Musikvideoseite Fabchannel gibt auf

Nachdem man neun Jahre lang von Amsterdam aus die Welt mit hervorragend produzierten Livekonzerten im Internet beglückt hat, wird nun am 13. März endgültig der Stecker gezogen. Doch aus Australien kommt mit Moshcam eine Alternative.

CEO Justin Kniest sieht zwei auschlaggebende Gründe für das Scheitern: Fehlende Möglichkeiten der werblichen Refinanzierung der Webseite, aber auch mangelnden Kooperationsbereitschaft der Musikindustrie, diesen spannende Weg gemeinsam weiter zu gehen.

Vermutlich möchte man – mal wieder – in Eigenregie so einen Ansatz selber realisieren. Dass man im Internetzeitalter mit Kooperationen wesentlich weiter kommt, als mit Einzelkämpfertum, scheint selbst nach dem Niedergang des Geschäftsfeldes Tonträgerindustrie bei den Verantwortlichen noch nicht angekommen zu sein. Vielleicht möchte man den letzten verbliebenden Umsatzbringer protektionistisch abschotten.

Schade drum, damit ist eines der für mich spannendsten Projekte im Internet mal wieder an der Musikindustrie gescheitert. Es verbleibt nur noch ein Woche Zeit aus der irrsinnigen Menge von Konzerten, die zuletzt in DVD-Qualität daherkamen, auszuwählen, um das eine oder andere anzuschauen.

Hier noch ein kleiner Nachtrag: UliUli auf twoday berichtet über Alternativen zu Fabchannel und Moshcam scheint mir nach erster Prüfung eine willkommene Alternative zu sein.

 

Nachdem man neun Jahre lang von Amsterdam aus die Welt mit hervorragend produzierten Livekonzerten im Internet beglückt hat, wird nun am 13. März endgültig der Stecker gezogen. Doch aus Australien kommt mit Moshcam eine Alternative.

CEO Justin Kniest sieht zwei auschlaggebende Gründe für das Scheitern: Fehlende Möglichkeiten der werblichen Refinanzierung der Webseite, aber auch mangelnden Kooperationsbereitschaft der Musikindustrie, diesen spannende Weg gemeinsam weiter zu gehen.

Vermutlich möchte man – mal wieder – in Eigenregie so einen Ansatz selber realisieren. Dass man im Internetzeitalter mit Kooperationen wesentlich weiter kommt, als mit Einzelkämpfertum, scheint selbst nach dem Niedergang des Geschäftsfeldes Tonträgerindustrie bei den Verantwortlichen noch nicht angekommen zu sein. Vielleicht möchte man den letzten verbliebenden Umsatzbringer protektionistisch abschotten.

Schade drum, damit ist eines der für mich spannendsten Projekte im Internet mal wieder an der Musikindustrie gescheitert. Es verbleibt nur noch ein Woche Zeit aus der irrsinnigen Menge von Konzerten, die zuletzt in DVD-Qualität daherkamen, auszuwählen, um das eine oder andere anzuschauen.

Hier noch ein kleiner Nachtrag: UliUli auf twoday berichtet über Alternativen zu Fabchannel und Moshcam scheint mir nach erster Prüfung eine willkommene Alternative zu sein.

 

1 Kommentar

>Es verbleibt nur noch ein Woche Zeit aus der irrsinnigen Menge von Konzerten, die zuletzt in DVD-Qualität daherkamen, auszuwählen, um das eine oder andere anzuschauen.

Naja.

Ich trauere natürlich auch.

Aber – nur ein Stück weit. (-;

Das war in der Tat eines der irrsinnigsten Musik-Netzprojekte.

Die übrigens aus der alten Bilwet-Schule und ihrem Enthusiasmus entstanden sind.

Aber – Du kannst natürlich jederzeit zwischen Leidseplein, Paradiso und Melkweg in der Hauptstadt der Niederlande Dir diese Konzis live anhören.

Obschon die Musikindustrie tot ist, musste für die Künstler halt live den üblichen Zwannie blechen.

Hintergrund:

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,611759,00.html

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