Ruhrbarone im Beef mit Kaveh nach Video-Diss?

In eigener Sache:
Discopumper Kaveh und Tinderella Thawra wollen uns ficken. Haben n Diss released, in dem sie mit weaken Rhymes echt skylern. Was die Hommies da abliefern, ist aber nicht nur zum gesichtspalmieren, und wir sind uns sicher, dass einige Byter dazu fappieren werden.
Wir lachten hart.

Das Niveaulimbo haben die Fronter damit geskilled. Respect.
Berlin challenged Ruhrpottprollz? Läuft bei uns!

“Wenn mehr von uns Heiterkeit, gutes Tafeln und klingende Lieder höher als gehortetes Gold schätzen würden, so hätten wir eine fröhlichere Welt.” (Thorins Abschiedsworte zu Bilbo) “Der kleine Hobbit”

38 Kommentare

Mega witzig, das läuft bei uns schon den ganzen Nachmittag über den Bordfunk im Merkava.
Shabbat shalom!

Öh…da weiß man ja gar nicht wo man anfangen soll mit lachen, weinen, Kopf aufm Tisch kloppen….na wenigstens weiss ich jetzt das ich antideutsch bin…zum Glück.

… ihr nennt die Frau eine "Tinderella"? Sonst gehts euch aber gut? Inhaltliche Kritik oder eine ordentliche Polemik waren dann doch zu schwer, muss also der Appel an die sexistischen Instinkte der Leser_innen ausreichen..? Wer mit so einer verklemmten Sexual- und Geschlechtermoral rumläuft, wird den im Video aufgeführten Antisemitismus by the way eh nicht begreifen. Meine Fresse.

Wenn jemand so unverfälscht seine Dummheit zur Schau stellt und sich darin gefällt, hat das durchaus einen amüsanten Aspekt.

Zeige mir Deine Feinde und ich sage Dir wo Du stehst… 🙂

Liebe Ruhrbarone,
ihr müsst noch viele gute Artikel schreiben bis Eure Kritiker aus der Kleinkind-Trotzphase entwachsen.

Ich bekomme den Dreh nicht. Eine adäquate (weil authentische) Stellungnahme deutscher [sic!] Jugendlicher mit radebrechendem Fantasieslang zu diskreditieren hilft keinem. Mal fernab vom Inhalt.

Ich habe bisher noch keinen Gefallen an Rap-Songs gefunden. Das hat sich nicht geändert.
Ich habe noch nie verstanden, wieso Sozialarbeiter immer wieder Rap-Songs mit Kindern aus Problemvierteln aufführen wollen. Sich ständig mit destruktiven Bildern/Tönen/Gedanken zu umgeben, hilft meistens nicht weiter. Aber es gibt für solche Standard-Projekte wohl Förderungen.

Das hier vorgestellt Video ist doch einfach nur anstrengend. Ich habe es nur kurz angehört.

P.S.:
Für die "ältere" Generation aus dem Ruhrpott hätten ein paar "Übersetzungen" geholfen.

Sie singt:"Die sehen alle scheiße aus. Sonst geht es ihr aber noch gut. Anstatt sich inhaltlich mit dem Thema auseinander zu setzen wird auf pure Oberflächlichkeit gesetzt.

Ich wusste noch nicht einmal, dass die Ruhrbarone links sind. Aber zum Glück gibt es schlechten Rap. Und dass "Tinderella" beinahe so schlimm wie "Autobahn" ist liegt doch auf der Hand. Echt jetzt!

Also, liebe Kameraden im Geiste und Kampf mit uns selbst, man kann nicht alles falsch gemacht haben, wenn man so gedisst wird.

Nicht jeder gestammelter Kauderwelsch ist schon gleich Rap 😉
Aber die Vermutung, es könnte sich um ein soziokulturelles Integrationsprojekt handeln, ist nicht von der Hand zu weisen.
Was beim echten Rap coole Gangster und twerkende Bitches sind, kommt hier eher sozialpädagogisch ambitioniert rüber 😉
Intralinke Abgrenzungsversuche sind wirklich niedlich!
Unfreiwillge Komik …

Danke für die Klarstellung um wen es sich jeweils bei Thawra und Kaveh handelt. Im Gegensatz zu Jana kann ich nämlich nix mit den Namen anfangen, für weitere Recherche war dies aber durchaus notwendig.

