Review: Micromelancolié – External Sources

Robert Skrzyński alias Micromelancolié macht Beats voller Drones und Field Recordings unter Anwendung diverser analoger und digitaler Techniken.

Die Stücke auf External Sources bewegen sich zwischen Glitch und dekonstruiertem Ambient, erinnern aber auch immer wieder an Leftfield- oder Indierap-Sachen von 2econd Class Citizen oder Glen Porter. Im Gegensatz zu vielen Beattüftlern ist Skrzyńskis Stücken aber eine recht hektische Dringlichkeit inhärent. Anders gesagt: Er ist ziemlich unentspannt, weil die Droneflächen seines Albums immer wieder bewusst durch Claps und Klicks gebrochen werden. External Sources bewegt sich in der Ästhetik seiner Collagen ein wenig in Richtung Postinternet, bleibt dafür aber zu vielschichtig.

Eine schizophrene, eigentümlich nostalgische Kassette, spannend anzuhören.

Kontakt für Reviews auf Ruhrbarone: felix.moeser[at]ruhrbarone.de

Kommentar verfassen