Hei, Ossis: Ruft doch “Westgeld muss weg” statt “Merkel muss weg”

Ich war im Januar 1990 in Dresden. Die Altstadt sah aus, als ob im nächsten Moment ein T34 um die Ecke kommen würde, es stank nach Zweitakterbenzin aus diesen lächerlich kleinen Autos, die sie Trabbis nannten und mein Versuch, in einer “Mokka-Bar”  ein Bananen-Eis zu bestellen, war natürlich zum Scheitern verursacht. Heute, 26 Jahre und ganz, ganz viele Milliarden D-Mark und Euros später, macht Dresden wieder einen ganz manierlichen Eindruck. Aber was rufen die Menschen da heute? “Merkel muss weg?”, “Volksverräter”   und “Haut ab”? Nun ja – es sei daran erinnert, das im Westen niemand auf die Straße ging, weil er die Wiedervereinigung unbedingt wollte. Das waren die Menschen im Osten. Ihr Land ist der Bundesrepublik beigetreten. Das fanden hier fast alle ok, aber dass es teuer werden würde, hat die Freude schon etwas vermiest. Wir im Westen sind ja herzlose Kapitalisten und im Kern kaufen wir für das Geld, das der Soli kostet, lieber ein Jägerschnitzel als irgendwelche Denkmäler in der Ostzone aufzubauen. Also ich zumindest nehme das Schnitzel. Deswegen finde ich den Sprich “Merkel muss weg” etwas verwunderlich. Besser würde  mir “Westgeld muss weg” gefallen. Wir behalten unsere Bundeskanzlerin Merkel und nehmen unser Westgeld auch gleich wieder mit zurück. Alles. Auch die D-Mark Schlafmünzen. Wie wärs? Ihr könnt dann Bachmann zum Häuptling wählen und bekommt wieder unsere alten Jeans zugeschickt.

52 Kommentare

Ich fand die Wiedervereinigung klasse. Noch wenige Monate zuvor hatte ich meinen ersten Aufenthalt in Ländern des Warschauer Paktes. Man konnte sehen, was für ein Unterschied zwischen D-Mark und Ost-Mark bestand. Mit dem Fall des Eisernen Vorhang hatte keiner gerechnet.

Dann fielen die Zäune zuerst in Ungarn und später hatte auch die Mauern Lücken. Was für eine Zeit. Der "Wind of Change" hat alle erfasst.

Heute sieht man, was für eine Entwicklung im Osten passiert ist. Die meisten Großstädte sehen sehr gut aus und viele Landstriche sind sehr attraktiv.

Was für eine Gemeinschaftsleistung mit sehr viel Solidarität und vielen Arbeitsplätzen, die in den "Nahen Osten" verlagert wurden. Steuergeschenke und niedrigere Löhne, natürlich finanziert vom Soli, machten es möglich.

Ja, der Osten tickt anders. Fühlt sich immer etwas übervorteilt. An den Grenzen zu Polen und Tschechien hat man auch vor ein paar Jahren noch gesehen, was Transferleistungen ermöglichen.

Die Zeiten als es Pflicht war, dem Vorsitzenden zuzuklatschen, sind vorbei. Deshalb kann die Politik der Regierung auch kritisiert werden. Die DDR ist ja weg.

"Wiedervereinigung"

das war "Begrüßungsgeld" abholen, und sich in die endlose Schlange vor dem Beate-Uhse-Sexshop am Bahnhof Zoo einreihen …

(so etwas habe ich nie vorher und nie nachher gesehen)

kein Wunder, dass die DDR gescheitert ist: mit diesen Menschen war einfach kein Staat zu machen – jetzt merken es auch die Sieger des kalten Krieges, Merkel, Gauck & Co.

Im Tal der Ahnungslosen war ich zum ersten mal in den frühen 70igern, in dieser Aufbruchs Phase des Übergangs von Walter zu Erich, da herrschte so eine Stimmung aus idyllischer Miefigkeit und jetzt gehts wirklich voran, dann auch im Januar 1990 da gewesen, derselbe wohlige Mief, aber weniger Aufbruch und große Verunsicherung.
Wenige Jahre später wieder dort, immer noch irgendwie miefig und ein beliebter Witz unter Ossis: " Was haben ein Ossi und ein Ei gemeinsam?Beide kann man in die Pfanne hauen.Und was ist der Unterschied?Einen Ossi kann man auch mehrmals in die Pfanne hauen."
Was dort offenbar geblieben ist: Mief, Unfähigkeit zur Entwicklung und Wut, traurig.

Stefan,
es fällt mir sehr, sehr schwer mich mit Blick auf "die" Sachsen, mit Blick auf die Gesinnungsgenossen in um Pegida, AFD, NPD, die sich vor allem in der ehemaligen DDR zu manifestieren scheinen, die auch heute wieder einen unsäglichen Auftritt hingelegt haben, einigermaßen rational zu verhalten und allgemeine Anstandsregeln auch ihnen gegenüber einzuhalten.
Da ich weiß, daß mein diesbezüglicher Zorn, wo, wann und wie auch immer ich ihn äußere, diese "Typen" nicht nachdenklich werden läßt-im Gegenteil wird jede kritische Bemerkung ihnen gegenüber sie noch in "ihrem Wahn, in ihren Wahnvorstellungen, in ihrem Hass "bestärken -gegen "die da Oben", gegen den Bundespräsidenten, gegen die Kanzlerin, gegen das "ganze System"- bleiben wohl nur Spott, Glosse, Satire.

Hoffen kann ich nur darauf, daß "die Politik" in Deutschland allmählich erkennt, daß die derzeitige
politische Verfaßheit der ostdeutschen Gesellschaft sie mehr als bIsher dazu zwingt,, namentlich die dortigen Organisationen der demokratischen Partein, unmißverständlicher, rigoroser, kämpferischer alle nichtdemokratischen Bewegungen als solche zu bennen, nicht mehr um Erklärungsversuche bemüht zu sein und dabei den dort lebenden Menschen taqtäglich klar zu machen, daß das von ihnen erabeitete Bruttosozialprodukt nicht ausreicht, ihren jetzigen Lebensstandard zu finanzieren. Dafür sorgt der verhaßte demokratische Rechtstaat dank seiner Wirtschaftskraft in Westdeutschland.

Es ist beschämend, was sich heute in Dresden getan hat -wieder einmal-.

Wenn demnächst im verhaßten Westdeutschland gen Dresden gerufen werden sollte,
"Wir haben von Euch die Schnauze voll", dann wäre das weder wünschenswert noch politisch hilfreich, noch in seiner verallgemeinernden Form gerechtfertigt, aber naheliegend wäre es.
Auch darüber sollte "die" Politik nachdenken..

Pauschalisierung gegenübber Ostdeutschen schein wieder in Mode zu kommen. Aber wehe, dass macht einer mit Flüchtlingen, dann ist das Geschreie von ihnen wieder groß.

Wir aus dem Ruhrpott sind schon die wahren Helden. Hier wird die richtige Partei gewählt und sonst ist alles super.

