PETA: Verbot der “Holocaust-Kampagne” in Deutschland rechtens

Mensch gleich Tier? PETA-Aktion, Foto: Arturo de Albornoz (CC BY-SA 2.0)

Eine Kammer des europäischen Gerichtshofes bestätigte am vergangenen Donnerstag: Das Verbot der Werbekampagne „Der Holocaust auf ihrem Teller“ der Tierrechtsorganisation PETA in Deutschland ist rechtens. Mit dem Urteil seien Persönlichkeitsrechte von in Deutschland lebenden Juden geschützt worden, die Einschränkung des Rechts auf Meinungsfreiheit sei somit zu recht beschnitten worden. Auf insgesamt sieben Plakaten prangerte PETA, die bei ihren Aktionen auch gerne auf plattesten Sexismus zurückgreifen, das Leiden von Tieren in der Massentierhaltung an – und vergriff sich dabei gehörig im Ton.

Auf den Plakaten werden Bilder von KZ-Häftlingen denen von ausgemergelten Tieren gegenübergestellt. Ein Plakat zeigt etwa ein Foto von aufgeschichteten Leichen, das dem Foto von geschlachteten Schweinen gegenübersteht. Das Motto: Für Tiere sind alle Menschen Nazis. Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßte das Urteil mit dem Verweis darauf, dass die Kampagne die Shoa banalisiere. Dieter Graumann, der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, nannte dies eine „unglaubliche Unsensibilität, ja Ignoranz gegenüber den Opfern der Shoah.“

PETA wehrt sich

Die Tierrechtsorganisation wehrt sich gegen die Vorwürfe. So führt sie etwa „positive Reaktionen von Holocaust-Überlebenden“ aus Israel an, die sich in einem Brief mit PETA solidarisieren. In ihrer weiteren Argumentation wirkt es, als hätte sich PETA Nachhilfe bei der Band „Die Bandbreite“ geholt, die ihrerseits immer wieder darauf besteht, gemäß deutscher Richtersprüche nicht antisemitisch zu sein. PETA schreibt: “Höchstrichterlich urde diese Kampagne noch im März 2009 rechtskräftig als ‚nicht antisemitisch‘ eingeordnet.“  PETA habe „die Holocaust-Opfer auf keinen Fall erniedrigen“ wollen: „Im Zuge des Holocaust wurden 11 Millionen Menschen verhöhnt, verprügelt, vergast und bespuckt, während Abermillionen anderer Menschen aus Angst um ihr eigenes Leben zusahen und nicht eingriffen – einfach, weil es sie nicht direkt betraf. PETA fordert die Menschen dazu auf, eine solch verhängnisvolle Gleichgültigkeit nicht noch einmal geschehen zu lassen.“

Ein skandalöser Vergleich

Was PETA nicht kapiert hat: Die Nazis haben Menschen aus einem einzigen Grund getötet: Um sie zu VERNICHTEN. In der Massentierhaltung aber werden Tiere getötet, um sie zu ESSEN (oder sonstwie nutzbar zu machen). Dies ist ein monumentaler Unterschied, der sich auch in der Motivation der Täter niederschlägt. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, Tiere massenhaft zu töten, nur weil sie Tiere sind. Genau das aber ist im Zuge der Shoa mit Menschen geschehen – es waren Morde aus Hass. Es ging um nichts anderes als den Tod. Deswegen ist die Situation von Menschen in den Vernichtungslagern eben nicht mit der von Tieren in Massenhaltung zu vergleichen. Und deshalb ist der Vergleich skandalös, und, ob „höchstrichterlich“ abgesegnet oder nicht, dem Antisemitismus zumindest sehr nahe.

34 Kommentare

Wie die unverbesserlcihen von PETA jetzt bekanntgegeben hat, will man weiter klagen, weil man das Urteil nicht akzeptiert. Jetzt weiß ich wo die Spenden hingehen: In die Rechtsabteilung und nicht zu den Tieren.

Der Hauptunterschied wäre gewesen, dass ein Menschenleben mehr wert ist… nicht, dass im Holocaust Menschen aus Hass ermordert wurden statt aus Hunger…

wenn so die Rechtssprechung ist, ist sie nun mal so. Wobei ich finde, dass zu viel Wert auf irgendwelche Persönlichkeitsrechte gelegt wird. Bin da mehr für das freie Wort…
verstehe nicht wie man sich z.B. über so eine Werbekampagne aufregen kann, oder wie Bettina Wulff Google verklagen will, weil ihr die Suchvorschläge nicht gefallen… ich mag diese ständige Betroffenheit nicht.
Man muss da auch mal drüber stehen können.

um wieder zurück auf die Kampagne zu kommen… Skandalisierung betreibt ja jeder. Sie wollen halt auf die ihrer Meinung nach schlechte Tierhaltung aufmerksam machen. Kann man durchaus. Und das sinnvollste Ziel so einer Kampagne ist der Endverbraucher, der mit seinem Fleischkonsum die wirtschaftliche Grundlage für Massentierhaltung legt…
Skandalisierung, nackte Haut sind da schon gute Werbemotive.

