Phantomhaltestellen – im Ruhrgebiet keine Seltenheit!

Phantomhaltestellen sollen Demenzkranken helfen. Doch übertreiben die Nahverkehrsunternehmen im Revier nicht ein wenig?

Die Idee der Phantomhaltestelle ist toll: Demenzkranke, die ihre Betreuern entwischen, sammeln sich an einer Bushaltestelle, die nie von einem Bus angefahren wird und können dann von den Pflegern dort eingesammelt und nach Hause gebracht werden. Eine prima Idee – aber warum muß es davon im Ruhrgebiet  – vor allem im Norden des Reviers, wo die Vestische ihr segensreiches Wirken konzentriert zum Einsatz bringt – gleich hunderte davon geben? Ein paar Leute würden bestimmt ab und an einmal einen Bus sehen und vielleicht sogar mit ihm fahren.…

Phantomhaltestellen sollen Demenzkranken helfen. Doch übertreiben die Nahverkehrsunternehmen im Revier nicht ein wenig?

Keine Phantomhaltestelle. Foto: Flickr/mpastaw

Die Idee der Phantomhaltestelle ist toll: Demenzkranke, die ihre Betreuern entwischen, sammeln sich an einer Bushaltestelle, die nie von einem Bus angefahren wird und können dann von den Pflegern dort eingesammelt und nach Hause gebracht werden. Toll – aber warum muß es davon im Ruhrgebiet  – vor allem im Norden des Reviers, wo die Vestische ihr segensreiches Wirken konzentriert zum Einsatz bringt – gleich hunderte davon geben? Ein paar Leute würden bestimmt gerne ab und an einmal einen Bus sehen und vielleicht sogar mit ihm fahren.Die Qualität des Nahverkehrs dort ist meiner Erfahrung nach eher schlicht.

4 Kommentare

Liebes Weltkind: Ich hatte kein Bild von der Vestischen und dachte mit der Bildunterschrift “Keine Phantomhaltestelle” wäre es klar, dass diese Haltestelle nicht gemeint ist. Das Foto ist aber schön.

vor allem diese als Buslinie getarnten Anrufsammeltaxi/TaxiBus sind so ÖPNV 0.2 man merkt das immer erst wenn der Bus nicht zur angeschlagenen Uhrzeit fährt, weil nur im Kleingedruckten irgendwo steht, dass man da ne halbe Stunde vorher für anrufen muss :/ ne da fahr ich lieber mitm Rad…

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