-4531-be93-caf68d545642.html

Wer Hunde-Importe kauft, ist selbst schuld und sorgt zusätzlich auch noch zuhause für kollabierende Tierheime.

Wenn ich einen Hund aus einem hiesigen Tierheim hole, aus deutscher Haltung, dann hat der vorher ja nicht von Luft und Liebe gelebt. Auch wenn Tierheime Spenden bekommen, auch Futterspenden, so kosten die Tiere doch. Je nach Aufenthaltsdauer kommt da ein vierstelliger Betrag zusammen. Plus Tierarzt- und Medikamentenkosten, wenn die Tiere krank sind bzw. aus vernachlässigender Haltung kommen. Nicht zu vergessen die Tiere, die ihr Leben im Tierheim beschließen müssen, weil sie keiner haben will. Deshalb sind die Abgabepreise m.E. in Ordnung

@Robin: So wird aber auch zumindest der Wunsch vieler Nicht-Tierkenner und damit die Fehlerquelle im Gespann Hund-Mensch ausgebremst, sich mal eben nebenbei 'ne kleine Dogge oder 'nen Bullterrier-Welpen zu shoppen. Hunde bzw. *alle Haustiere* sind keine beliebige Konsumware, die nach Geiz-ist-Geil-Prinzip funktioniert.

Und für Mitmenschen mit wenig Geld bleibt immer noch wie früher die Alternative Tierheim-Besuch – Beratung, "Antesten" beim Gassigehen und evt. eine Erstausrüstung mit Leine und Napf gibt's da auch für die Kinder, die sehnsüchtig einen Hund möchten.

Schon klar, Klaus. wenn der Tierheim-Insasse aber keinerlei preislichen Vorteil gegenüber einem Tier aus anderer Quelle bietet, werden viele Leute anderswo 'zugreifen'. Die Tierheime Quellen über. Kommt ja nicht von irgendwo her. Katzen zum Beispiel kriegst du auf fast jedem Bauernhof geschenkt….

Es gibt Jahr für Jahr immer wieder Kampagnen von Tierschützern, die darauf aufmerksam machen, dass ein Heimtier-Kauf keine Frage des "Preisvorteils" sein darf – schon gar nicht bei der Gier nach Schnäppchen. Diese Aufklärung quasi dadurch zunichte zu machen, indem man kleine Preise für alle Angebote fordert, scheint mir nicht sinnstiftend zu sein.

@Klaus: Die beschriene Tendenz der letzten Jahre macht aber klar, warum unsere Tierheime so voll sind, solche Hunde, wie er gestern durch meine Timeline geisterte, für stolze 350 Euro nur extrem schwer zu vermitteln sind. Diese Taktik sollte mal überdacht werden.

Ich kenne genügend Leute mit Erfahrung, die diesen Preis auch zahlen würden und dies auch schon öfters getan haben – wenn der Anbieter in deren Augen tiergerecht kompetent und sauber arbeitet. Da kann man sich per direktem Kontakt selbst drüber informieren – ansonsten die Finger davon lassen!

@ Robin Logo,man schaut sich den ins Auge gefassten Vierbeiner an, geht mit ihm spazieren. Nur mindert das ja nicht die Kosten des Tierheims. Je öfter ich mit dem Tier spazieren gehe, desto lieber möchte ich ihn haben. Dann zahle ich gerne ein paar Hundert Euro, weil ich ja auch um die finanziellen Probleme der Tierheime weiß. Es ist so, wie @Klaus Lohmann #9 schreibt.

Ist ja schön, wenn du das kannst und auch machst, Thomas. Das ändert aber nichts an der grundsätzlichen Entwicklung des Ganzen, dass die Preise in den Tierheimen im Vergleich zum Einkommen zuletzt offenkundig unverhältnismässig gestiegen sind und die Tierheime aktuell alle überfüllt sind. Ich sehe da durchaus einen Zusammenhang.

Robin, da irrst Du. Die Schutzgebühren der Tierheime für die Adoption sind nicht "zuletzt offenkundig" gestiegen, sie bewegen sich seit Jahren auf ähnlichem Niveau, da sich die Kosten fürs Chippen, Kastrieren, Impfen, Wurmkuren, Papierkram wie z.B. EU-Haustierausweis etc. in den letzten Jahren ebenfalls nicht merklich erhöht haben. Hier ein Forumsbeitrag aus 2005(!) mit Aufschlüsselung der Kosten:
https://www.chefkoch.de/forum/2,29,197556/Schutzgebuehr-im-Tierheim.html#m2768924

Es macht auch keinen Sinn, jemandem Tiere abzugeben, der heute auf den Cent guckt und aller Wahrscheinlichkeit nach auch in naher Zukunft kaum Geld übrig hat, um so Dinge wie Steuern, Nahrung und vor allem Tierarztkosten zu finanzieren, da solche Tieer in aller Regel schnell wieder im Tierheim landen. Wie ich eingangs schrieb – ein Hund ist nicht einfach ein Fahrrad oder Fernseher, die man sich in Geiz-ist-geil-Manier einmal anschafft. Wer also über hohe Schutzgebühren moppert, sollte zunächst mal 200 Meter zurücklaufen, sich neu über Haustiere informieren und dann gut überlegen, ob er überhaupt als Tierhalter infrage kommt und was auf ihn an Belastungen wartet.