Und wer macht so eine Werbekampgne zum Skandal? Diejenigen, die sich gleich immer betroffen fühlen. Anscheinend brauchen beide Gruppen sich halt gegenseitig…

Die Inflationäre Verwendung des Holocaust für mittlerweile alles und jeden ist an menschenverachtender Geschmacklosigkeit kaum noch zu überbieten. Ähnlich wie dem Modehersteller Benetton ist auch PETA jedes Mittel Recht, um in der Öffentlichkeit ein wenig Aufmerksamkeit zu erhaschen. Die menschliche Würde ist nichts mehr wert und das Tier wird zur Krönung der Schöpfung erhoben.

TDP
Der Hauptunterschied wäre gewesen, dass ein Menschenleben mehr wert ist… nicht, dass im Holocaust Menschen aus Hass ermordet wurden statt aus Hunger…Und wer macht so eine Werbekampagne zum Skandal? Diejenigen, die sich gleich immer betroffen fühlen

Getroffen!

> und vergriff sich dabei gehörig im Ton.

dieser Satz lässt vermuten, dass Du den Kern der Sache noch nicht ganz erfasst hast. Du suggerierst, als hätten sich die PETA einfach etwas in der Ausdrucksweise mäßigen, den Sprachregelungen der politisch Korrektheit folgen und etwas vorsichtiger sein müssen, wie man so schön sagt, »gerade hier in Deutschland mit den sensiblen Juden«.

Das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass die Ideologie des sog. Antispeziesmus in ihrer Einebnung der Mensch/Tier-Differenz den Menschen selbst verabschiedet. Sie ist damit bereits strukturell immer schon antihumanistisch. Indem die PETA den Menschen auf das Niveau des Tiers herabstufen, bereiten sie damit genau derjenigen Barbarei den Weg, die ihnen das Bildmaterial für ihre KZ-Kampagne geliefert hat. Wer den Menschen für nicht viel wertvoller als ein Tier hält, hat auch kein Problem damit, ihn genauso zu behandeln.

Das schlimme finde ich, dass für solche Prozesse sinnlos Spendengelder verbraten werden. Aber für irgendwelche PR-Aktionen und Gerichtsprozesse ist ja immer genügend Spendengeld vorhanden. Für Tiere ist dann leider kein Geld mehr da.
Es ist unbegreiflich, dass so eine Organisation als gemeinnützig anerkannt ist. Man sollte die Gemeinützikeit sofort aberkennen.

” Indem die PETA den Menschen auf das Niveau des Tiers herabstufen, bereiten sie damit genau derjenigen Barbarei den Weg, die ihnen das Bildmaterial für ihre KZ-Kampagne geliefert hat. Wer den Menschen für nicht viel wertvoller als ein Tier hält, hat auch kein Problem damit, ihn genauso zu behandeln.”

Dass es auch andersrum geht (und auch so gemeint ist) is dir nicht in den Sinn gekommen?

@ Teppich #8

Ach, man kann das auch mal umgekehrt sehen?
Was heißt das jetzt genau, wenns angekommen ist? Daß Tiere durch die Massentierhaltung auf das Niveau von Menschen herabgewürdigt werden, oder was? Wahrscheinlich bin ich nicht sensibel genug, um das zu verstehen…

Ich mache mir nur so meine Gedanken, das läßt sich bei genauem Studium der Geschichte nicht ganz vermeiden.

Was Peta vor allem nicht kapiert hat ist der Unterschied zwischen Tierliebe und Menschenverachtung.
Genau wie übrigens die Nazis, die zwar keine Probleme damit hatten, Menschen wie Ungeziefer zu vernichten, aber gleichzeitig ein Tierschutzgesetz erließen, das seinerzeit das strengste in Europa war.
Besonders der Wolf genoß geradezu kultische Verehrung. Als rücksichtslose, reißende Bestie mit schillerndem Fell.
Was den Verdacht aufkommen läßt, daß der Tierschutz durchaus dazu geeignet ist, so lästige Angelegenheiten wie Mitgefühl und Besonnenheit als Auswüchse unangemessener Sentimentalität zu diffamieren.

PETA scheint das ähnlich zu sehen. Man verletzt vielleicht Menschen, indem man sie mit Kühen und Schweinen gleichsetzt? Geschmack ist bekanntlich Glücksache und die sollen sich mal nicht so haben.
Aber so wollen die das natürlich nicht verstanden wissen.
Und Sie natürlich auch nicht.