Die aus dem Tal der Ahnungslosen sind immer wieder besonders zu kritisieren.

Dass das Wirtschaftswachstum höher ist als in NRW und die Schüler in den Rankings vorne sind, während wir nur dank Berlin und Brandenburg nicht auf dem letzten Platz liegen, ärgert.
Jetzt sind auch noch die Sachsen-Kicker punktgleich mit dem strahlenden Fußball-Club aus dem Westen.

Wenn die Tendenzen sich so weiter entwickeln, können wir hoffen, dass wir demnächst auch viel vom Soli abbekommen. Vermutlich investieren wir das dann in verstaatlichte Bergbau- und Stahlbetriebe.

Je mehr ich derzeit über die Hasstiraden gegen gewählte Volksvertreter, vor allem gegen die Kanzlerin, zu lesen und zu hören bekommen, um so mehr wächst mein Zorn auf die pöbelnde Masse in Dresden!

Ich erwarte, daß die Mehrheitsgesellschaft in Dresden, in ganz Sachsen sich jetzt in Wort und Tat klipp und klar von diesem Pöbel distanziert und daß der Staat Sachsen mehr denn je alle seine Mittel und Möglichkeiten gegen diesen Pöbel einsetzt. Oder muß ich von "heimlichem Wohlwollen" in der sächsischen Mehrehitsgesellschaft und in den dortigen staatlichen Behörden gegenüber diesem Pöbel ausgehen?

Wie wäre es, wenn spontan noch in dieser Woche, Parlament, Landesregierung, gesellschaftlich relevante Gruppen -Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmensverbände, Parteien gemeinsam erklären würde:
"
Herr Gauck ist der Bundespräsident aller Deutschen.

Frau Merkel ist die Kanzlerin aller Deutschen.

Im Bundestag vertreten sind die Repräsentanten des deutschen Volkes.

Ihnen allen gelten unser Respekt und unsere Anerkennung für ihre Arbeit zum Wohle aller Menschen, in Deutschland und darüberhinaus.

Wir alle gemeinsam und mit uns die große Mehrheit der Menschen in Dresden und im gesamten Land Sachsen schämen uns für den pöbelnden Mob in Dresden,

Wir alle gemeinsam und mit uns die große Mehrheit der Menschen in Dresden und im gesamten Land Sachsen sagen allen Feinden des demokratischen Rechtsstaates unseren entschiedenen Widerstand an.

Wir gehen davon aus, daß Polizei und Staatsanwaltschaft gegenüber den Menschen, die dem pöbelnden Mob angehört haben, mit allen Möglichkeiten des Strafrechtes vorgehen.

Wir alle sind dafür dankbar, in einem wiederverenigten Deutschland leben zu können."

So oder so ähnlich könnte, sollte Sachsen auf den Pöbel reagieren.
Ich befürchte, so oder so ähnlich wird Sachsen nicht reagieren.

PS
Hoffentlich bleiben mir zusätzlich zu den unsäglichen Pöbeleien in Sachsen jetzt jegliche Versuche erspart, auch hier bei den Ruhrbaronen, mir mit irgend welchen Rechtfertigungsversuchen die Pöbelleien des Mobs von Dresden erklären zu wollen.
.

Am Samstag nach der Einheit wurde ich in Bautzen, dass damals noch verkommener aussah als bei meinem ersten Besuch 74, von Teens mit Heil Hitler "begrüßt." Damals verwunderte mich dies noch. Mittlerweile weiß ich, dass die Stasi im Bezirk Dresden bereits 84 Nazis beobachtete, unter denen auch Kinder hochrangiger SED-Chargen waren. Im Sommer 89 warnte der damalige SED-Obermotz im Bezirk Dresden, ein gewisser Hans Modrow, vor wachsender Fremdenfeindlichkeit. Unter der internationalistischen Decke hat es auch vorher schon, wie ein Bericht des MDR vor kurzem zeigte, massive fremdenfeindliche Straftaten gegeben, inklusive 12 "Todesfälle".
Wie sagte schon der heutige Bildungsfernsehkabarettist Becker Anfang 90 im WDR 2: "Die haben in der DDR die gleiche Ausländerfeindlichkeit wie bei uns, nur ohne Ausländer." Damals habe ich noch darüber lachen können….

@7:
Grün – Schwarz ?
Rot – Schwarz ?
Rot – Roter – Grün ?

Die Alternativen laden zum Auswandern ein.

@kE: Schwarz-Rot – Laschet als MP. Die Kombi finde ich ganz attraktiv, zumal andere Zweikombis (Schwarz-Gelb) ja ausscheiden.

Nachtrag. Zum telefonieren mit Halle-Westfalen fuhr ich in die CSR, denn von Bautzen aus waren Gespräche nur mit mehr als 24 Stunden Wartezeit ohne genaue Zeitfestlegung möglich.

Wir haben den Tag der Deutschen Einheit.
Ja, Frau Merkel arbeitet viel. Nur löst sie keine Probleme und hat keine Konzepte für die Zukunft.

Wer Konzepte für die Zukunft in einer globalisierten Welt oder für irgendetwas erkannt hat, kann mich gerne korrigieren.

-6-
-8-
-10-
-11-
mit Verlaub:

Ich finde diese Anmerkungen zur -politischen- Situation in NRW und zu möglichen Koalitionen nebst möglichem Ministerpräsidenten aus Anlaß der unsäglichen Exzesse eines pöbelnden Mobs in Dresden absolut deplaziert!

So marginalisiert man einen politischen Skandal, der mittlerweile die internationalen Medien erreicht hat und der dort schon jetzt kommentiert wird mit mehr oder weniger deutlichen Verweisen auf das Ende der Weimarer-Republik. Und hier wird diskutiert bzw. polemisiert über die – politische- Situation in NRW und über denkbare, über wünschenswerte oder unerwünschte Koalitionen nach der nächsten Landtagswahl.

@Walter Stach,"Ich finde diese Anmerkungen zur -politischen- Situation in NRW und zu möglichen Koalitionen nebst möglichem Ministerpräsidenten aus Anlaß der unsäglichen Exzesse eines pöbelnden Mobs in Dresden absolut deplaziert!"
Ich glaub es nicht! Hast du nicht trotz der oben genannten Excesse sogar Kommentare zu Schalke gepostet?
NRW.Koalitionen sollen aber lieber nicht diskutiert werden? Auf so was muß man erst mal kommen. Parteisoldaten sind doch irgendwie zum piepen.

Der Bogen von Dresden nach NRW ist ja nicht allzu weit, wenn man bedenkt wieviel rechte Kader aus Dortmund, Duisburg , Münster etc man nach der Wende im Osten antreffen konnte, die dann erstmal die Kameraden dort auf Linie getrimmt hat.Und wer so mache Bürgerversammlung hier im Ruhrgebiet erlebt hat, der weiß Dresden ist nicht so fern.

