Ruhrbarone im Radio

Heute Morgen habe ich WDR5 ein Interview gegeben. Es wird gleich um 15.00 Uhr im Rahmen der Sendung Thema NRW laufen. Thema: Medien selbstgemacht. Hat Spaß gemacht und ist, glaub ich, ganz ok geworden. Schön fand ich, dass ich nicht schon wieder erklären musste, was die Ruhrbarone sind, sondern dass es um Fragen wie Anonymität im Netz und Seriosität von Quellen ging.

Mittlerweile ist die Sendung online.

10 Kommentare

Das Interview zu den Blogs war ganz interessant. Schade fand ich aber, dass das nichtssagende Musikgedudel die Stunde unnötig aufgebläht hat. Wobei, es war ja keine volle Stunde. Es ist ja erst 15.49 Uhr und du wurdest gerade schon verabschiedet 😉

Dein Beitrag war der einzige Lichtblick. Wirklich!

Dabei wollte ich beim üblich stumpfen J.Schieb “Experten”-Beitrag gerade weg schalten. 😉
WDR5 ist leider immer seltener mein wichtigster Radiobegleiter. Dieses ständige “aber” und der penetrant erhobene Zeigefinger 😉 bei den Computer und Netzsendungen geht mir gehörig gegen den Strich. Inhaltlich werden dort eigentlich immer die gleichen oberflächlichen Phrasen gedroschen. Das Internet besteht nur aus Facebook, Google, YouTube, Kriminalität, Viren, und gefälschten Wikipedia Einträgen und nicht zu vergessen aus albernen Web2.0 Inhalten.

Auch habe ich oft das Gefühl der WDR(5) spricht bei Technologiethemen zu Kindern. Sie haben offensichtlich noch nicht mit bekommen, dass die Generation der Computer-Kids aus den 80ern selbst längst erwachsen ist und sogar eigene Kinder haben kann. Tststs…

Jetzt höre ich lieber so oft wie möglich DRadio Wissen bzw. DRadio Kultur via Webradio. Insbesondere bei Technologie und Netzthemen hat die Redaktion die Nase weit vorne. (Nein, ich arbeite nicht für den DLF.)

So bleibt von dieser Sendung für mich wenigstens ein neuer Blog in meinen Bookmarks.

@Michael K.: Danke. Freut mich dass es Dir gefallen hat und wir Dich als neuen Leser gewinnen konnten.
@Robin: Aufgenommen wurde das alles heute Morgen zwischen 10 und 10.30 Uhr.

“Ich kann das den ganzen Tag tun …”

na, das ist doch mal ein statement! Gefällt mir, bin gespant, wie’s weitergeht, bisher nur den ersten Stefan-Beitrag gehört: “Studiogespräch mit Stefan Laurin: Die Ruhrbarone [03:02 min]”

Dem Lob an Stefan’s Auftritt schliesse ich mich an, aber ansonsten war die Sendung eher interessant um zu verstehen, wie weit weg ‘online’ doch bei vielen Menschen-oder zumindest bei WDR5 zu sein scheint. Das ist was fuer junge Leute. Eine ‘Ergaenzung’ zu den ‘normalen’ Medien-und eigentlich ja doch irgendwie sowas wie ein Hobby. Ich fande es wirklich interessant, dass ‘online’ als eine klar trenn- und abgrenzbare Parallelwelt dargestellt wurde. ‘Der Herr Laurin sagt, dass er eigentlich immer online ist’-ja, Mensch, und hier noch ein echtes Geheimnis: Er ist nicht alleine! So eine Sendung hilft einem wirklich besser zu verstehen, auf welchem Planeten (viele) der Eliten in Medien oder Politik leben. Das solche Sendungen Ende 2011 immer noch noetig sind gibt mir wirklich zu denken.

@TEEKAY: “..ja, Mensch, und hier noch ein echtes Geheimnis: Er ist nicht alleine!” – Danke. So schön hätte ich das auch gerne formuliert. 😉

Wie viele Menschen leben wie intensiv und wo im Netz? “Wir” Dauer-onliner haben ja auch eine sehr spezielle Brille auf. Leben wir doch (noch) in einer Parallelwelt?

Ich habe erst in der KiTa meiner Kinder erfahren müssen das es tatsächlich noch erstaunlich viele (ca. 1/3) Eltern ohne eigene eMail-Adresse gibt. Das hat mich echt überrascht. Ich kannte vorher wirklich niemanden mehr ohne eMail Adresse.
Wie haben es diese Menschen nur geschafft sich fern zu halten? Sie müssen zu der Zeit wo ich vor meinem Amiga gehangen habe tatsächlich draußen gespielt haben. 😉

Jetzt aber gute Nacht.

PS: Sonst werde ich noch Internetsüchtig oder sollte ich sagen Mediensüchtig? Radiosüchtig bin ich ja schon…

Der lettische Künstler Ivars Gravlejs hat als Foto Journalist ein Jahr lang seine Fotos für die Printausgabe einer Tageszeitung bewußt digital verändert. Manchmal sehr lustig. Die Orginale konnte man übrigens vor einem Monat im Künstlerhaus Dortmund betrachten, wo die Ausstellung unter dem Titel “HINTERHALT Manipulation und Subversion in der Kunst” lief. Seine manipulierten Bilder kann man auch auf seiner Homepage durchklicken. Es bestätigt die Meinung, das man dem (journalistischem) Bild nie wirklich trauen darf. Jetzt im Zeitalter der digitalen Medien wohl erst recht nicht, zumal die Manipulation weniger aufwendiger möglich ist.
Als zusätzlichen Hinweis zur objektivität und seriösität von Infos zum inhaltlichem Thema des Radio-Beitrags .

http://www.ivarsgravlejs.com/pages/noviny001.htm

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