@Puck: Nein, es heißt, dass Peta mit der Kampagne nicht ausdrücken wollte, dass Menschen auf das Niveau von Tieren herabgestuft werden sollen, sondern, dass Tiere auf das Niveau von Menschen aufgestuft werden sollen, womit der Einwand von “People Exposing Tits & Asses” hinfällig wäre.

Dein Verdacht mag durchaus richtig sein, doch wird Tierschutz in der heutigen Zeit kaum in dieser Richtung betrieben.

Den Knackpunkt hast du aber gut erkannt. Die eigentlichte Frage in dieser Diskussion ist, ob es lohnt Gefühle zu verletzen (und in einem gewissen maße die Mahnwirkung des Holocausts zu untergraben) um Leben zu schützen.
Wenn ich mich in die Milliarden(!) von Lebewesen hineinversetze, die ermordet werden, so sehe ich dies als sehr kleinen Preis an um die Menschen aufzurütteln.

@ Puck #9

In erschreckender und zugleich beeindruckender Weise auf den Punkt gebracht wird das was sie über die Nazis schreiben in dem Film “Ein Leben für ein Leben”, der Kinoadaption des Romans “Adam Hundesohn” von Yoram Kaniuk

http://www.dieterwunderlich.de/Schrader-leben-Adam-Hundesohn.htm

Der jüdische Zirkusartist Adam Stein überlebt den Holocaust in dem er während seiner Gefangenschaft den Hund des Lagerkommandanten Klein imitieren und Geige spielen muss, während seine Frau und seine kleine Tochter vergast werden.

@ Teppich # 10

Was wollen sie uns sagen? Dass die Millionen von ermorderten Juden des Holocaust letztlich nichts gegen die Milliarden Tiere sind die nach ihrer Ansicht ebenfalls “ermordet” wurden? Und dass sie das deswegen wissen, weil sie sich in diese Milliarden Tiere hineinversetzt haben? Wollen sie uns das wirklich sagen? Sorry Teppich, aber mir wird übel.

@Arnold:
Sie versuchen mir Wörter in den Mund zu legen, großartige Diskussionskultur.
Nein, ich will ihnen damit nicht sagen, dass die Millionen von ermordeten Juden des Holocaust letzlich nichts gegen die Milliarden Tiere sind, die ebenfalls ermordet wurden.
Ich versuche die Kampagne ethisch zu rechtfertigen, indem ich die verletzten Gefühle dem Leid der Tiere gegenüberstelle. Um feststellen zu können, welche Seite schwerer wiegt, benutze ich Empathie, ich versetze mich in die Lage der jeweiligen Partei, ich fühle mit ihnen.
Versuchen sie das doch auch mal.

People Exposing Tits & Asses hat es doch schön formuliert: “Der Punkt ist, dass die Ideologie des sog. Antispeziesmus in ihrer Einebnung der Mensch/Tier-Differenz den Menschen selbst verabschiedet. Sie ist damit bereits strukturell immer schon antihumanistisch.”  Und für mich wiegt das Leid von Menschen natürlich mehr, als das von Tieren und die Gefühle von Peta und den anderen Spinnern die ihre Backen aufblasen sind für mich nicht mehr eine Wichtigtuerei von Leuten, die keine wirklichen Probleme haben. Achte ich ihre Ansichten? Natürlich nicht.

@Stefan: Gibt es ein Problem damit sich vom Humanismus zu verabschieden, wenn er durch andere sehr ähnliche Werte ersetzt wird?
Es hört sich ja fast an, als würde durch die Anerkennung von Tierrechten Barbarei ausbrechen?
Wiegt das Leid von Menschen für dich immer mehr als das von Tieren? Auch wenn es komplett unterschiedliche Dimensionen annimmt?
Ein übertriebenes Beispiel: Ich nenne dich einen Blödmann und verletze damit deine Gefühle oder ich überschütte 100 Katzen mit Benzin und lass sie elendig verrecken. Was wiegt mehr?
Liege ich damit richtig, wenn ich behaupte, dass sich deine Meinung ansonsten nur an der Allgemeinheit orientiert und nicht groß an Argumenten? Wenn ja, ist das sehr beunruhigend.

@Teppich: Ich habe nicht vor mich vom Humanismus zu verabschieden und ob dich was beunruhigt oder nicht ist mir weniger wichtig, als ob mir meine Frikadelle heute Abend in der Pfanne anbrennt.

@ Teppich

Wie wäre es, wenn sie sich mal in einen einzigen Menschen statt in Hundert Katzen hineinversetzen würden, Teppich? In einen Menschen z.B. der seine ganze Familie auf grauenvolle Weise im Holocaust verloren hat? Und dann stellen sie sich vor was der fühlt, wenn sie ihm sagen, dass sie das mit den 100 Katzen mindesten genauso schlimm finden, weil sie sich in die Katzen hinein versetzen können.