In der Internationalen Presse, die ich durchsurft hatte, interessierte Deutschland mal wieder gar nicht. Wir sind nicht der Nabel der Welt und Dresden wird weltweit betrachtet nahezu unbekannt sein. OK, die Artikel von rt.com habe ich beim Suchen nach dem Day of Germany Unity gefunden. Aber auch nicht bei den ersten Schlagzeilen. Für die Welt ist das der berühmte Sack Reis.

Es gab einen Überfall in Paris auf eine weltbekannte Berühmtheit, in Aleppo sterben Menschen, Kundus wird mal wieder angegriffen. Das sind die Schlagzeilen neben dem US-Wahlkampf.

Eigentor:

"Wir behalten unsere Bundeskanzlerin Merkel und nehmen unser Westgeld auch gleich wieder mit zurück. "

Wenn man sich gegenüber den Ossis abschotten will, sollte man nicht vergessen, dass Frau Merkel auch "von drüben" ist.

Zum Artikel: Wunderbar zusammengefasst. 100% Zustimmung, ich unterschreibe jedes einzelne Wort.
Danke dafür. 🙂

Der Artikel ist nicht wunderbar zusammengefasst, sondern zeugt von sehr wenig Wissen und Stammtischparolen die genau so Realitäts verweigernd sind, wie bei denjenigen die "Wir sind das Volk" brüllen.
Zum ersten den Soli zahlt jeder, egal ob Ost und West. Es ist auch mein Schnitzel was in was auch immer gesteckt wird.
Zum Zweiten, es gibt einen Grund unzufrieden zu sein. Der Grund ist eine Politik die den oberen 10 000 nützt und dem Rest schadet. Dies merkt jeder Deutsche egal ob Ost oder West an seiner Geldbörse. Das sich der Protest nun ausgerechnet gegen Asylanten richtet, liegt an denen die gemeinhin von diesen Leuten "Lügenpresse" genannt werden. Die haben dieses "Problem" seit vielen Jahren aufgebauscht und wäre man Verschwörungstheoretiker könnte man meinen, sie taten dies mit Absicht. Was nun passiert ist die Ernte der Desinformation wo nur über das berichtet wird, was als Information Auflage/Quote verspricht. Und bei denjenigen bei denen das Frustpotential am größten ist, es mit der Bildung mitunter nicht weit her ist, fruchtet sowas leider. Dies ist auch im Westen so. Auch da brannten Asylheime mache HOGESA den ersten Aufmarsch.

Und wer die Mauer wieder aufbauen möchte… keine Chance! Nicht weil die Leute im Osten es nicht wollten, sondern weil die da nur noch wohnen, denn das Land gehört ihnen nicht mehr, dies wurde nach der Wende von der Treuhand an Investoren aus den Westen verschenkt. Also nicht meckern, jeder Cent Soli der von West nach Ost geht, kommt ganz bestimmt wieder zurück!

Dem Osten pauschal irgendwas zu unterstellen zeugt auch nicht unbedingt davon das man sich gut informiert hat, denn auf Gegendemonstrationen, auch in Dresden sind immer mehr Teilnehmer als bei Pegida und Co.

@Mario: Die Kosten der Einheit liegen zwischen 1,3 und 2,0 Billionen Euro. Ich will nicht sagen, dass ich Dankbarkeit erwarte, obwohl ich genau das tue. Aber für das Geld, und es kam zumindest zum Allergrößten Teil aus dem Westen, kann ich zumindest erwarten dass sich die Empfänger nicht wie ein wilder Mob verhalten. Gerade in einer Stadt wie Dresden, die es dreifach hinten reingesteckt bekommen hat.

@Stefan Laurin: Ihr Artikel hat einfach dasgleiche Niveau, wie die Parolen eines PEGIDA-Mitläufers, nur dass es nicht um Ausländer, sondern um Inländer geht.
Erwarten sie eigentlich auch Dankbarkeit von Menschen, die der Krankenkassen zur Last fallen?

@Jens: Sie sollten sich schon klar machen, dass sie von einem der besten Sozialsysteme der Welt profitieren. Mir ist das bei jedem Arztbesuch sehr bewusst.

@Michael Voregger: Soweit würde ich nicht gehen – aber viel schlimmer als zur Zeit kann es nicht werden 🙂

Dieser Artikel ist nur zum Fremdschämen!

Aber jubelt nur weiter der Rechtsbrecherin Merkel zu, lasst den sogn. Flüchtlingen weiterhin alles durchgehen, bevorzugt sie weiter zB bei der Wohnungszuteilung, reagiert auf sexuelle Nötigungen und Vergewaltigungen und den ganzen anderen aggressiven Übergriffen mit der schönen Reaktion "Das muss man kultursensibel sehen" und glaubt weiter, dass dies alles nur ein Problem namens Dunkeldeutschland ist.
Dann werdet ihr euch bei der nächsten Wahl echt wundern.
Aber sicherlich lebt ihr ja alle in Marxloh.
Dort ist ja aus Sicht der westlichen Bessermenschen das Paradies.
Alles so wundervoll bunt da, denn eine Islamisierung findet ja nicht statt…
Und man kann dort voll ungefährlich mit einer Kippa spazierengehen, ganz anders als in Dresden, wo überall Nazis Juden und Touristen jagen.
Auch ein Grund, warum jetzt alle ausländischen Touristen nach Köln strömen…
Denn Köln leuchtet so schön bunt, aber halt, ist ja nicht mehr Pott…

"Hey Ossi …" – Polit-blöder geht's ja wohl nimmer ! Schön wie Du/ Ihr die POLARISIERUNG der Massenmedien weitertreibt, – weil Du nicht verstehen willst, was die Leute bewegt.
Und wenn ich d a s lese, auch noch von Dir,
@Stefan Laurin, Beitragsautor, 22:21 – ein irrer Satz – "Ich will nicht sagen, daß ich Dankbarkeit erwarte, obwohl …")** dann kann ich nur sagen, Du hast Dich anscheinend zum ideellen Gesamtdeutschen entwickelt.
Es ist Deine Linksblende im Kopf lässt Dich verkennen, was los ist; denn auch die Politik ist nicht zwei-dimensional.
Und ich weiß, was Links bedeutet, denn ich war 35 Jahre lang dabei, was es da alles so an Arbeiter-, Friedens-, Umwelt-, Gewerkschafts- und Pro-Asyl-Bewegung gab.

Und diese Realitäts-Ausblende bei gleichzeitig der aberwitzigen Vermengung mit deinem materiell begründeten DANKBARKEITS-Wunsch, lässt Dich auf einem viel zu hohen Ross sitzen, – wenn es erkennbar Linke wären oder linke Parolen gerufen würden, dann wäre das natürlich auch kein MOB,: Daß Du Dich das erdreistest, sowas den regierungs-hörigen Medien, den Stegners, Mass-los & Co nachzuäffen !

Kapierst Du nicht: Merkel, Gabriel, Gauck, denen ich lange die Stange hielt und andere Gaukler haben endgültig verschissen, – die Leute sind fertig mit denen und mit der EU . . . wie viele auch der Linken, v.a. wenn es auch noch gegen die NATO und das Bündnis mit den USA geht,
– wobei der KREML und die pro-islamische/ "antiimperialistische" linke Propaganda, seit 2000 auch massiv die der WDR/NDR/ZDF/SZ etc. natürlich mitgeholfen haben.

