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Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Foto: Opel

Opel: GM und Politik im Streit…Handelsblatt

Gamer: Demo am Samstag…Netzpolitik

Bochum: 5 – 6 Millionen Rückzahlung…Ruhr Nachchrichten

2010: 400 Ballone fürs Revier…Der Westen

Dortmund: Ausverkauf im Brückstraßen-Viertel…Ruhr Nachrichten

Journalismus: Der Notkurier…FAZ

Qual: Foltern mit Musik…Kontextschmiede

HSH: Die neue Sachlichkeit…Weissgarnix

Abhängig: An der Leine von Providern, Herstellern und Händlern…Spiegel

Apple: Rekordgewinn dank iPhone…Macnotes

Essen: Rehagel für RWE-Stadion…Der Westen

GEMA: Bedrohung der Live-Kultur…Der Westen

 

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5 Kommentare

Die Sache mit dem Brückstraßenviertel in Do. ist in meinen Augen eine riesige Sauerei. Ich hab mitbekommen, wie es vor ein paar Jahren zu Leben erwachte, wie es immer wuseliger wurde und bin selber zunehmend gerne dort einkaufen oder einfach schlendern gegangen. So viele verschiedene bunte Leute auf so kleinem Raum, alternativer Touch, auch mal Läden, die nicht zu den üblichen Ketten gehören, die die Innenstädte alle gleich machen. Trotzdem schön nahe gelegen an der Mainstream-Einkaufsmeile, ein kleiner Abbieger und schwupps war man drin im Second-Hand- und Alternativ-Shoppingbereich der Stadt mit dem piekfeinen Konzerthaus als Kontrast. Ich fand immer, da konnte man tatsächlich mal was “anderes” entdecken. Ich mochte das und ich war der Meinung, dass es sich angenehm abhob vom Shopping-Einerlei.
Vor einigen Monaten war ich nach langer Zeit mal wieder da und war echt schockiert. Nicht nur davon, dass die oberen Stockwerke leer stehen, sondern auch von den Läden. Was bitte ist denn da passiert? Billiges Ramsch-Gewühle, null Qualität, nur Schrott und Plastikzeugs und davon ein Laden nach dem anderen. Ich bin in ein paar Geschäfte rein, stach aus der sonstigen Kundschaft (für die mir wirklich nur der Begriff Billig-Tussis einfällt) komplett raus und hab mich auf der Stelle wieder umgedreht und bin raus. Absolut unfassbar – und wenn sich da nicht gewaltig was tut, hatte das nette Brückstraßenviertel eine sehr, sehr kurze Lebensdauer und verkommt tatsächlich dauerhaft zu einem Ramsch-Viertel. Wenn’s nicht schon zu spät ist.

@Muschelschubserin: Völlig richtig beobachtet. Auch heute warnen Mütter wieder ihre Töchter, “da” hinzugehen. Das Lebendige, das Du beschreibst, mit immer wieder neuen guten Off-Gastro-Konzepten beispielsweise, ist gone. Auch die normale Gastronomie (der recht gute Spanier samt Nachfolger): Ladenleerstand. Und das unmittelbar neben dem Konzerthaus! Das immer interessante Second-Hand-Kaufhaus: perdu! Immerhin: Der Club Le Grand hat nun auch ein Café Le Grand eröffnet, es gibt also auch noch Bewegung.
Feiern wir den skurrilen Oldschool-Sämereien-Laden, der sich da an exponierter Lage so tapfer hält, und hoffen, dass sich vielleicht so etwas entwickelt wie in der DU-Marxloher Weseler Straße (“Hochzeitsmeile”). Lebendige Stadtkultur muss ja beileibe nicht “deutsch” sein.
Unterm Strich muss man wahrscheinlich sagen, dass sich die Stadt in Form eines Quartiersmanagements zu früh zurückgezogen hat; es sah tatsächlich eine gute zeitlang so aus, als würde das Viertel nach der konzertierten Anschubserei von allein in die Hufe kommen. Nun fürchtet man eine Nordstadtisierung.

Ist mir ja schon klar, warum der Autor als Fan die Quartalszahlen von Apple hochjazzt. Gleichzeitig jedoch einen Artikel zu verlinken in dem klar wird, wie sehr man auch und gerade von Apple gegängelt und in seinen Rechten beschnitten wird, das entbehrt gerade bei einem blogger nicht einer gewissen Ironie.

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