In eigener Sache: Ruhrbarone Platz 2 im Medium Magazin

Im diesjährigen Ranking des Medium MagazinDie Journalisten des Jahres 2010” belegten wir Platz 2 in der Rubrik Autoren Regional.

Aus der Begründung:

„Die „Ruhrbarone“-Blogger  bewiesen einmal mehr, wie unbequeme regionale Berichterstattung aussehen kann und muss: David Schraven, Stefan Laurin und ihr Team zeigten vor allem während des NRW-Wahlkampfs, dass aufklärender, kritischer Lokaljournalismus möglich ist. Auch und gerade jenseits der Verlags-Monopolisten.“

Und? Freut mach sich darüber? Ja. Blöd nur: Wir haben das erst gestern per Zufall gefunden. Aber gut, manchmal gibt es ja auch positive Überraschungen. Und jetzt zurück an die Arbeit!

Und wenn jemand noch unser Print-Ding will. Das gibt es hier: klack

9 Kommentare

Herzlischen Glückwunsch,

und wenn er dotiert ist, abholen und dann an eine Kindereinrichtung
weitergeben. Am Besten in Duisburg.
Da der Duisbuger Stadtrat das ganze Geld nur für sich verbrät, bleiben hier viele
kinderfreundliche Einrichtungen, Vereine usw. auf dem Trockenem sitzen.

Also her mit dem Zaster,
Kindern fehlt es , es wäre ein treffliches Pflaster.
Sollte es Geld doch nicht geben, ok,
wir machen das Beste draus und versuchen in Würde weiterzuleben.
Ist es nicht traurig, daß man für Kinder kämpfen muß.
Kinder sind und bleiben der Menschen größtes Plus.

3 Minuten-Gedicht, kurze Gedanken, unwichtig sind sie hoffentlich nicht.

Liebe Ruhrbarone, tut uns leid, dass Sie von der Ehrung nur “per Zufall” erfahren haben. Wir geloben Besserung in der Benachrichtigung;-). Nun also auf diesem Weg: Herzlichen Glückwunsch auch in Namen unserer Jury! Die Auszeichnung “Journalisten des Jahres”, die wir seit sieben Jahren in verschiedenen Kategorien mit Hilfe einer vielköpfigen Jury vergeben, ist übrigens ein undotierter Preis – verbunden mit Lob & Ehre, leider nicht mit Geld.
Annette Milz, Chefredakteurin medium magazin

Noch eine Bemerkung:

Nicht nachvollziehbar ist der zweite Platz für Giovanni Di Lorenzo in der Kategorie Chefredakteure:

„Er hat die ,Zeit‘ 2010 behutsam und klug weiter- entwickelt, etwa mit neuen Seiten wie ,Glauben und Zweifeln‘. Zudem fiel die ,Zeit‘ auch in den Debatten um Köhler oder Sarrazin wohltuend auf mit gemäßigter Rhetorik und kluger Argumentation. Mit dieser konstant hohen Qualität gibt di Lorenzo einer ganzen Branche Hoffnung.“

Hier stimmt kein Satz. Di Lorenzo hat die ZEIT boulevardisiert und entpolitisiert. Er jubelt das seinen Lesern mit wechselnden Perspektiven auf die Politik unter. Dabei gehen Haltung und Qualität verloren. Ich empfinde die ZEIT inzwischen als eine Illustrierte auf Zeitungspapier. Das gleiche gilt für den labbrigen Tagesspiegel.

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