PS: Diese Schutzgebühr dient übrigens auch wirklich einem Schutz: Tierquälern wird der Kauf erschwert und bei Kleintieren wie Hasen, Kaninchen, Ratten, Mäusen etc. werden Leute abgeschreckt, die günstig an Schlangenfutter kommen wollen.

Ich habe meine Katzen immer vom Katzenschutzbund (arbeitet mit Pflegestellen) bzw. von Privatleuten (Bekannte von Bekannten oder so) bekommen, beim Katzenschutzbund wurde damals eine Spende in beliebiger Höhe erwartet (ich hatte 50 DM gegeben, was freudiges Nicken hervorrief) und für die anderen Katzen wenn ich mich recht entsinne 60.00 EUR für Impfen und Futter usw.

Ich beobachte die Aktivitäten der diversen Tierschutzorganisationen / Tierheime auch immer mit einer gewissen Skepsis. Die Tierheime sind voll bis zum Platzen und trotzdem werden auch noch Hunde aus dem Ausland geholt – und um Spenden gebeten für diese aufwendigen Aktionen, die nicht wirklich etwas zum Besseren wenden, eher im Gegenteil und zwar sowohl hier in den Tierheimen als auch in den Herkunftsländern.

Du musst ja nicht immer gleich von den Extremfällen ausgehen, Klaus. Ich persönlich kenne im Freundes- und Familienkreis gleich einige Leute, die sich ihr Tier aufgrund der zuletzt so hohen Preise in den Tierheimen ihr Jungtier nicht von dort geholt haben. Und das hat bei denen rein gar nichts mit Armut o.ä. zu tun, sondern schlicht damit, dass die Leute sich das Tier eben nicht (mehr) aus dem Heim geholt haben, wenn sie es (ohne das es von zweifehalften Zuchten o.ä. stammte, wie ich heute auch schon gehört habe) aus einer liebevollen Privatzucht der Region viel günstiger bekommen können. Das geht dann am Ende zu Lasten der Vermittlungsfälle in den Tierheimen. Mich wundert das nicht. Um mehr ging es mir hier dabei eigentlich gar nicht.

@Puck: Aus dem Ausland werden Hunde in der Mehrheit von Privatpersonen geholt, die sie dann hier zu Preisen in ähnlichen Dimensionen wie die Schutzgebühren der Tierheime übers Internet verkaufen. Da mag dann auch Tierschutzinteresse eine Rolle spielen, aber da geht es eher um Gewinnerzielung für den eigenen Geldbeutel. Muss nicht sein, das ist richtig.

Bevor ich den Artikel angeklickt habe, hab ich nur beim Lesen der Überschrift eine ungefähre Preisvorstellung von ~200€ im Kopf gehabt.
Da fand ich 350€ ein wenig happig.
@Klaus Lohmann
Die Aufschlüsselung find ich schlüssig, auch wenn mir das Forum von Chefkoch.de ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.

Gleichzeitig hatte ich immer ein wenig die Vorstellung, hier würde die Vermittelbarkeit auch aus Spenden hergestellt … der eine spendet eben und der andere lässt sich auf die charakterlichen Besonderheiten ein, die sich aus einer Vorgeschichte ergeben können.

Sind Hunde/Katzen für die vielen Singles in Städten überhaupt sinnvoll? Insbesondere, wenn die Hunde eine Handtaschengröße haben.

Mich wundert der enorme Aufwand an Ressourcen etc,. der dafür getrieben wird, Tiere in kleinen Wohnungen mit wenig Auslauf zu halten. Auch die Spendenboxen in den Supermärkten sind meistens voll.

OK, die Tierfreunde werden mich hassen, während sie gleichzeitig gegen Zoos und Zirkus-Shows mit Tieren protestieren. Aber ist die Haltung von Tieren in den Metropolen wirklich artgerecht?

Ich schaue mir lieber die Natur an und lass sie Natur sein. Mit diesen hohen Kosten hätte ich auch nicht gerechnet. Da spielt schon eine soziale Komponente mit. Man muss sich Tier leisten können.

