Malte Hinz wirft hin

Schon als er im Dezember zum Chefredaktuer der Westfälischen Rundschau ernannt wurde, kam Kritik auf. Nun hat der DJU-Bundesvorsitzende Malte Hinz seinen Posten als Gewerkschaftschef aufgegeben.

Denn die Mitarbeiter der WAZ-Mediengruppe sind seit Monaten ín Sorge um ihre Jobs: 300 Redakteursstellen sollen abgebaut und Redaktionen geschlossen werden. Das in so einer Zeit ausgerechnet der Chef der Deutschen Journalisten Union (DJU) Malte Hinz zum Chefredakteur der WAZ-Zeitung Westfälische Rundschau befördert wurde, stieß vielen Mitarbeitern übel auf. Von Verrat war im WAZ-kritischen Blog Medienmoral-NRW damals die Rede.

Davon will Hinz nichts wissen. Der Grund seines Rücktritts ist seiner Darstellung nach die Doppelbelastung: „Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung gelangt, mein Mandat im dju-Bundesvorstand niederzulegen. Dieser Schritt fällt mir…

Schon als er im Dezember zum Chefredaktuer der Westfälischen Rundschau ernannt wurde, kam Kritik auf. Nun hat der DJU-Bundesvorsitzende Malte Hinz seinen Posten als Gewerkschaftschef aufgegeben.

Denn die Mitarbeiter der WAZ-Mediengruppe sind seit Monaten ín Sorge um ihre Jobs: 300 Redakteursstellen sollen abgebaut und Redaktionen geschlossen werden. Das in so einer Zeit ausgerechnet der Chef der Deutschen Journalisten Union (DJU) Malte Hinz zum Chefredakteur der WAZ-Zeitung Westfälische Rundschau befördert wurde, stieß vielen Mitarbeitern übel auf. Von Verrat war im WAZ-kritischen Blog Medienmoral-NRW damals die Rede.

Davon will Hinz nichts wissen. Der Grund seines Rücktritts ist seiner Darstellung nach die Doppelbelastung: „Nach reiflicher Überlegung bin ich zu der Entscheidung gelangt, mein Mandat im dju-Bundesvorstand niederzulegen. Dieser Schritt fällt mir nach über 30-jähriger ehrenamtlicher gewerkschaftlicher Arbeit schwer. Ich bin allerdings zu der Überzeugung gelangt, dass auch meine Kraft begrenzt ist und erkennbar nicht ausreichen wird, um der beruflichen Aufgabe als Chefredakteur der Westfälischen Rundschau und den herausgehobenen Funktionen in meiner Gewerkschaft in gleicher Weise gerecht zu werden. In der schwierigen Situation, in der sich die Westfälische Rundschau bekanntlich befindet, muss meine gesamte Kraft den Interessen der dort Beschäftigten und dem Blatt insgesamt gelten.“

Nunja, um gleichzeitig Chef und Arbeitnehmervertreter zu sein braucht man wohl nicht nur viel Kraft sondern wohl auch eine ordentliche Schizophrenie.

1 Kommentar

1. Wusste er das alles vorher und 2. Warum ist er dann nicht Arbeitnehmervertreter geblieben und hätte dafür auf die Leitungsposition bei der WAZ verzichtet? Gott, wie peinlich! Aber das muss man “Big Bodo” lassen. Er weiß wie man sich Leute gefügig macht und welche besonders dazu geeignet sind.

Kommentar verfassen