Moderne Frühlingsküche: Das Mett-Robbenbaby

Was wäre der Frühling ohne das traditionelle Robbenbabyessen im Kreis der Familie? In Kanada hat die Robbenbaby-Saison gerade begonnen. Jetzt gibt es die kleinen, pelzigen Knuddel ganz frisch.

Sie haben jede Menge gesunde Omega 3 Fettsäuren, lassen sich gut füllen und bieten genug Fleisch für das ganz große Familienfest: Was zur Weihnacht die Gans, ist zum Frühlingsanfang das Robbenbaby.

Im Ruhrgebiet wird das Robbenbaby traditionell mit Mett, Zwiebeln und Beeren gefüllt, die von der ganzen Familie auf alten Fabrikgeländen gesammelt werden. Gewichtsangaben sind schwer zu machen, jedes Robbenbaby ist anders, aber grob kann man sagen: Je ein Drittel Mett, Beeren und Zwiebeln in das ausgenommene Robbenbaby sorgt für ein leckeres Mahl. Das Robbenbaby kommt dann gefüllt in den Backofen – fertig ist die gefüllte Robbe, wenn  an der Stricknadel keine Mettreste mehr kleben, wenn man sie ganz tief in den kleinen Moppel gesteckt hat.

Über die Robbeninnereien freut sich jeder Schwede. Kennen Sie keinen Schweden, werden sie sie einfach in den Müll.

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Neben der Ruhrgebietsvariante sei an dieser Stelle auch auf die nicht minder schmackhafte holländische Art der Robbenzubereitung hingewiesen. Statt Mett, Zwiebeln und Beeren nimmt der Niederländer Flipje Fla. Das ganze nennt sich dann Arjen Robben.

Arjen Robben – dit is een echt lekker eten. 😎

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