Sie spielen hier auf schäbigste Weise mit dem Mitleid von Menschen für Tiere, oder glauben sie wirklich, dass ich das nicht schlimm finden würde, wenn man Tiere sinnlos quält. Aber ich bin deswegen noch lange nicht ein Tier und sie auch nicht.

Deswegen werden weder ich noch sie sich jemals in ein Tier hineinversetzen können. Und wenn ich die Wahl hätte einen Menschen statt ein Tier zu retten, dann ist meine Wahl ganz klar: ich würde den Menschen retten und nicht das Tier.

Wie stehts mit ihnen. Sie lieben doch übetriebende Beispiele. Ich gebe ihnen eins. Sie hätten die Wahl entweder ihr Kind oder ihren Hund zu retten. Wie würden sie sich entscheiden? Welches Leben wiegt mehr für sie?

Sie haben übrigens mein Beispiel komplett verdreht. Ich wiederhole mich ungern, aber bitte hören sie damit auf, mir Wörter in den Mund zu legen, die ich so nicht gesagt habe.

Das Beispiel bezog sich auf die Aussage von Stefan, dass das Leid von Menschen höher zu gewichten sei, als das von Tieren, womit er wohl, genauso wie sie, die Diskussion in eine Entweder oder Situation bringen wollte, die so gar nicht existiert. Die Frage ist nicht, ob wir versuchen den Holocaust zu verhindern oder die Tierproduktion, sondern was schwerer wiegt, menschliche Gefühle oder der Versuch den qualvollen Tod von Tieren in unvorstellbaren Ausmaßen entgegen zu wirken. Das sollte das Beispiel zeigen.

Warum sollte ich mich nicht in ein Tier hineinversetzen können? Es hat Arme und Beine, es hat einen Kopf, es kann sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen, es hat ein sozialverhalten, es kann kommunizieren es kann wütend sein, sich freuen oder Angst haben, es ist ein Individuum.

Klar ist es ein Stück schwerer sich in eine solch fremde Gefühlswelt einzufinden, aber für sowas fundamentales wie Schmerzen und Todesangst dürfte es schon noch reichen. Haben sie es mittlerweile versucht?

Und wie bereits gesagt, die Gefühle der Angehörigen habe ich bedacht. Nur bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese unterliegen.

Um noch auf ihre Frage zu antworten, ich würde auch einen Menschen anstatt eines Tieres retten, aber das ist hier garnicht Thema.

@Teppich

Zitat: (…)übertriebenes Beispiel: Ich nenne dich einen Blödmann und verletze damit deine Gefühle oder ich überschütte 100 Katzen mit Benzin und lass sie elendig verrecken. Was wiegt mehr?(…)

Gehts noch?
DAs ist kein übertriebenes Beispiel, sondern ein besonders zynisches. Wie Ihnen nicht entgangen sein dürfte, sind die Juden in Auschwitz nicht nur als “Blödmänner” beschimpft worden.
Das von Ihnen gewählte Beispiel zeigt in erschreckendem Maße, welchen Stellenwert für Sie dieses beispielloses Verbrechen hat.

Und nein: Keiner hat Sie mißverstanden, Teppich. Keiner dreht Ihnen das Wort im Mund rum. Stefan, Arnold und ich verstehen ausgesprochen gut, was Sie sagen wollen.

Sie möchten auch Menschen als Tiere betrachtet wissen?
Et voilá! Halten Sie es einfach mit der von mir hoch geschätzten Jane Goodall, die mal geschrieben hat: “Die meisten Tierschützer vergessen, daß auch der Mensch ein Säugetier ist, daß es zu schützen gilt.”

Und Sie, Teppich, vergessen das leider permanent.
Aus jeder Zeile Ihrer Beiträge sickert eine Haltung, die man als Tierschutz-Faschismus bezeichen könnte.

@Teppich: Mal jetzt so eine andere Frage: Welche Todesangst wiegt schwerer? Die der Sau, wenn der Mensch vorbeikommt und sie zum Stillen seines Hungers tötet, oder die der Antilope, wenn sie das Krokodil aus Hunger reisst?

Wir können uns gerne darauf einigen, dass man Fleisch mit mehr Nachsicht essen sollte und die Bedingungen in der Tierhaltung verbessert. Aber mit dem Argument anzukommen, dass Tiere ja auch Gefühle haben und Todesängste durchleiden, ist angesichts der Nahrungskette jenseits des Menschen und der unglaublichen Brutalität der Raubtiere unendlich dumm und naiv.