Aber sie rufen nicht "noch mehr Fremde herein" und "ISLAM ist friedlich und gehört zu uns" und "Deutschland Du mieses Stück Scheiße ( – was ja auch friedlich ist) . . . – und deshalb gehören sie als PACK inkompatibel nicht zu Regierungs- & Linkslinie.
Und wo man keine NEONAZIS hat, da macht man sich welche, wie mit der durch ANTIFA-Jäger, Polizei und WDR im Okt. 14 inszenierten/ aufgeblasenen HOOLIGAN-Inszenierung, und kitzelt dabei die reaktionäreren Elemente der eigentlich ziemlich unpolitischen HOOLIGANs hervor; oder man schickt/ lässt Neonazis nicht von der Versammlung entfernen, sodaß man PEGIDA in Bayern in die VfS-Überwachung übernehmen "muss", – eine auch von weiter Links geforderte Diskriminierungsstrategie.
Oder man erzeugt, wie längst vor AfD- und PEGIDA-Gründung, durch Jäger & Link, GRÜN & ML, Linkspd und Medien eine regelrechte Anti-Nazi- oder Nazifierungs-Hysterie gegen die durch die "Integrations"politik und BORDELL-Geschäftsförderung geschundene Bevölkerung von RHEINHAUSEN und gibt sie für linksextreme Schläger frei . . . .
. . . . allesamt die Strategie der Spannung zur bewußten ( Für oder gegen uns/ Freund-Feind -)POLARISIERUNG im Volk zu dessen besseren Beherrschung, nachdem man die Folgen der Islam- und Einwanderungspolitik durch Belabern, Täuschen und Vertrösten nicht mehr in den Griff bekommt.

Wie hoch ideologisch-machtpolitisch aufgeladen und mit hintergründiger Absicht das erfolgt, ist auch den ex-/moslemischen und l i n k e n Kritikern schon 6 Jahre vor dem grade gewesenen 10. Jahrestag der ISLAMKONFERENZ aufgefallen und produzierten gemeinsam ein Buch FEINDBILD ISLMKRITIKER. Einen ausnahmsweise öffentl.-rechtlichen Blick auf den Stand der
v o r der jüngsten Einwanderungs-Schwemme anderen als HOCH- oder LandesVERRAT aufgestoßene Politik – >
http://www.deutschlandfunk.de/zehn-jahre-islamkonferenz-die-bundesregierung-hofiert-die.720.de.html?dram:article_id=367026 .
– Weiterungen des v.a. deutschen aber auch EU-"Erfolgs" der "offenen" und "toleranten" pro-islam. und scheinheiligen ISRAEL-Politik erkennt man auch hier, – von den meisten Massenmedien erst garnicht skandalisiert http://www.deutschlandradiokultur.de/berliner-veranstaltung-abgesagt-syrische-kuenstler-werden.2165.de.html?dram:article_id=367377

Also, sie sind eine FOLGE, DIE PROTESTE mit Schwerpunkt im Osten . . .
— und diese aber noch auch journalismus-künstlich verstärkt durch gleichzeitige Ausblendung derer außerhalbs), zudem dabei einiges als hässlich Empfundenes — was viele Linke beim Pöbeln oder Stoppen von Bussen in anderen Fällen klar rechtfertigen –, und vielleicht auch die S t i m m u n g, die ganz wenige für illegale Angriffe nutzten (die wiederum der Strategie der Polarisierungs-Spannung dienen, egal ob agent-provocateurs-gelenkt oder von neonazi- und linken Interessenten oder von spontaneistischen Normalbürgern; es kann da inzwischen auch eine illegale Eigendynamik erzeugt worden sein …) erzeugt
d u r c h die wuterzeugende linke Diffamierung- & Unterdrückungspolitik, UND NICHT DER GRUND.

Und das Gleiche trifft überhaupt auf die Gründung von PEGIDA und AfD zu mit weiterer Polarisierung, – sie sind FOLGE und nicht der von den hauptverantwortlichen "moderaten" Grünen wie extremistischen Linken "demokratisch" zu parierende GRUND. Noch kürzer:
der Grund für die neue, oft garnicht als bewußt als RECHTS, eher noch als gegen-links eingenommene Opposition; zu der ja auch schon lang vor den Wahlen viele der vielleicht klügeren Linken gehören.

Deshalb, Stefan Laurin, was ist Ihr M o t i v diese Zusammenhange und Hintergründe statt aufzuklären und auch bez. des Islam zu ents c h l e i e r n, im Nebel nach altem Links-Rechts-Muster herumzufechten, aufzuheizen und so die POLARSIERUNG weiter zu verstärken, – außer vielleicht dem links-rechts-ideologischen Selbstzweck bzw. der entspr. Eigenidentität zu dienen ?

**( @Stefan Laurin:
@Mario: Die Kosten der Einheit liegen zwischen 1,3 und 2,0 Billionen Euro. Ich will nicht sagen, dass ich Dankbarkeit erwarte, obwohl ich genau das tue. Aber für das Geld, und es kam zumindest zum Allergrößten Teil aus dem Westen, kann ich zumindest erwarten dass sich die Empfänger nicht wie ein wilder Mob verhalten…“

Also den Autor als geistlos zu bezeichnen, wäre an ihn schon fast ein Kompliment.
Ich bin Sachse und ich bin stolz darauf.

Besteht eine Ausländerfeindlichkeit in Sachsen, sicher, wie überall. Nur sollte man hier unterscheiden, welche Gruppe von Ausländern ist betroffen. Hier in Leipzig leben viele. Ich wohne zum Beispiel in einem Haus, meines Wohnungsnachbarn kommen aus Vietnam, hier leben sehr viele davon, sie gehören einfach zur Bevölkerung und sind gut integriert, obwohl sie ihren Glauben und Kultur behalten haben. Kaum jemand stört sich daran.

Auch Polen wohnen im Haus, ist dies ein Problem, nein. Darunter wohnt ein homosexuelles Pärchen, auch die sind sehr nett und ich habe null Probleme damit.
Genauso gehören Griechen zum normalen Bild der Bevölkerung, wie oft habe ich schon mit denen zusammen gefeiert.

Viele meine Freunde kommen aus den verschiedensten Ländern.

Aber was mich stört sind die NO GO Areas.
Man kann Abends kaum noch zum Bahnhof gehen, überall treiben sich dort nordafrikanische Drogenhändler und Antänzer rum.
Der schöne Park hinter der Oper, voll von Drogenhändlern, auch alles wieder Nordafrikaner. Sie wurden nur mal von Pokemon Go Spielern vertrieben, etwas was die Polizei nicht schaffte.

Und das ganz große Highlight, die Eisenbahnstraße, eine der gefährlichsten Straßen Deutschlands, Drogenhandel, Raub und Mord auf offener Straße ist hier an der Tagesordnung, ganz vorn im Drogenkrieg der dort herrscht Syrer.
Wenn man mal gezwungen ist dort lang zu fahren, graut es einen an jeder Ampel und man schaut, dass auch ja das Auto verschlossen.
Diese Entwicklung schreitet immer weiter fort.

