Kauf Dir Die Politiker – Langsam wird es peinlich

uhlenbergkuhFoto: Umweltministerium / Der Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) steht links

Die CDU-NRW hat ihren Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, wie eine Pulle Sekt zum Plausch im Club angeboten. Jetzt kommt raus, dass die SPD Kamin-Abende mit führenden Genossen zu Vorzugskonditionen für Anzeigenkunden des Vorwärts veranstaltet hat. Soweit so peinlich.

Aber jetzt wird es richtig degoutant. Da der CDU nach dem Abgang von Wüstilanti ein Mann für das schmutzige Fach fehlt, schicken die Konservativen ausgerechnet Umweltminister Eckhard Uhlenberg nach vorne. Der sagt gerade über alle Kanäle:

Bei der SPD hat es offenbar gekaufte Gespräche mit Spitzenpolitikern gegeben. Peer Steinbrück, Hubertus Heil, Peter Struck – alle waren mal bei den “Kaminabenden” in Nobel-Hotels mit “Gelegenheiten zum vertraulichen Gespräch” dabei. Bedingung für die Gespräche waren Anzeigen im Vorwärts.

Es gibt hier einen entscheidenden Unterschied zur CDU: Bei uns wurden fälschlicherweise Gespräche angeboten, bei der SPD wurden sie nicht nur angeboten, sondern sie hat es auch tatsächlich gegeben. Das ist ein Skandal, der sofort aufgeklärt werden muss. Die SPD in Land und Bund muss sich jetzt erklären. Frau Kraft muss ihre Heuchelei im Umgang mit dem Ministerpräsidenten sofort einstellen.

Das Wort “Heuchelei” aus dem Mund von Uhlenberg ist schwer zu ertragen. Der Mann hat die Öffentlichkeit in die Irre geführt. Der Mann ist mit geschönten Zahlen über die Giftbelastung in der Ruhr nach vorne gegangen. Diesem Mann musste von einem Gericht per URTEIL bescheinigt werden, dass er Schönfärberei betreibt, dass er Daten frisiert. Und trotz dieses vernichtenden Urteils, das ihn als Schönfärber bloßstellt, beharrt Uhlenberg auf seiner falschen Darstellung. Der Uhlenberg hat gerade einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss am Hals, weil sein Haus an der Hetze auf einen Unschuldigen beteiligt war.

uhlenbergkuhFoto: Umweltministerium / Der Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) steht links

Die CDU-NRW hat ihren Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, wie eine Pulle Sekt zum Plausch im Club angeboten. Jetzt kommt raus, dass die SPD Kamin-Abende mit führenden Genossen zu Vorzugskonditionen für Anzeigenkunden des Vorwärts veranstaltet hat. Soweit so peinlich.

Aber jetzt wird es richtig degoutant. Da der CDU nach dem Abgang von Wüstilanti ein Mann für das schmutzige Fach fehlt, schicken die Konservativen ausgerechnet Umweltminister Eckhard Uhlenberg nach vorne. Der sagt gerade über alle Kanäle:

Bei der SPD hat es offenbar gekaufte Gespräche mit Spitzenpolitikern gegeben. Peer Steinbrück, Hubertus Heil, Peter Struck – alle waren mal bei den “Kaminabenden” in Nobel-Hotels mit “Gelegenheiten zum vertraulichen Gespräch” dabei. Bedingung für die Gespräche waren Anzeigen im Vorwärts.

Es gibt hier einen entscheidenden Unterschied zur CDU: Bei uns wurden fälschlicherweise Gespräche angeboten, bei der SPD wurden sie nicht nur angeboten, sondern sie hat es auch tatsächlich gegeben. Das ist ein Skandal, der sofort aufgeklärt werden muss. Die SPD in Land und Bund muss sich jetzt erklären. Frau Kraft muss ihre Heuchelei im Umgang mit dem Ministerpräsidenten sofort einstellen.

Das Wort “Heuchelei” aus dem Mund von Uhlenberg ist schwer zu ertragen. Der Mann hat die Öffentlichkeit in die Irre geführt. Der Mann ist mit geschönten Zahlen über die Giftbelastung in der Ruhr nach vorne gegangen. Diesem Mann musste von einem Gericht per URTEIL bescheinigt werden, dass er Schönfärberei betreibt, dass er Daten frisiert. Und trotz dieses vernichtenden Urteils, das ihn als Schönfärber bloßstellt, beharrt Uhlenberg auf seiner falschen Darstellung. Dieser Uhlenberg hat gerade einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss am Hals, weil sein Haus an der Hetze auf einen Unschuldigen beteiligt war.

