New York, Bochum, Nordstadt, Athen – die neue Bodo ist da!

Heute ist die neue Ausgabe des Straßenmagazins Bodo herausgekommen. Die Bodo-Macher haben uns verraten, was drinsteht:

Dortmund bekommt seinen eigenen Tatort. Spannender als die Nachricht selbst fanden wir die Inszenierung, mit der WDR und Stadt die Aufnahme in den Kreis von Städten wie Ludwigshafen und Saarbrücken zelebrierten. Auf PR-Tour mit einem Bus voller Journalisten zwischen Nordstadt und Phoenixsee.

Während in Resteuropa meist abstrakt über Sparpakete und Rettungsschirme diskutiert wird, ist die soziale Wirklichkeit in Griechenland geprägt von sozialem Abstieg und wirtschaftlicher Not. Zur Zeit sind in Athen mehr als 20.000 Menschen obdachlos, wöchentlich kommen mehrere Hundert dazu. Wir sprechen mit Chris Alefantis, der mit dem ersten griechischen Straßenzeitungsprojekt helfen will.

Er hat so etwas wie Weltläufigkeit nach Dortmund gebracht. Paul Wallfisch, Bandleader der New Yorker Band Botanica ist musikalischer Leiter am Schauspiel Dortmund und hat gerade gemeinsam mit Direktor Kay Voges sein Meisterstück abgelegt. Die Inszenierung von Meister und Margarita mit Botanica-Soundtrack und Livemusik ist die spannendste Inszenierung seit langem. Wir haben Paul Wallfisch die Frage gestellt, mit der das Theater die Inszenierung bewirbt: Woran glaubst du?

„Kultur konstant mit ohne Kohle“: no-budget-arts bespielen seit Ende der 1990er Jahre den Bochumer Untergrund, ehemals in der Bastion am Springerplatz Tür an Tür mit bodo, nun in der Karl-Lange-Straße. Ein Besuch bei Moana Köhring und Daniel Nipshagen.

Das Projekt „Ich sehe was, was du nicht siehst“ lässt Dortmunder Nordstadtkids ihr Viertel entdecken und mit Fotos, Rap und Streetart beschreiben. Wir trafen Gregg, Ahmed und Alvin.

Wolfgang Kienast erzählt die Geschichte der Ruhrstauseen, der „Automatopoet“ Rainer Holl slammt uns was, die Euromayday Bochum tanzt in den Mai und bodo-Verkäufer Michael erzählt seine Geschichte.
Wir frühstücken im Bochumer Bullerbüdchen, lesen einen Häuser-Krimi von „DerHank“, finden, dass auch das Lesen von Kriminalitätsstatistiken gelernt sein will und empfehlen selbstgemachte Brennnesselklößchen im Wurzelgemüsebett.

Unter anderem verlosen wir Karten für Tuscon Songs on Tour, Rock in den Ruinen, Movits!, Meister und Margarita…

bodo erscheint monatlich mit einer Auflage von 12.000 im östlichen Ruhrgebiet. Gut 100 Menschen in schwierigen sozialen Lagen verkaufen das Heft auf der Straße für 1,80 Euro. 90 Cent behält der Verkäufer / die Verkäuferin.

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