In Gegenden wo sich Nordafrikaner integriert hatten, wächst diese Zahl. Während man dort früher ab und an Döner ass, kannst du dort heute nur noch nach unten schauen um nicht beleidigt zu werden.

Oder schräg von mir wo ich wohne, ein kleines Geschäftshaus, bis die Flüchtlingskrise kam, schnell wurden alle gekündigt, und es wurde ein Asylheim, dass an dem Haus jetzt alles mit Müll voll liegt und ständig Polizei dort im Einsatz ist muss man ja nicht erzählen.

Ein Stückchen weiter weg, wird eine Moschee gebaut, dort war immer ein schöner grüner Fleck, aber wozu braucht man Bäume in der Stadt, wollte einer mit der Bevölkerung reden oder eine Abstimmung der Anwohner. Nein, dass interessiert doch keinen.

Fahren wir ein Stück stadtauswärts, dort waren alles kleine Einfamilienhäuser und dann ein paar 3 Etagen Wohnhäuser, da beschließt man, hier muss ein Asylheim hin, der Protest der Anwohner interessierte auch wieder keinen. Die gestiegene Kriminalität und die Angst der Anwohner Abends ausser Haus zu gehen ist ja kein Problem der Politik.

Soll man sich da echt wundern, dass da Wut entsteht, es wird von oben bestimmt ohne Rücksicht der Anwohner.

Nur mal aufgezeigt, warum die Wut entsteht und dass sehr wohl in Sachsen, Menschen aus vielen Ländern willkommen sind und auch einfach dazu gehören.
Aber ich habe kein Verständnis, dass man sich in vielen Gegenden unsicher und fremd fühlen muss.

Man kann kann nicht von der Bevölkerung erwarten Nordafrikaner mit offenen Armen zu empfangen, wenn es kaum richtig integrierte gibt und sie Recht und Ordnung kaum achten.
Ich möchte keinen meiner ausländischen Freunde missen. Aber auf die zunehmende Kriminalität und Erweiterungen der NO GO Areas auf jeden Fall.

Nur mal noch eine Erfahrung von mir, ich hatte vor ein paar Jahren eine Freundin aus NRW, sie war italienischer Abstammung. Aber leider war sie sehr gebrochen, weil sie von einem Freund krankenhausreif geschlagen wurde, ein anderer versuchte sie zu vergewaltigen, auf eine Anzeige bei der Polizei wurde sie so unter Druck gesetzt, dass sie einen Selbstmordversuch beging, ich lernte sie nach der Reha kennen. Diese beiden Freunde, ihre einzigen vor mir waren Muslime, die auch wieder ein Nein einer Frau nicht akzeptieren können. Leider habe ich es nicht geschafft ihr die Angst vor Männern zu nehmen, an dieser Angst zerbrach die Beziehung. Und ich möchte mal nicht, dass meine noch nicht vorhandenen Kinder sowas erleben müssen.

Der Autor kann Frau Merkel sehr gern behalten, eine Kanzlerin die Europa und Deutschland spaltet braucht keiner. Eine Politikerin die erst Probleme schafft und dann wo die Stimmung kippt, auf einmal reden will genauso wenig.
Es ist ja nicht das es diese Integrationsprobleme nicht schon vorher gab. Ein Politiker muss erst denken und dann handeln.

Das völkisch nationale Denken ist nach Europa zurück gekommen. Seine Zentralmacht ist Russland unter Putin. Von dort aus drängt es nach Mittel- und Westeuropa und trifft dort auf nationalistisch-völkische Enklaven in Frankreich, in Italien und jetzt auch im wiedervereinigten Deutschland und in England. Dazwischen ultra nationalistische türkische Migranten, die zusammen mit ihrem Führer Erdogan mitten in Europa osmanische Grossraumphantasien erneuern. Es gibt also viel zu tun, wenn man dieses fremdenfeindlichliche Megagebräu entschärfen will.

@31: Sind wir auf dem Weg zum Failed State?

Gestern mal wieder in Dortmund:
http://www.focus.de/regional/dortmund/bedrohliche-szenerie-menschenmenge-kreist-polizeibeamte-in-dortmund-ein_id_6026661.html

Insgesamt scheint es einfach viel zu viele gelangweilte Männergruppen zu geben, die irgendwie nicht ausgelastet sind. Das gilt auch für viele Schlägereien im Osten der letzten Zeit.

Die Gruppe X sitzt gelangweilt rum. Irgendwie muss dann ein Territorium definiert werden, und dann wir provoziert.

Der eigentliche Skandal ist, dass dem Staat das egal zu sein scheint. Richtig heftig wird es, wenn in einer durchorganisierten EU, die vermutlich gerne noch die Ausscheidungen ihrer Bürger normieren würde, Strukturen wie der Dschungel in Calais entstehen können.

Die 68er sind machtlos, wenn sie auf Menschen treffen, bei denen die Faust / das Messer ein gutes Argument ist. Dann wird man dann doch lieber Gleichstellungsbeautragter und kümmert sich um die wirklich wichtigen Probleme.

http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Nachrichten-Schleswig-Holstein/Flensburger-Linke-veraeppelt-Gender-Debatte

Was Putin und den dahinter"steckenden" DUGIN ismus anbetrifft,
@Arnold V o s s,
gebe ich Dir 1/2 recht ( obwohl es dafür, unter www Dugin+Eurasien oder +Strategie" zu lesen, mit an Skrupelloses mit "völkisch" kaum Begreifbares gibt)
@Arnold Voss – 15:48
"Das völkisch nationale Denken ist nach Europa zurück gekommen. Seine Zentralmacht ist Russland unter Putin. …" – aber
es war dort auch n i e weg und wurde, mit dem WELTVERSCHWÖRUNGS-ANTISEMITISMUS/ ANTIZIONISMUS verbunden im gemeinsamen Kampf mit den ( meisten) islamischen Staaten und Guerillas spätestens seit der KGB-Gründung PLO 1964 ff.
— zur Steuerung des antisemitischen Araber und Djhadisten und ebensolchen West-Linksextremisten — weltweit und massiv verbreitet. – > s.
DAS SCHARZBUCH DES KGB 2 , www. "Die große Lüge und der Medienkrieg gegen ISRAEL;.." www. So lügt Moskau!, DLF: "Die Wiedererweckung ( oder Widerauferstehung?( der Protokolle der Weisen von Zion in Russland", "Die UN-Gang" )

— Die "bürgerlichen" und v.a. die besser-deutschen linken Journalisten haben sich schuldig gemacht, trotz der vorhandenen Literatur darüber nicht darüber aufzuklären. Und F o l g e war, daß spätestens während der KRIM-Annexisons-Krise die den pro-islamischen "Integrations"-Lügen, der BANKEN-Rettungspolitik wegen aus Berlin und Brüssel enffremdeten Leute — und nicht zuletzt des öffentl.-rechtlichen Anti-USA- und anti-ISRAELischen Dauerbombardements wegen — als Alternativ-Großen-Bruder oder gar als Ersatz-FÜHRER zur Putin-RUSSIA zu greifen .

