letzte Woche / diese Woche (kw8)

Letzte Woche war ich etwas sprachlos, auch wegen zweierlei: Sahen die Flüchtlinge auf dieser italienischen Insel nicht wie die pro-westliche Internet-Generation aus? Sie haben da mal jemandem hübsch “Revolution” gemacht und müssen als Speerspitze der Pro-Westlichen nun nach Europa rüber und schicken irgendwann hoffentlich Geld zurück an ihre Familien.

Letzte Woche war ich etwas sprachlos, auch wegen zweierlei: Sahen die Flüchtlinge auf dieser italienischen Insel nicht wie die pro-westliche Internet-Generation aus? Sie haben da mal jemandem hübsch “Revolution” gemacht und müssen als Speerspitze der Pro-Westlichen nun nach Europa rüber und schicken irgendwann hoffentlich Geld zurück an ihre Familien. Und es ist nicht nur so, dass die herrschende Klasse hier sie nicht nur nicht zwingend in Europa will. Nein, sie braucht genau diese Leute als Stimmen im Nahen Osten. Und dann wurde hier bei den Ruhrbaronen auch noch über freedom of speech z.B. im Internet debattiert… Nun, ich habe letzte Woche viel The Clash gehört, und nicht nur “Rock the Casbah”. Das Wort geht also an Joe Strummer:

Know your rights all three of them

Number 1
You have the right not to be killed
Murder is a CRIME!
Unless it was done by a
Policeman or aristocrat
Know your rights

And Number 2
You have the right to food money
Providing of course you
Don’t mind a little
Investigation, humiliation
And if you cross your fingers
Rehabilitation

Know your rights
These are your rights
Wang

Know these rights

Number 3
You have the right to free
Speech as long as you’re not
Dumb enough to actually try it.

Know your rights
These are your rights
All three of ’em
It has been suggested
In some quarters that this is not enough!
Well…………………………

Get off the streets
Get off the streets
Run
You don’t have a home to go to
Smush

Finally then I will read you your rights

You have the right to remain silent
You are warned that anything you say
Can and will be taken down
And used as evidence against you

Listen to this
Run

(Ich finde, die Presse deckt heutzutage mehr auf, was einzelne Leserinnen und Leser denken, als dass sie aufdeckt, was z.B. die gewählten Vertreter tun. Oder sie wählt genau dasjenige Tun aus, das für den Fortlauf der Dinge garantiert relativ unwichtig ist – außer für einzelne Politkarrieren höchstens.)

Foto: Jens Kobler (feat. u.a. “The Chelsea Girls” von Andy Warhol)

Kommentar verfassen