@Puck: Dass Juden in Auschwitz nicht nur als Blödmänner beschimpft worden sind, ist mir wirklich nicht entgangen, weswegen sich das Beispiel auch nicht darauf bezieht. (Ich habe dies bereits in meinem letzten Eintrag ausgiebig erklärt)
Da sie das Beispiel in einen falschen Zusammenhang gebracht haben, kann ich davon ausgehen, dass meine Einschätzung gegenüber dem Stellenwert des Holocaust nicht in Frage gestellt wird?

Und bitte, nennen sie mir auch nur eine Silbe, in der ich den Menschen als nicht schützenswert einstufe. Ich kann ihnen mehrere nennen, in denen ich das Gegenteil tue.

Aber lassen sie mich eine Vermutung äußern. Sie ist nicht böse gemeint.
Ich glaube, dass diese Diskussion sehr Emotional aufgeladen ist und dass Sie deswegen ihre Aufmerksamkeit nicht dem Inhalt meiner Worte widmen, sondern dem Gefühl, welche sie bei Ihnen auslösen. Falls dem so ist, bitte ich Sie meine Worte nochmal neu zu bewerten, diesmal möglichst nüchtern.

@Ben: Spontan würde ich sagen, dass die Sau und die Antilope gleich zu bewerten sind, der entscheidende Unterschied besteht darin, dass wir die Wahl haben die Sau nicht umzubringen.
Wir haben die Möglichkeit Leid zu verhindern ohne große Opfer bringen zu müssen.

Wollen sie mit dem Einwand im zweiten Absatz sagen, dass das Leid auf der Welt so groß ist, dass die paar geretteten Tiere auch nicht mehr ins Gewicht fallen oder dass es sinnlos wär die Tierverarbeitung abzuschaffen, da auf die Tiere in Freiheit ein genauso schlimmes Schicksal wartet?
Falls ersteres, so wär es auch dumm und naiv Naturschutz zu betreiben, sich gegen Kriege einzusetzen und – verzeihen sie mir die weitere Bezugnahme auf den Holocaust- Juden vor Verfolgung zu verstecken.
Falls letzteres, so muss ich ihnen sagen, dass im Rahmen der Massentierhaltung zusätzlich zu den Tieren in freier Natur, Milliarden Tiere gezüchtet werden. Das Leid dieser gezüchteten Tiere könnte man vermeiden. Ganz davon abgesehen, dass nicht jedes Leben in Freiheit im Magen eines Raubtiers endet.

Fleisch mit Nachsicht zu essen bringt vielleicht ihrem Gewissen etwas, aber den Opfern rein gar nichts. Die Bedingung der Tierhaltung zu verbessern wär ein guter erster Schritt, darf aber auf keinen Fall der letzte sein.

@ Teppich

Sie projezieren ihre Gefühle d.h. die eines Menschen auf die Tiere. Das können sie gerne tun. Es wird ihnen, sofern sie von einem Tier angegriffen werden, aber nicht helfen, denn Tiere sind keine Menschen. Sie können mit ihnen z.B. keine Frieden schließen oder Verhandlungen führen. Sie kennen weder den Begriffs des Todes noch des Opfers noch des Täters noch des Mitgefühls.

Deswegen ist z.B. der Begriff Todesangst auf Tiere angewandt schlichter Unsinn. Das gilt genauso für die immer wieder an apportierenden Hunde gestellte Frage “Wo ist denn das Stöckchen?”. Der Mensch projeziert nun mal gerne seine Gefühle, selbst auf gänzlich tote Dinge, und spricht sogar mit ihnen. So sind wir Menschen halt gestrickt. Wir mögen uns in allem wiederspiegeln. Erst recht wenn uns die Verständigung mit anderen Menschen nicht gelingt.

Der grösste Unsinn allerdings ist, wenn Menschen beginnen für Tiere zu sprechen oder für Bäume oder sonst welche Wesen und Dinge, weil sie meinen, dass sie sie verstehen. Der Begriff des Verstehens setzt nämlich beidseitig reflektive Kommunikation voraus und ist deswegen, wenn überhaupt, nur zwischen Menschen möglich.

Nichteinmal professionelle Tierpfleger verstehen die Tiere. Auch nicht Dompteure oder Tierlenker/Trainer wie z.B Reiter, geschweige denn Tierschützer. Sonst würden sie nicht immer mal wieder von ihnen verletzt oder sogar getötet. Der Mensch kann nichtsdestotrotz für und mit Tieren empfinden und mit ihnen umgehen lernen. Verstehen wird er sie nie.

@Arnold: Ihre Aussagen im ersten Absatz mögen richtig oder falsch sein (ich zweifel sie in Teilen auf jedenfall an), doch haben sie nichts mit dem Thema zu tun. Für die Einschätzung, ob es in den meisten Fällen falsch ist, leidensfähige Wesen zu töten, spielt die Frage, ob es mir bei einer Angriffssituation etwas bringt, meine Gefühle in das Wesen hineinzuprojizieren, mit ihm Verhandlungen zu führen zu können oder sein Verständnis des Todes keine Rolle. Oder ist für Sie Ethik nichts weiter als eine Tit for tat-Strategie?