Der Rest aber von Dir ist nichts als unterstellenden BEHAUPTUNG – oder realitäts-scheue Demagogie, – gerade, weil Du mit dem Begriff des VÖLKISCHEN kommst, – aber als unreflektiert, nun zur Mode gebrachter TOTSCHALG-BEGRIFF:
Von meiner S c h u l z e i t und vom Schulbuch an und ersten linken "Übungen" zw. 1969 und 72, dann aus Jahzehnten des Links-Lesens und -Tuns, w e i ß ich, daß gerade dieser historisch-wichtige und nicht mehr verwendete KAMPF-BEGRIFF (aus dem 1879/ 80 links selbst so bezeichnet und gegründeten Antisemitismus/-Vereinigungen der l i n k e n Reichtagsabgeordneten Marr und Dühring) gerade
von den linken und linksrevolutionären ( Kampf-)Gruppen, Rednern, Flugblattmachern und Zeitungen aller Art n i e in Breite aufgeklärt wurde ( das war nur wenigen Historikern und ausnahmsweise Fachliteratur vorbehalten). –

Denn man begnügte sich, brauchte geradezu die primitive Links-Rechts-Einteilung der politischen Realität und die "antikapitalistische" und zT. sogar selber (links-)völkisch gewordene Einordnung von "Faschismus" und Antisemitismus in diese realitäts-entstellende und vor allem für die Sowjetunion, linken Ideologen und teilweise auch der SPD nützlichen Matrix.

Genau deshalb blieben nicht nur jene fleißigen Arbeiten und Veröffentlichungen einiger, meist linker Autoren (wie Gruneberg, Neusüß, Theweleit, G. Heinsohn und diverse Ideologie-Kritiker des organisierten Selbstbetrugs) weitgehend isoliert, konsequenzos unter den doch angeblich die Welt besser machen wollenden Akteuren und Gruppen, – die zum National-Sozialismus und Faschismus und ihren Masseneinfluss eine tiefere und genauere Einsicht geben. Und dabei das Verstehen der persönlichen Motive und der psychischen Subjektivität herausarbeiteten, statt meist nur die FOLGEN begrifflich totalen Is-men zusammenzufassen . . – um sich dann meist ANTI-…-gemäß gegen-zu-identifizieren und damit a priori Gut-&Böse-einsortierende, moral-chauvinistische oder überlegenheits-moralisierende Macht-Politik zu machen !

Nein,
schlimmer noch, die echte Natur und die links-atheistischen Be-/Gründer des Antisemtismus von 1879/ 80, sowie dessen fundamentaler Unterschied zur "Judenfeindlichkeit" und bewußt, über die Jahre immer platter verstandenen Anti-/Rassismus, blieben noch verdeckter/ versteckter, wie Mussolinis radikal-sozialistischer Herkunft, der völkisch-ideologische Eigenanteil linker Parteien an der NS-Machterschleichung und die Judenverfolgung im Ostblock, – also
alles, was mächtig dem "antikapitalistischen" und links-gegenrechten Weltbild widerspricht. Und
somit auch die ehrliche Besprechung der, mit dem links-be- und gegründeten Antisemtismus, von Anfang an verbundenen VÖLKISCHEN BEWEGUNG.

Und trotz totalen Scheiterns des marxistischen Sozialismus oder linken totalitären Nationalstaats-Sozialismus oder linken Staatskapitalismus, zu Hauptträgern der völkisch- kollektivistischen und staatsfetischistischen Ideologie nach 1945 geworden waren — gescheitert n i c h t n u r im Osten. Und trotz Zurückfallens der DKP-, des Stalinismus und der ML-Ideologie, wurden deren antiwestlichen/ antizionistischen ( = links-völkischen) Versatzstücke und Ideologeme quasi verbürgerlicht und in der Breite noch s t ä r k e r,
– nicht zuletzt, weil die damit ideologisch, oft schein-pazifistisch verbundenen oder von ihrer KP- und DDR-Last entlasteten Intellektuellen, Künstler, Jouralisten und Karrieristen nun nach 1990 erst richtig loslegen konnten …

Genauso und dazu passend, wie ihre in den Massenmedien und anderen Institutionen schon befindlichen "68er"-/ Sympathisanten oder Anti-Antikommunisten "nun" erstere im Laufe der 90er und danach völlig hemmungslos einladen, vorstellen, verharmlosen und aufnehmen konnten ( grimmig lachend fallen mir dazu die netten WDR- und DLF-Sendungen mit Sowjet-Meisterspion Topaz ein!), – bis auf ein paar harte StaSi-Fälle, auf deren unmitelbaren Wirkungsbereich, Bespitzelung, wie Bautzen und Mauermörder, man die Kritik auch meist beließ.

Bei all diesen begriffs-ideologisch, personal- und machtpolitischen Vorgängen samt des Strebens anch der eigenen/ anderen/ neuen, möglichst entdeutschten Macht (auch in Verkoppelung mit außer-deutschen Kräften und Mächten) hätte die aufklärende, insbesondes massen-aufklärerische Beschäftigung mit dem GRUNDGESETZ-gegnerischen und gegen-republikanischen Begriff des VÖLKISCHEN doch nur gestört, – gestört also von einem kollektivistisch gegen-christlichen und antiwestlichen Denken, in dem man ohne und entgegen jeden Nazi- oder rassistischen Einfluss doch selber mehr oder minder befangen ist !

So blieben die ungeheuren Verwüstungen — geistig, moralisch, ökologisch, ökonomisch. psychologisch — die dieser marxistische und pseuso-marxistische Sozialismus weltweit angerichtet hatte, das blieb mit Ausnahme des Bemühens einiger weniger Noch- und Ex-Linker unangetastet und somit auch die stärker SED- & ost-spezifisch konnotierten, — inklusive die Entwicklung einer eigenen völkischen Ideologie und eines damit verbundenen aggressiven, "antiimperialistischen" und sogar als Antirassismus getarnten Antisemitismus im Verbund mit dem Djihadismus. ( – > "DIe UN-Gang", www. Die Große Lüge und der Medienkrieg gegen ISRAEL,..", www. "Zehn Jahre nach Oslo: Die Volkskrieg-Strategie der PLO …" .. und ihre linke Beratung; Ca ira/ ISF: "Vom Ende des Sozialismus") –
Das hätte ja auch die öffentlich-rechtlich oberflächliche und zunehmend Anti-US- und anti-ISRAELische Nach-Betrachtung und moralisierende Wertung des KaltenKrieges gestört, die auch heute so gut wie absolut in der öffentlich-rechtlichen Produktion ist und den von diesen hervogehobenen Literatur, Filmen, Theaterstücke etc..

Die heutigen und Dominanzlinken, "Antirassisten" oder auch linken sind also die Letzte, die das Recht haben, mit ihrem wohl nun zur neuen "Keule" avancierenden VÖLKISCH-Vorwurf über die neue Opposition herzufallen, die verstanden aus dem Gesamtprozess notgedrungen nur rechts als gegen-links sein kann.

