Los Angeles Kings gegen die New York Rangers lautet das Stanley-Cup-Finale 2014

Im 'Staples Center' von Los Angeles startet am Mittwoch das Finale. Foto: Robin Patzwaldt
Im ‘Staples Center’ von Los Angeles startet am Mittwoch das NHL-Finale. Foto: Robin Patzwaldt

Los Angeles gegen New York, so lautet das diesjährige Finale um den ‚Stanley Cup‘ in der besten Eishockeyliga der Welt, der NHL. Während die New York Rangers schon seit Tagen als Finalist feststanden, nachdem sich die ‚Blueshirts‘ mit 4:2 gegen den NHL-Rekordchampion aus Montreal durchgesetzt hatten, zogen die Kalifornier heute Nacht mit einem spektakulären 5:4-Sieg nach Verlängerung in Chicago, bei den Blackhawks, nach.

Der Titelträger von 2012 schaffte beim Erfolg heute Nacht zudem ein kleines sportliches ‚Wunder‘ und siegte zum dritten Mal in den diesjährigen Playoffs auswärts im allesentscheidenden Spiel 7 der jeweiligen Serie ( in San Jose, Anaheim und nun in Chicago). Das hat es so in der langen NHL-Geschichte noch nie gegeben.

Dabei deutete zuletzt alles auf ein Weiterkommen des Titelverteidigers aus Chicago hin, konnten die Blackhawks doch zuletzt erfolgreich einen zuvor fast schon aussichtslos erscheinenden 1:3-Rückstand in der Serie wieder ausgleichen und hatten im alles entscheidenden Spiel in der Nacht dann sogar das wichtige Heimrecht.

Doch die Kings erwiesen sich einmal mehr als ‚Playoffwunder‘ und zogen als ‚nur‘ sechstplatziertes Team der Vorrunde im Westen in das große Finale der NHL ein.

Dort treffen die Kalifornier nun auf die New York Rangers, den Titelträger von 1994, welche durch ihrem 4:2-Triumph in der Serie über die Montreal Canadiens in diesem Jahr tatsächlich erstmals seit genau 20 Jahren wieder in ein Cup-Finale einziehen konnten.

Durch das Ausscheiden der Chicago Blackhawks heute Nacht bleiben die Detroit Red Wings übrigens auch mindestens ein weiteres Jahr lang das letzte Team dem es in der NHL gelang seinen Titel erfolgreich zu verteidigen. Dies gelang ihnen in den Spielzeiten 1997 und 1998.

Der Stanley Cup. Foto: Robin Patzwaldt
Der Stanley Cup. Foto: Robin Patzwaldt

Die ersten beiden Spiele des diesjährigen Finals Los Angeles Kings vs. New York Rangers starten am Mittwoch in Kalifornien, bevor die Serie dann für die Spiele drei und vier nach New York umziehen wird.

Den Titel als vermeintlich beste Eishockeymannschaft der Welt gewinnt traditionell das Team, welches zuerst vier Siege auf seinem Konto zu verzeichnen hat.

Wer sich für die Details und ausführliche Spielberichte über die NHL und die anstehende Finalserie interessiert, meine Kollegen von www.Eishockey.com planen auch in diesem Jahr wieder direkt von den Endspielen in deutscher Sprache zu berichten. Soviel Werbung sei an dieser Stelle heute einmal erlaubt…. 😉

5 Kommentare

da steigt die vorfreude auf den ost/west vergleich. vor allem bei diesen beiden körperlich stark und tief besetzten mannschaften, die sich in den zurückliegenden serien immer wieder zurückgekämpft haben und in erster linie für harte arbeit stehen. lundqvist und quick stellen wieder die absolute elite im goaltending dar. mcdonagh und doughty können den unterschied ausmachen (falls doughty nicht an seine leistung von gestern anknüpft). auch den alten haudegen im sturm, williams und st.louis, dürfte wieder eine tragende rolle zufallen. ich denke technisch werden die kings im vorteil sein, aber die dritte und vierte reihe der rangers spielt in dieser postseason so stark wie nie, mal sehen inwieweit das secondary scoring die entscheidung bringt.
es wird so oder so wieder großartiger sport zu sehen sein! hoffentlich wieder bis in game seven

@Fabian: Ich bin ja seit Jahren ein Anhänger der Kings. Aber im anstehenden Finale wird es vermutlich ähnlich eng zugehen wie schon in den letzten Runden. Ich persönlich hätte gegen einen Erfolg der Kings in 7 Spielen gar nichts einzuwenden. 😉 Dann gäbe es vermutlich in den nächsten ca. 2 Wochen erneut viel hochklassiges Hockey zu sehen und mit den Kings am Ende den ‘richtigen’ Sieger! 😀

Ich weiß, hier schreiben alle aus Spaß an der Freud und ich darf es kostenlos konsumieren. Insofern will ich das Folgende nicht als Gemecker verstanden wissen, nur als Verwunderung: Wieso schreibt man auf einer Seite übers Ruhrgebiet über Sport in Nordamerika?

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