Impfen hilft – auch grafisch

Impfgegner (Symbolfoto) (Quelle: Flickr / OakleyOriginals / CC-BY-SA)
Impfgegner (Symbolfoto) (Quelle: Flickr / OakleyOriginals / CC-BY-SA)

Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, seine Kinder impfen zu lassen. Impfungen helfen. Impfungen schützen. Und zwar nicht nur den Geimpften, sondern auch die Gemeinschaft. Trotzdem gibt es immer wieder Aluhüte und einfache Trottel, die Gründe (er)finden, wieso sie ihren Kindern diesen Schutz vorenthalten. Diese wird das Folgende nicht beeindrucken.

Das Wall Street Journal hat für die USA aufbereitet, wie sich die  Anzahl der Masern-Infektionen entwickelte, nachdem Impfungen eingeführt wurden.

Impfst Du gegen Masern, sind die Masern weg. (Foto: WSJ)
Impfst Du gegen Masern, sind die Masern weg. (Foto: WSJ)

Neben der Betrachtung der Masern finden sich an besagter Stelle auch Aufbereitungen zu Hepatits A, Mumps & Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Polio), Röteln (Rubella) und den Pocken (Smallpox) – stets mit dem selben Ergebnis, das eindeutig für die Wirksamkeit der Impfungen spricht.

11 Kommentare

Jetzt fehlt noch eine Grafik gleich darunter, die den Rückgang der Todesfälle durch o.g. Infektionen im gleichen Zeitraum darstellt 🙂

Nagut, aber parallel zum Aufkommen der Impfungen kamen ja auch die Impfgegner und haben uns erklärt, wie man Masern und andere Krankheiten ganz ohne die böse Pharmaindustrie einfach mit guten Gedanken wegstreicheln kann. Da stellt sich jetzt natürlich schon die Frage, was wirklich für den Rückgang verantwortlich war und wieso die Ruhrbarone hier das Sprachrohr für die Pharmalobby spielen…

Kleiner Lesetipp zum Thema: http://www.schockfaktor.de/articles/5/besuch-bei-den-impfgegnern

Wer hier die Pharmalobby ins Spiel bringt, und sei es auch nur ironisch, hat keine Ahnung von den Fakten. Erstens: die Rückgänge der Erkränkungen kommen aufgrund der Impfungen. Weil die Erkrankungen zurückgehen, kommen weniger Menschen damit in Berührung, kennen die Krankheit und ggfs. die echten Opfer (weil es glücklicherweise kaum noch welche gibt) nicht mehr. Also sind dumme Menschen versucht, zu sagen: gibts doch gar nicht mehr, ist doch nicht so schlimm.
Zweitens: ohne die pharmazeutische Industrie gäbe es in diesem Maße keine guten und wirksamen Impfstoffe, wie es sie heute gibt. Und ja, ich bin der Meinung, dass sie auch daran Geld verdienen sollten.
Weil sie mittelbar mich bezahlen (aha!) und noch etwas mittelbarer der Verkauf von Impfstoffen jede Schule, Autobahn und Uni in D finanziert (19 % MwSt. auf Medikamente in Deutschland).

Gehts uns jetzt besser? Selten etwas so sinnbefreites wie den ersten Satz in diesem Kommentar gelesen@spaetburgunder

Guten Tag zusammen,

Solange ungeimpfte nicht mit geimpften Kindern verglichen werden also welche Gruppe an welchen Krankheiten erkrankt und ob tatsächlich ungeimpfte mehr an den Krankheiten erkranken,gegen die geimpft werden und es dazu keine wissenschaftlichen Studien gibt,bleibe ich ein impfskeptiker.

Jaja, die böse, böse Pharmaindustrie, die kommt bei Gutmenschen fast so schlecht weg wie das Finanzjudentum. Nur ohne die Produkte der Pharmaindustrie hätten wir weder unsere hohe Lebenserwartung noch unsere Lebensqualität. Wir können seit kurzem nicht nur viele Tumore heilen, sondern auch rheumatische Erkrankungen oder HIV.

Und gerade Impfungen haben großen Anteil an der Eindämmung von Infektionskrankheiten. Wären diese wirklich flächendeckend eingesetzt worden, hätten wir viele ausgesprochene Geißeln der Menschheit schon ausgerottet, wie Polio oder Pocken. Dass sich diese Erkrankungen immer noch halten, liegt ausschließlich an mangelnden Impfungen, an der sogenannten Impfmüdigkeit!

@FlorianBeckmann: So eine Studie wäre aber gerade bei einer Gesellschaft mit einer hohen Durchimpfungsrate nicht sehr aussagekräftig, da die ungeimpften Kinder ja ebenso davon profitieren.
Was mich aber interessieren würde, wenn Impfen wirklich nichts bringt, was glauben Sie dann war ausschlaggebend für den Effekt, den wir in der Grafik oben sehen können?

@Christian
Es gibt aber auch genügend Graphiken im Internet woraus eindeutig hervorgeht,dass bessere Lebensumstände also gute Nahrung und Kriegsfrei zeiten zum Rückgang vieler Infektionskrankheiten geführt haben.
Die meissten(nicht alle) impfungen setzten ein,als die Erkrankungskurven schon stark abgefallen waren

@Florian #9: Ich nehme mal an, mit “Kriegsfreizeiten” meinst Du nicht Ausflüge mit der Wehrsportgruppe?!

Es gibt natürlich haufenweise Graphiken im Internet, und da wird auch alles mögliche mit gezeigt. Nur neben Graphiken, die der Fantasie freien Lauf lassen, gibt es auch solche, die auf wissenschaftlichen Untersuchungen und epidemiologischen Erhebungen basieren.

Und wenn Du mir da eine einzige wissenschaftliche Studie zeigen (Link zitieren reicht), könntest, die evidenzbasiert aufzeigt, dass gutes Essen in Friedenszeiten alleine zur Infektionsprophylaxe ausreicht, dann gebe ich auf der Stelle meine Approbation ab!

[…] Es gibt noch mehr Argumente, zum Beispiel, daß Impfungen gar nicht wirksam seien, daß es keine Viren gebe und daß die verminderte Sterblichkeit und Infektionsrate nur auf verbesserte Therapie mit Antibiotika und bessere Hygieneverhältnisse zurückzuführen sei. Ich habe Dir mal ein paar Grafiken herausgesucht, die wunderbar illustrieren, wie stark die Infektio… […]

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