Aber es soll ja auch Gegen-Rechte wie Gegen-Linke geben, die "völkisch" nicht auseinanderhalten können von "aus dem Volk", "für das Volk" oder "volksfreundlich", – wie eventuell Frau Petry.
Schlimmer aber sind jene, die das VOLK als den grundgesetzlichen und justizlichen Souverän abschaffen, – wie parteiübergreifend im Düsseldorfer Landtag.

Wäre Dresden nicht in diesem Jahr Landeshauptstadt des zuständigen Bundeslandes gewesen, und die Einheitsfeier hätte z.B. in Düsseldorf stattgefunden, hätten dort vereinte ehemalige SDU/CDPler Arm in Arm mit Anti-Deutschen sowie der antisemitischen vereinigten Linken gepöbelt. Sachsen ist für die Wessis einfach der willkommene Prügelknabe; da kann man immer sagen:" Bei denen ist es noch schlimmer."
Den Pedigisten und der AfD wird immer Vereinfachung, Populismus etc. vorgeworfen. Was ich in der Westpresse zu Dresden lese. ist nicht besser.
Einer der ersten Export-Artikel nach der Wende – direkt nach Drogen und Betrügern – waren unsere Nazis, die im Osten die Freien Kameradschaften, die NPD u.A. organisierten. Der Westen sollte endlich aktzeptieren, daß der Osten gleichberechtigt ist. Das gilt auch für schlechtes Benehmen und das Grundrecht auf Bescheuert-sein.
Wir haben Claudia Roth und Daniel Cohn-Bendit, die haben Sarah Wagenknecht und Lutz Bachmann; na und…

Ach gottchen
@Stefan Laurin Beitragsautor um 15:15, d a s
"@Bert Erbrecht: ich bin nicht links. Ich bin ein herzloser Neoliberaler" als Reaktion ist ja wohl schon mehr traurig, als schwach. Vielleicht solltest Du Dir noch etwas mehr Zeit schenken zum Durchdenken meiner Argumente.

ich wollte ( Dir) zum besseren Verständnis als P.S. sowieso noch eine Sendung und ausnahmswesie vom WDR-5 empfohlen haben,
— bitte nur im hinteren Teil nachhören, wo der Gast/ Psychologe von seinen Ex-DDR(geschädigten)-Patienten spricht und die UNTERNEHMERIN, die früher in Ostdeutschland mit Ex-DDR-Arbeitern aktiv wurde,
– hier zum Nachhören:

http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tagesgespraech/tag-der-deutschen-einheit-104.html

Arnold-33-

1.
Zu Deinen Anmerkungen etwas Grundsätzliches:

Ich habe den Eindruck, daß all diejenigen, für die der Bestand einer freiheitlich-pluralistischen (!!) Gesellschaft und die Existenz eines freiheitlich-demokratischen Rechtstaates "alternativlos" sind und für die sie sich deshalb engagieren -wie, wann und wo auch immer-, mehr denn je gefordert sind, ihre diesbezüglichen Werte zu erklären, dafür zu werben, daß die Mehrheitsgesellschaft sich nicht von ihnen abwendet, aber auch die Parteien, die Gewerkschaften, die Kirchen, die Unternehmensverbände aufzufordern, mehr als bisher und immer wieder an den Wert einer freiheitlich-.pluralistischen Gesellschaft und an den Wert des freiheitlich-demokratischen Rechtstaates zu erinnern -gemeinsam; auch in gemeinsamen Aktionen und auf allen gesellschaftlichen Ebenen.
Und wir Blogger bei den Ruhrbarone, die wir den Erhalt der freiheitlich-pluralistischen Gesellschaft und den Erhalt des demokratischen Rechtstaates wollen,, egal ob Mitglied einer demokratischen Partei, ob Jude, Christ, Muslim , ob Agnostiker oder Atheist, ob…. sind aufgefordert, unsere Auffassung auch hier im Blog zu vertreten; denn sie wird augenscheinlich von vielen nicht geteilt -im Gegenteil- oder sie wird von vielen gar nicht begriffen.
2,
Konkret stelle ich deshalb hier noch einmal trotz oder gerade wegen mancher -gelinde gesagt seltsamer- Gegenäußerungen fest:

Was -vornehmlich in Ostdeutschland -durch Pegida-Anhänger, durch Sympathisanten der AFD geäußert wird -Dresden am 3.1o. war ja insofern nichts Besonderes, sondern nur ein medial besonders beachteter Ort des Geschehens-, was sich zudem an pöbelnden Mob bei Facebook einschlägig zu Wort meldet- ist absolut unvereinbar mit dem, was zu den Grundprinzipien einer freiheitlich-pluralistischen Gesellschaft und zu den Grundwerten des demokratischen Rechtstaates zählt. Und das sollten all diejenigen, die nicht der Gesinunngsgenossenschaft von Pegida, AFD, NPD angehören und dieser auch nicht wohlgesonnen sind, jetzt und hier und immer wieder erklären!

Ich bin jedenfalls zutiefst besorgt, wenn ich mir vorstelle, diese Gesinnungsgenossen würden, egal über welche Partei, 'mal in Deutschland über die politische Mehrheit verfügen, um das zu realisieren, was sie wollen und ich -oder meine Kinder, Enkelkinder- hätte zu leben in einer " nationalistischen deutschen Volksgemeinschaft", der nur der angehören darf, wer deutscher Abstammung ist, dessen personelle und soziale Existenz sich zu richten hat nach völkisch, rassistischen Prinzipien, der zu leben hat in der "traditionellen Ehe", der mindestens für 4 "völkische Kinder" zu sorgen hat, der sich einem völkisch-christlich-abendländisch Kulturverständnis zu fügen hat, der nicht Jude, nicht Muslim, nicht sein darf….

Arnold,
wir stimmen wohl darin überein, daß diese Gefahr, die mich besorgt, eine reale ist und daß sie anwächst, da sich immer mehr Menschen das herbeizuwünschen scheinen, was für mich ein "Horrorszenario" wäre.
Beifall, eine verständnisvolle Kommentierung, zumindest wohlwollende Erklärungsversuche gegenüber dem pöbelnden Mob in Dresden sind für mich ganz und gar nicht akzeptabel.