Als nächstes kann mir vielleicht einer erklären was Falastin sein soll und von was es befreit werden muss. ¯\_(ツ)_/¯

@#9 Jens: Hohlbirnen bleiben Hohlbirnen, egal ob verpeilte Kinderrapper, Nazis oder braun verstrahlte Kommentatoren.

Oliver hat eigentlich was Gescheites gesagt, nämlich:
wenn Bartoschek "eine adäquate (weil authentische) Stellungnahme deutscher [sic!] Jugendlicher mit radebrechendem Fantasieslang" diskreditiert, dann "hilft" das "keinem".
Strategisch gesehen sollten Jugendliche mit Migrationshintergrund eine Zielgruppe der Antideutschen sein, und es müsste darum gehen, sie einzuwickeln, nicht sie auflaufen zu lassen.

Unglücklicherweise decken sich die emotionalen Bedürfnisse der Menschen nicht mit ihren rational-strategischen Interessen.
Die Antideutschen haben, wie viele andere, ein emotionales Bedürfnis sich selbst zu bestätigen durch die Wahrnehmung von Feinden, insbesondere von minderwertigen Feinden. Das wird ja hier durch viele Kommentare deutlich. Diese Tendenz könnte allerdings neurotisch werden, wenn sie überhand nimmt und die rational-strategische Effizienz beeinträchtigt.

Politik ist die Kunst, sich nur mit jemandem anzufeinden, den man nicht noch einmal braucht.

#14,15 werfen die Frage auf: Sind die Antideutschen links?

Ich würde sagen ja – in dem speziellen Sinn, dass die Antideutschen das bolschewistische Politikmodell verinnerlicht haben:
a) außenpolitisch weltweite Durchsetzung der "richtigen" Ideologie mit Hilfe von Weltkriegen und "angeleiteten" Bürgerkriegen (das geht auf Trotzki zurück)
b) wo die Ideologie schon durchgesetzt ist, innenpolitisch die ständige Observation und pädagogisch-therapeutische Intervention (oder simple Einschüchterung), um die Bevölkerung bei der Stange zu halten (das geht auf Lenin zurück)
Sowohl Lenin als auch Trotzki hatten im "Westen" Millionen von begeisterten Anhängern, die dieses Politikmodell propagierten (zuerst im Roosevelt-Umfeld. später auch anderswo) und natürlich entsprach es auch den Interessen einer ganzen Sozialschicht (von Menschen, die sich als berufene Observatoren und Intervenierer sahen, darüber schrieb Helmut Schelsky).

Andererseits hat Jacob Talmon (Origins of totalitarian democracy) darauf hingewiesen, dass dieses Modell über die Jakobiner bis auf die Puritaner zurückgeführt werden kann, also in eine Zeit, in der unsere Rechts-Links-Spaltung noch nicht existierte (und es gibt auch eine rechte Tradition des Puritanismus).

@Das A: Dann drücken wir ihm die Daumen, dass die Berliner Piraten mit 4,9 Prozent bei den Abgeordnetenhauswahlen scheitern. Knapp schmerzt es am meisten 🙂

@ Rainer Moeller # 26

Modellerchen, glaubst du, dass ein Bolschewist dich hier nur ein Wort schreiben lassen wuerde? Denk nach, du kannst das. 🙂

Rapper die stolz darauf sind, dass ihre Musik von Politfuzzis gemixt wird. Antiimperialisten die sich Nachwuchs wuenschen wie die Vorstadtspiesser. Was ist das hier fuer ein Witzfigurenkabinett?

ja, immer diese kultivierten, tintenpissende Antideutschen mit ihren Abiturs und Studiums! Die haben voll nix im Kopf, weil die das Falsche denken tun!
Und außerdem sind die alle hässlich, das hat im politischen Diskurs ja vorrangig Relevanz.

Für Siebenjährige sehen die aber schon vorgealtert aus. Das kommt sicher von der ganzen Unterdrückung jeden Tag.

Was für erbärmliche Gestalten.

Arnold Voss:
Auf den Hardcore-antideutschen Blogs darf ich ja auch nicht schreiben. Aber Stefan Laurin versucht ja, gleichzeitig ein Liberaler und ein Antideutscher zu sein (und ich versuche ihn zu überzeugen, dass das auf Dauer nicht geht).

Rainer, sie muessen sich langsam aber sicher mit dem Gedanken anfreunden, dass die Ruhrbarone nicht in irgendeine politische Kiste eingeordnet werden koennen. Dafuer sind wir schlicht zu verschieden und zu unabhaengig. 🙂

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