Letzter Vorhang für die Ritournelle in der Bochumer Jahrhunderthalle

ruhrtriennale-wasserturmDie Ritournelle ist uns bei der Ruhrtriennale ans Herz gewachsen. Leider endet dieses tolle Format für elektronisch geprägte Musik aller Facetten in diesem Jahr mit seiner dritten Auflage.

Um so mehr ein Grund, sich Samstag Abend  ein weiteres Mal auf dem Gelände der Jahrhunderthalle in Bochum für die große Festivalnacht einzufinden.

Auf vier verschiedenen Bühnen gibt es ab 18 Uhr elektronische Sounds.

Rund um den Wasserturm werden die Residents des Essener Goethebunker unterstützt von Gerd Janson und Efdemin.
In der Turbinnehalle gibt es den Showcases des Labels Denovali und ab 4 Uhr morgens mit Demdike Stare den geheimen Höhepunkt der Nacht.

Werfen wir einen Blick auf die Mainstage in der Jahrhunderhalle, wo ab 21 Uhr die LIveacts auf der Bühne stehen.
Den Anfang macht Michael David Quattlebaum jr. in seiner Inkarnation als Mykki Blanco von dem/der folgendes Zitat übermittelt wird:

Du kannst als Mann ein Kleid tragen wie Bowie – solange du auf Frauen stehst, ist alles okay

Soul der Maschinen – Dafür steht der britische Künstler Christopher Taylor, der unter dem Pseudonym SOHN im Moll gehaltene Pop-Songs schreibt. Untermalt wird dies mit seinem Falssett-Geang und den atmosphärischen Synthyflächen mit stolpernd flickernden Beats. Ab 22:30 Uhr auf der Mainstage

Nicolas Jaar ist in seinem Geburtsland Chile ein Superstar. Hierzulande zählt der 27jährige ebenfalls zu den wichtigsten Innovatoren der elektronischen Musik. Nachdem er Anfangs noch mit Samples gearbeitet hat, klingt auf dem aktuellen Album “Sirens” nur noch selbstgemachtes. Aber auch hier sind die Sounds nicht im klassischen Sinne tanzbar, sondern leben von der Atmosphäre. Hauptact ab Mitternacht.

Nicht unterschlagen möchte ich das Refektorium Interkultur Ruhr mit Coco Maria, Africaine 808, DJ Maboku und Charlotte Bendiks.

Tickets sind zum Preis von 45 EUR und 22,50 EUR für Schüler, Studenten, Azubis bis zum Alter von 30 Jahren erhältlich. Weitere Infos beim Klick.

Ansonsten gelten die üblichen Hinweise in Bezug auf Flaschen (ja auch aus Plastik) und der Veranstalter bittet auch inständig darum, auf größere Taschen und Rucksäcke zu verzichten.

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