Über den Begriff der Todesangst könnte man sich streiten. Kleinkinder können das Konzept des Todes wohl nicht begreifen, aber ich denke trotzdem, dass sie Todesangst haben können. Aber so wichtig ist der Begriff nicht, ich trete gerne von ihm zurück und ersetze ihn durch „schreckliche Angst“ oder ähnliches.
Was das Verständnis anbelangt, so frage ich mich, was die (fehlende) Fähigkeit zur Reflektion eines Tieres damit zu tun hat, dass man rudimentäre Gefühle eines Tieres, wie Schmerz und Angst nicht nachvollziehen kann? Sowohl die physiologische Beschaffenheit vieler Tiere, als auch ihr Verhalten weisen darauf hin, dass sie empfindungs- und somit Leidfähig sind. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass sie ein reiches Gefühlsleben haben. Was spricht also dagegen?

Vielleicht reden sie aber auch von gegenseitigem Verständnis. Dies wär, wie bereits angedeutet, vielleicht wichtig für ein Wertesystem, das auf „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ basiert. Für allgemeingültige Regeln, wie sich Menschen verhalten sollten, spielt es aber keine oder nur eine sehr kleine Rolle.

@Teppich:

Diese Wahl haben wir aber auch nur in Ländern, in denen vegetarische Nahrung im Überfluss vorhanden ist. Selbst wenn wir unsere überschüssige, vegetarische die Nahrung weltweit gerecht verteilen würden, würde Fleisch ein existentieller Bestandteil der menschlichen Nahrung bleiben müssen – oder aber wir würden in einem unvorstellbaren und ökologisch katastrophalen Maße Gemüse und Obst kultivieren müssen. Das aber wird gerne ausgeblendet.

Vegetarismus und die Tierrechtsbewegung sind de facto Luxusphänomene gelangweilter Wohlstandskinder, die gegen die elterliche Konventionen rebellieren wollen.

@Teppich

Können sie sich vorstellen, dass es die Gegenüberstellung von ausgemergelten Juden auf der einen Seite und Tieren auf der anderen Seite, wie PETA sie bildlich versucht darzustellen, tatsächlich gegeben hat?

Fahren sie mal nach Weimar und besuchen dort das Konzentrationslager Buchenwald. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Vernichtungslagers war das Bärengehege, Teil des sogenannten SS-Zoos. Gehege und Appellplatz liegen in direkter Nachbarschaft und die Gefangenen, die sich mehrmals am Tage zum Raport aufstellen mussten, wurden jedesmal Zeuge der Raubtierfütterung, die in Umfang und Qualität unvergleichlich großzügiger ausgestattet war, als das dünne Süppchen und Stück Brot, mit dem man die Gefangenen ernährte. “Jedem das Seine” prangert über dem Eingang zu diesem Lager. Für das Verhältnis Bär – Mensch bedeutete dies, dass der Bär, also das Tier einen höheren Stellenwert hatte, als der in Buchenwald inhaftierte Mensch, denn die Bären bekamen besser und mehr zu essen. Die Lebenserwartungen der Bären war um vielfaches höher, als die der inhaftierten Menschen.

Sie können in Buchenwald noch ganz andere Geschichten über die dort lebenden Menschen und Tiere erfahren, wie sich beispielsweise Wachleute einen Spass daraus machten, Gefangene wie Hunde anzuleinen, vor eine Hütte zu setzen und sie bellen zu lassen, sobald jemand an ihnen vorbei schritt. Der Gedenkstädte ist ein Dokumentationszentrum angegliedert, welches eine Hülle an Informationen für den Besucher bereit hält, in der er sehr tiefe Einblicke in das Lagergeschehen bekommen kann, soweit er bereit ist, das auch auszuhalten.

Ein Großteil der Tiere verherrlichenden Zunft würde wahrscheinlich anders ticken, wenn man sich nicht nur mit Legemastbetrieben und Schlachthöfen beschäftigen würde, sondern auch mit dem Nationalsozialismus, der eine Rassenideologie entwarf, in der Menschen mit Tieren gleichgesetzt wurden. Zumindest sollte man wissen, wovon man spricht, wenn man das Wort Holocaust in den Mund nimmt und für Vergleiche die Bilder und damit die Schicksale von KZ Häftlingen heranzieht.

Den Eindruck bekommt man weder bei ihnen (Teppich), noch bei PETA. Wenn jetzt selbst der europäische Gerichtshof zu dem Urteil kommt, dass diese Aktion die Persönlichkeitsrechte der KZ Häftlinge und ihrer Nachfahren verletzt, dann sollte man vielleicht auch einfach erst einmal innehalten, nachdenken und seine Werbestrategie hinterfragen, anstatt sich zu rechfertigen, zu erklären und die Zusammenhänge herunterzuspielen.