Und dieser Märchenonkel erzählt jetzt was von Moral? Entschuldigung. Das geht gar nicht.

Was kommt als nächstes? Frau Sommer lobt den Berufschancen unserer Hauptschüler, Frau Müller-Piepenkötter die Sicherheit im Siegburger Knast? Oder was?

7 Kommentare

Außerdem hat Herr Uhlenberg vergessen, dass es die Praxis der verkauften Gespräche bei der CDU schon seit Jahren gab u.a. auch zum Landesparteitag vor zwei Jahren in Dortmund.

also es gibt ja viel kritisierfähiges an der Landesregierung…
aber diesen “Skandal” um “Rent-a-Politiker” hab ich nicht ganz verstanden.

zumal ich mir bei der CDU nicht mal sicher bin, ob die Angebote lediglich Marketingdeutsch waren oder man da tatsächlich Gespräche verkaufen wollte. Aber selbst wenn, ich fände das von der CDU oder von der SPD eigentlich nicht schlimm.

ich bin es gewohnt n kleines Dankeschön für Spenden zu erhalten. von dankesschreiben bis zu stofftieren…
öfter versteigern irgendwelche “stars” mittagsessen o.ä. von sich für einen “guten zweck”.

wenn sich ein großspender tatsächlich über nen kurzen plausch mit rüttgers oder nahles freut, dann is das doch ne nette angelegenheit für die partei, den spender bei “laune zu halten”.

aber der wahlkampf hat ja schon angefangen, da wird gleich bei jeder kleinigkeit jemand zum rücktritt aufgefordert.

ich lass mich aber gerne belehren, warum es doch ein “skandal” ist, wenn politiker mit ihren spendern reden. was die als privatpersonen machen, is mir egal.

Oh… oh. Das ganze artet langsam aber sicher aus.
Das mit Hr. Uhlenberg war mit allerdings neu bzw. habe ich aus den Augen verloren?
Wie dem auch sei… jetzt bin ich diesbezüglich wohl auf dem Stand der Dinge.
Ich glaube langsam, das es wohl keine Partei gibt, bei der nicht auch etwas im Argen zu liegen vermag.

Mal schaun, was sich im laufe der Zeit sonst noch ergibt.

Im Wahlkampf kann man Rüttgers kostenlos die Hände schütteln.
Zuhörer kommen da auch nicht viel. Umso erstaunlicher ist es, wenn dann jemand auf die Idee kommt, 6000 Euro für ein Gespräch zu zahlen.
Ob sich so einer was von so einem Gespräch verspricht?
Oder holen sich Politiker aus solchen Gesprächen gar ihre Ideen?
Kann das sein? So viele Fragen, so viele Antworten.
Einzelgespräche mit Amtsinhabern haben aber eine andere Qualität als eine Werbefläche auf einem Parteitag. Das genau ist der Punkt. Und das sollte einen, der sich “Besorgter Bürger” nennt, auch tatsächlich Sorgen machen.
Wenn da andere Parteien auch solche “Sitzungen” machen, wird es nicht moralischer, sondern schlimmer!
Wichtig ist nur, daß solches Gebahren an die Sonne kommt.
Dafür bin ich den Redakteuren der Ruhrbarone wirklich dankbar. Schöner, knallharter Journalismus.

Herr Kanitz aus Dortmund sagt dazu folgendes :

Radio 91.2 Express – Die Lokalnachrichten –

LokalnachrichtenIn der Sponsorenaffäre der Landesregierung stellt sich die Dortmunder CDU hinter Ministerpräsident Jürgen Rüttgers.

Die NRW-CDU hatte Sponsoren angeboten, bei Parteiveranstaltungen gegen Bezahlung Gespräche mit Rüttgers führen zu können. Auch nach dem Rücktritt des CDU-Generalsekretärs Hendrik Wüst steht Rüttgers weiterhin unter Druck.

Der Dortmunder CDU-Parteichef Steffen Kanitz sagte, es sei zwar der Eindruck einer käuflichen Politik vermittelt worden. Er glaube Rüttgers aber, der erklärt hatte, von der ganzen Sache nichts gewusst zu haben

Da überlege ich mir doch diesmal die CDU nicht zu wählen, weder für NRW noch für Dormund.

Sierau wird`s freuen

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