Diese klein gezüchteten Hunde sind nichts anderes als Biospielzeug. Würden die Menschen soviel Emotionen und Geld für Flüchtlinge übrig haben wie für ihre Haustiere, wir könnten auf der Stelle viel mehr von ihnen aufnehmen und erst recht viel mehr von den schon anwesenden integrieren.

@#18: Niemand erwartet, dass Menschen zu Flüchtlingen vergleichbare emotionale Beziehungen eingehen können wie zu ihren Haustieren. Das ist psychologischer Unfug. Über das Geld, welches für Haustiere verbraten wird, sollte man aber tatsächlich reden, denn da nutzt eine Industrie gnadenlos Beziehungen aus, wie eine Mutter sie zu ihrem Kind hat.

@Klaus Lohmann #15
Das meinte ich nicht. Ich meinte die Rettungsaktionen von Straßenhunden durch Tierschützer, die sich gerne auch mal in TV-Formaten wie "Tiere suchen ein Zuhause" präsentieren. Ich entsinne mich da besonders an eine Aktion zur Rettung rumänischer Hunde, die laut Moderatorin getötet werden sollten nach "einem Beißvorfall" (sic!) – wobei der "Beißvorfall" der Tod eines 4-jährigen Kindes war, dass von einer Hundemeute buchstäblich in Stücke gerissen wurde. Ich verstehe den Einwand, dass die Tötung von Straßenhunden – mal abgesehen vom emotionalen Standpunkt – das Problem nicht löst, der Export der Tiere nach Deutschland und aufwendige Kastrations-Aktionen (wofür selbstredend um Spenden gebeten wurde) aber auch nicht. Das Problem ist langfristig nur zu lösen, indem man die Menschen überzeugt, keine Tiere auszusetzen, bzw. kein Tier anzuschaffen, dass man dann nicht ernähren kann (bekanntlich ist Rumänien eines der ärmsten Länder Europas). Das dürfte allerdings kaum gelingen, wenn man ein totes Kind auf einen "Beißvorfall" herunterbricht. Das habe ich seinerzeit übrigens so auch auf der Website der Sendung so kommentiert. Die prompte Antwort: "Wenn da ein Kind getötet wurde, hat das Kind sich womöglich irgendwie falsch verhalten". Das dreht einem doch den Magen um!
Da drängt sich der Verdacht auf, dass es eigentlich nicht um Tierschutz geht, sondern bestenfalls um Sebstvergewisserung, wenn nicht gar nur um Einschaltquoten – und dass da womöglich jemand Tierliebe mit Menschenfeindlichkeit verwechselt.

Wo wir gerade bei Kindern sind:
# 19
Ein Haustier ist kein Kind. Ein Haustier ist ein Begleiter auf Zeit, ein geliebter Begleiter, der es verdient, liebevoll umsorgt zu werden, und zwar auf artgerechte Weise, und es tut sehr weh, wenn ein Haustier stirbt.
Aber es ist kein Kind.
Dass in diesem Punkt die Grenzen zunehmend verwischen finde ich äußerst bedenklich.

@puck: Gegenbeispiel: Ich habe vor 15 Jahren eine ältere Frau kennengelernt, die einmal im Jahr mit einem umgebauten Bulli oder später mit einem alten Volvo, die beide mit Kühlschränken und Batterien zugestopft wurden, auf den Balkan fährt und dort in völlig verlassenen Gegenden Hunde aus fast verfallenen Tierheimen rausholt, sie impfen und medizinisch versorgen lässt, inkl. aller Formalitäten nach Deutschland bringt (Fressen für die Fahrt ist in den Kühlschränken) und die Hunde, die bis zum Verkauf in ihrem Einfamilienhäusken leben, hier online zum Kauf zu den hier diskutierten Preisen anbietet.

Dabei achtet sie penibel darauf, dass die Käufer Ahnung von Hunden haben und zu ihren Hunden auch passen; sie besteht zudem vertraglich darauf, dass sie die neuen Besitzer nach einem halben Jahr nochmal besuchen und den Vertrag wieder auflösen kann, sollte es dem Hund dann schlechter gehen. Von solchen Menschen gibt es im privaten Sektor gar nicht mal wenige.

Und nein, natürlich *ist* ein Haustier kein Kind. Es ist für viele Menschen aber aus einer ganzen Palette von Gründen und Ursachen ein Kind*ersatz*.

Dann haben wir noch die Klimaschutzdiskussion, bei der es auch eine Diskussion sein kann, wie sinnvoll dieser hohe Ressourcenverbrauch für die Haustierhaltung ist.

Eine frei laufende Katze , die dann Tiere töte, ist für viele Menschen ekelig und durchaus auch ein Problem für die Vogelwelt. Aber die regelmäßige Dose/Tüte Tierfutter wirkt zwar steriler, hat aber auch ihre Probleme.

Kommentar verfassen