Primacall verklagt Spreeblick

Der Nächste bitte! Nun hat es Spreeblick erwischt: Netzpolitik meldet, dass der  Telekommunikationsanbieter Primacall Spreeblick  wegen eines Interviews aus dem Jahr 2007 verklagt hat.

In dem Interview beschreibt ein ehemaliger Primacall Mitarbeiter seine Arbeitsbedingungen sowie die eher rüden Methoden des Unternehmens, Kunden zu gewinnen. Spreeblick hat das Interview bereits 2008 überarbeitet und einige Passagen gelöscht und dem Unternehmen angeboten, eine eigene Stellungnahmen auf Spreeblick zu veröffentlichen, was abgelehnt wurde. Nun klagt Primacall. Unangenehmer Nebeneffekt für das Unternehmen: Die ganze, mittlerweile schon fast vergessene Geschichte, kommt wieder hoch. Das durfte in den vergangenen Tagen ja auch der Sportartikelhersteller Jako erleben, der den Blogger Trainer Baade verklagt hat.  Einmal Barbara Streisand bitte nun für Primacall. Gerichtsort des Verfahrens ist Hamburg, es geht um 250.000 Euro. Spreeblick hat mittlerweile reagiert. Wir wünschen den Kollegen alles Gute.

Der Nächste bitte! Nun hat es Spreeblick erwischt: Netzpolitik meldet, dass der  Telekommunikationsanbieter Primacall Spreeblick  wegen eines Interviews aus dem Jahr 2007 verklagt hat.

In dem Interview beschreibt ein ehemaliger Primacall Mitarbeiter seine Arbeitsbedingungen sowie die eher rüden Methoden des Unternehmens, Kunden zu gewinnen. Spreeblick hat das Interview bereits 2008 überarbeitet und einige Passagen gelöscht und dem Unternehmen angeboten, eine eigene Stellungnahmen auf Spreeblick zu veröffentlichen, was abgelehnt wurde. Nun klagt Primacall. Unangenehmer Nebeneffekt für das Unternehmen: Die ganze, mittlerweile schon fast vergessene Geschichte, kommt wieder hoch. Das durfte in den vergangenen Tagen ja auch der Sportartikelhersteller Jako erleben, der den Blogger Trainer Baade verklagt hat.  Einmal Barbara Streisand bitte nun für Primacall. Gerichtsort des Verfahrens ist Hamburg, es geht um 250.000 Euro. Spreeblick hat mittlerweile reagiert. Wir wünschen den Kollegen alles Gute.

17 Kommentare

Ehrlich gesagt verstehe ich das Ganze nicht. Bei Jako, waren m.M. nach bestimmte Formulierungen nicht so gut gewählt. In dem Spreeblick Beitrag von 2007 kann ich nichts anrüchiges entdecken. Wo bleibt da das Recht auf freie Meinungsäußerung? Wenn es danach ginge müßte ja so ziemlich jeder Beitrag in den Politmagzinen der ARD klagewürdig sein….?

@Rhetomusic: Davon ab dass das Interview OK ist, ist der Klagezeitpunkt eigentlich zu spät, um noch Ansprüche durchzusetzen. Vielleicht will Primacall auch einfach nur bekannt werden und glaubt den Satz dass eine schlechte Presse besser ist als keine Presse – Jako als Vorbild.

Diese Telefonjungs haben nach meiner Einschätzung überhaupt kein Rechtsschutzbedürfnis mehr. Da ist zum Glück über die Fristen geregelt. Wenn die erst nach einem Jahr juristisch reagieren. Ich tippe, die Nummer geht gut für Spreeblick aus. Und die Telefonjungs wollen nur ihren Namen in Blogs lesen.

Das ist reine PR.

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