Die Kritik an Formen der Tierhaltung, -tötung und Jagd ist ja in vielen Fällen durchaus berechtigtigt. Aber sie darf nicht in der Form passieren, dass die Würde von Menschen verletzt wird.

@Teppich

Wenn es “emotional” ist, Rücksicht auf die Gefühle von Menschen zu nehmen, denen unfaßbares Leid zugefügt wurde, gut, dann bin ich eben emotional.
Ich dachte bisher immer, das nennt man Anstand.

Natürlich ist der Vorwurf der Emotionalität nicht böse gemeint von Ihnen – können Tierschützer etwa böse sein?
Gut, sie können Menschen wie Ungeziefer vernichten – habe ich ja bereits ausgeführt. Sie können die Toten verunglimpfen mit kruden Vergleichen und die Überlebenden mit miesen Kampagnen verletzten.
Sie können vor dem Krankenhaus demonstrieren, hinter dessen Fenstern eine junge Mutter um das Leben ihres Babys bangt, dem gerade als letzte Möglichkeit zum Überleben ein Schimpansenherz eingepflanzt wurde. Sie kämpfen bis heute gegen die Hundeverordnung, ohne auch nur ein einziges Wort des Mitleids über die Opfer fallen zu lassen, die gefährlichen Hunden zum Opfer gefallen sind.
Aber sie tun das ja nur um der “richtigen Sache” willen, nicht um Menschen zu verletzen.
DAs sind tatsächlich keine Emotionen, die da am Werk sind.
Das ist ein stahlharter Tunnelblick.

Es mag stimmen, daß jemand, der schlecht zu Tieren ist, auch schlecht zu Menschen ist. Allerdings spricht nichts für den Umkehrschluß, daß ein Tierliebhaber die Moral gepachtet hat.

Ich meine das übrigens auch nicht böse.
Ich kann mich bei aller “Emotionalität” nur nicht von Vernunft und dem Glauben an den Humanismus trennen.

Zitat: (…)Dass Juden in Auschwitz nicht nur als Blödmänner beschimpft worden sind, ist mir wirklich nicht entgangen, weswegen sich das Beispiel auch nicht darauf bezieht.(…) Zitat Ende

Worauf bezieht sich das Beispiel denn? Wovon reden wir denn hier? Wir reden von einer Kampagne so gannannter Tierschützer, in der Holocaustopfer in infamster Weise instrumentalisiert werden.

Wir reden hier davon, daß ausgerechnet Sie anderen vorwerfen, Tierschutz gegen Menschwürde auszuspielen:

Zitat: (…)womit er wohl, genauso wie sie, die Diskussion in eine Entweder oder Situation bringen wollte, die so gar nicht existiert.(…) Zitat Ende (#18).

Obwohl ein paar Zeilen weiter im gleichen Beitrag Sie es sind, der kaltschnäuzig abwägt zwischen der Würde der Opfer des Holocaust, bzw. den Gefühlen der Hinterbliebenen, und dem “unermeßlichen Leid der Tiere”, wobei die Opfer des Holocaust Ihrer Meinung nach eben den kürzeren ziehen. Sie haben das natürlich “viel netter” ausgedrückt:

Zitat: (…)Und wie bereits gesagt, die Gefühle der Angehörigen habe ich bedacht. Nur bin ich zu dem Schluss gekommen, dass diese unterliegen.(…) Zitat Ende (#18))

– aber in der Sache leider genau das gesagt.

Sie sind es, der hier ständig Menschenwürde gegen Tierschutz ausspielt.
Sonst wäre ihnen evtl. die Idee gekommen, daß man Tierschutz durchaus praktizieren und trotzdem nicht auf Augenmaß und Taktgefühl verzichten muß.

Mir scheint das Hauptproblem zu sein, dass die meisten Tierschützer weder Ahnung von Tieren noch von Menschen noch von Geschichte haben. Das macht dann auch die Diskussion mit ihnen so mühselig, wenn nicht sogar sinnlos. Erst recht wenn es sich um einen so abgebrühten Propagandisten wie “Teppich” handelt.

People Exposing Tits & Asses hat es doch schön formuliert: “Der Punkt ist, dass die Ideologie des sog. Antispeziesmus in ihrer Einebnung der Mensch/Tier-Differenz den Menschen selbst verabschiedet. Sie ist damit bereits strukturell immer schon antihumanistisch.” Und für mich wiegt das Leid von Menschen natürlich mehr, als das von Tieren und die Gefühle von Peta und den anderen Spinnern die ihre Backen aufblasen sind für mich nicht mehr eine Wichtigtuerei von Leuten, die keine wirklichen Probleme haben. Achte ich ihre Ansichten? Natürlich nicht.

@ Stefan: ich finde diesen Satz von People Exposing Tits & Asses auch richtig und gut. Aber du schießt mal wieder übers Ziel hinaus. Als bekennender Tierfreund (am besten gebraten und fein gewürzt) bist du wieder so pauschal und machst es dir verdammt einfach. Peta macht manchmal wirklich unsägliche Kampagnen. Diese gehört auch wieder dazu. Und natürlich werde ich den Holocaust, die Toten des zweiten Weltkriegs, die 20 Mio Opfer der Mißwirtschaft in China während der Kulturrevolution nicht mit dem Leiden von Tieren vergleichen.

Trotzdem lohnt sich ab und an ein selbstreflektierender Gedanke, der vielleicht dazu führt, dass man beim Kauf des abendlichen Steaks mehr auf die Haltungsbedingungen achtet und den Fleischkonsum generell einschränkt. Ich finde sehr wohl, dass man als aufgeklärter Mensch (so siehst du dich sicherlich) sein eigenes Handeln und Denken dann und wann mal auf den Prüfstand stellt. Du hast doch bei einigen Themen auch ein gewisses Sendungsbewußtsein und hoffst, dass deine Leser ins Nachdenken kommen. Warum kannst du das gerade bei diesem Thema nicht auch mal etwas weniger dickköpfig versuchen?

Mir scheint das Hauptproblem zu sein, dass die meisten Tierschützer weder Ahnung von Tieren noch von Menschen noch von Geschichte haben. Das macht dann auch die Diskussion mit ihnen so mühselig, wenn nicht sogar sinnlos. Erst recht wenn es sich um einen so abgebrühten Propagandisten wie “Teppich” handelt.

@Arnold: ich finde deine Beiträge oft sehr gut und anregend. Aber das da ist unsäglich pauschalisierend. Ich bin selbst kein Vegetarier, versuche aber schon, bei meiner Ernährung wenigstens etwas auf fleischreduzierte Kost zu achten. Grundsätzlich würde ich mich auch als Tierschützer sehen, wenn es um folgende Dinge geht:
– artgerechte Haltung
– Tierversuche im Kosmetikbereich
– Pelzproduktion

Ich habe einige Jahre selbst in einem Betrieb gearbeitet, in dem Schweine gezüchtet (nicht gemästet) wurden. Die Buchten (mit Metallzäunen abgegrenzte Bereiche pro Tier) waren gerade mal so groß, dass ein Schwein gerade so hineinpasste. Es konnte sich nicht drehen, es konnte sich nicht bewegen.

Wenn ich mich also für eine artgerechte Tierhaltung einsetze, mache ich das mit Sicherheit nicht, weil ich bei diesem Thema dumm bin.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass einige sich vor allem dagegen wehren wollen, ihr eigenes Konsumverhalten zu hinterfragen (mit den hahnebüchendsten Argumenten: ‘als ob es nicht wichtigere Probleme gäbe’, ‘Tierschützer sind Menschenhasser’ usw.

Manchmal kollidiert Humanismus und Tierschutz. Dann muss im Zweifel für den Menschen entschieden werden. Aber wenn es um das Recht auf ein tägliches Steak geht, kann man sehr wohl auch mal an das Wohl der dafür geschlachteten Tiere denken.

@ Aus Maus

Ich habe nichts gegen artgerechte Tierhaltung und kann auf Kosmetik und Pelze für die Tiere sterben müssen gut verzichten. Ich esse regelmäßig vegetarisch, auch wenn ich ab und zu auf Fleisch nicht verzichten möchte.
Vegan ist mir eine Nummer zu heftig, weil ich guten Käse und Fisch für mein Leben gern esse und auf ein Frühstücksei nur ungern verzichte. Ich gehe ungern in einen Zoo weil ich denke das Wildtiere nicht in Käfige gehören und und wenn Tiere für meine Ernährung sterben müssen, dann sollte dies für sie so weit als möglich schmerzlos geschehen.

Tierschutz ist mir also nicht fremd. Aber ich habe was dagegen wenn Menschen mit Tieren gleichgesetzt werden. Da hört für mich der Tierschutz auf und fängt die Dummheit an. Der Tod eines Tieres ist in keiner Weise mit dem Tod eines Menschen zu vergleichen. Wer das tut hat, und dabei bleibe ich, weder von Menschen noch von Tieren eine Ahnung.

*Der Tod eines Tieres ist in keiner Weise mit dem Tod eines Menschen zu vergleichen.*

aber die grausamkeit des tötungsvorgangs kann durchaus verglichen werden – er wird doch immer von menschenhand ausgeführt…

Peta wird immer ekelhafter…. Das hat mit Tierschutz nichts mehr gemeinsam. Das ist Fanatismus total!

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