3.
Arnold,
Zustimmung, wenn Du Putins Politik als von völkisch-nationalem Denken bestimmt herausstellst und insofern seinen Einfluß auf einschlägige völkisch-nationale Bewegungen in ganz Europa (und bei Trump und dessen Bewegung!!)
-Insofern hat ja auch die in Dresden gestern bekundete Meinung ihren "tiefen Sinn", nach der Merkel weg und Putin her muß!!-

Ich meine jedoch, daß es a.) nicht nur um eine von Putin wesentlich bestimmte und beinflußte Bewegung handelt, die in Europa und darüber hinaus sich dem "nationalistisch-völkischem" verpflichtet sieht, sondern daß es b.) für alle diese Bewegungen -nicht nur, aber auch für die unmittelbar von Putin bestimmte- neben dem nationalistisch-völkischen der religiöse Aspekt ein ganz wesentlicher ist. Ich gehe darauf nicht im einzelnen ein. Das hat heute Leggewiese in einem TAZ-Interview gemacht, viel besser als ich es kann -lesenswert, nachdenkenswert, diskussions- und verbreitungswürdig.
TAZ vom 4.Oktober 2o16 -TAZ.DIE TAGESZEITUNG -S.13 -2 GESELLSCHAFT KULTUR MEDEIEN -www.taz.de/taz2medien@taz.de
Interview mit Claus Leggewiese von Ingo Arzt und Jan Feddersen "Wir Europäer sollten aufwachen".

("Wir" waren uns ja unabhängig von Leggewiese schon bisher einig darüber, daß die maßgeblich von Pegida/AFD/NPD bestimmte und getragene völkisch- nationalistische-antidemokratische Bewegung in ihrem Ziel, nämlich jede freiheitlich-pluralistische Gesellschaft abzulehnen und abzulösen, übereinstimmt mit dem IS -ich spreche bekanntlich ehe von radikal-fanatischen Islamisten, weil die im IS nur eine besonders wirksame Ausprägung gefunden haben- und übereinstimmt mit der "Bewegung Putin" und übereinstimmt mit der Bewegung "Trump" in den USA.)

Ohne Wiedervereinigung müsstet ihr heute ohne eure geliebte Vorsitzende auskommen. Also mal lieber die Pferdchen etwas zügeln.

Ich sach mal, was will man auch anderes von 16 Millionen Wirtschaftsflüchtlingen erwarten, ne?
"Beiß die Hand, die dich füttert", aus "Treuhund", Treue Hunde, Pankow 1992.

Mir will einfach nicht in den Kopp, wie man zu diesen kleinkarierten, engstirnigen, von Verlustangst geprägten Positionen, in denen jeder und alles abgelehnt wird, das nicht in das eigene Weltbild passt, kommen kann? Gepaart mit einer Unmenschlichkeit gegenüber Menschen, geradezu Hass, die noch weniger haben, frage ich mich, was für eine Erziehung diese Menschen genossen haben und wie sie im Alltag mit ihren Mitmenschen klarkommen? Wovor haben diese Leute tatsächlich Angst? Was erwarten die von ihrem weiteren Leben? Welche Träume oder Wünsche haben diese Menschen? Wollen die weiter in ihrem muffigen Wohnzimmer vor der Glotze versauern? Oder sich volkstümmelnd an Wehrübungen in dunklen Wäldern vergnügen, sich durch den Dreck scheuchen lassen? Nur bloß nicht die Welt kennenlernen, selbst dann nicht, wenn diese vor der eigenen Haustür auftaucht? Haben diese Leute überhaupt eigene Werte (Begriffe wie Barmherzigkeit, Gnade, Vergebung gehen denen wahrscheinlich am Arsch vorbei, wenn sie damit überhaupt etwas anfangen können) oder Vorstellungen vom Umgang der Menschen miteinander?

Die selben Leute hätten 1944/45/1946/1947 wahrscheinlich auch Menschen/Deutsche auf der Straße verhungern lassen, die aus den deutschen Gebieten jenseits der Oder ohne Geld und jeglicher Habe vertrieben, ausgewiesen wurden bzw. geflüchtet sind.

PS:
Hoffentlich bekommen das meine Kollegen und Kolleginnen aus dem ehemaligen Osten nicht mit, was ich hier ablasse.

#39
Falls Sie damit die Kanzlerin meinen, so wäre das wahrscheinlich wirklich so. Auch ein paar Jahre Kohl wären es wahrscheinlich weniger, und man hätte seine Schäden an Haushalt, Renten usw. wahrscheinlich locker mit den ausgebliebenen Kosten der Wende begleichen können. Die SPD hätte sich mit Hartz IV und Agenda watweissich nicht in den Selbstmord treiben müssen, und eine Angie wäre damit erst gar nicht gewählt worden. Die WASG wäre als der Haufen Spinner, die sie sind, in der Versenkung verschwunden, und die FDP gäb's wahrscheinlich irgendwie auch noch, trotz Möllemann. Im Ruhrgebiet gäb's weniger Schlaglöcher, man müsste nicht nach jedem Auswärtsspiel der Dresdener seine Innenstadt renovieren, und so weiter, und so fort.
Ich muss Sie allerdings enttäuschen, es wäre wahrscheinlich trotzdem keine völkisch-nationalistische Person geworden, die dann nun im Kanzleramt sitzen würde.
Im allgemeinen verstehe ich die Obsession mit der Person Merkel nicht so ganz. Eine andere Regierung hätte nur anders Handeln können, wenn man vorher bei Dublin nicht schon all seinen Kredit verbraucht hätte, und ich denke mal dass man auch schon vor 2015 die Leute, die vor Lampedusa nich ertrunken sind, in Dresden mit Brandsätzen beworfen hätte, wäre man da in Deutschland nicht so "fein raus" gewesen. Es ist natürlich einfacher, einem Lutz Bachmann zuzujubeln und ein paar Afrikaner mit Affenlauten zu beglücken, als mal zwei Meter weit nachzudenken.

Ich kenne einige Länder der Welt von Alaska bis Feuerland, von Skandinavien bis zum südlichen Afrika und auch Teile Asiens. Einige Kommentare kann ich nicht nachvollziehen.

Auf der Welt gibt es viel Armut und Zustände, in denen wir alle nicht leben wollen. Zusätzlich gibt es noch Kriege, Verfolgung etc.

Die aktuelle Flüchtlingspolitik ist gut für diejenigen, die ihr Migrationsziel erreichen. In Calais warten viele Menschen auf eine Möglichkeit nach GB zu kommen, obwohl sie in Sicherheit sind.
Die Politik wird das Leid für ein paar Menschen lindern, die den Mut, die Mittel und das Glück hatten, eine weite Reise zu überleben. Diese Menschen werden im Regelfall vorerst mit sehr großem Aufwand versorgt. Das Geld fehlt woanders. Aktuell wird bspw. um den Beitrag für soziale Ausgaben gestritten.

Nur was ist mit dem Rest der Menschen aus den Herkunftsländern?
Wo sind die Frauen (im Regelfall ca. 50% der Bevölkerung)?
Wir versorgen Menschen mit 4-stelligen Summen pro Monat und gleichzeitig sterben in anderen Teilen der Welt Menschen, weil ein paar Euro fehlen. Aber das ist ja weit weg.

Die UN versagt aktuell angesichts der globalen Flüchtlingsströme. Ebenso sind es aber die Bewohner der Länder, die in ihrer Heimat keine lebenswerten Zustände schaffen wollen.
Warum sind junge deutsche Soldaten in Afghanistan stationiert und riskieren ihr Leben für das Land? Das kostet Unmengen. Viele einheimische Menschen fliehen.

kE-42-

Für mich verständliche Fragen und nachvollziebare Klagen.

Aber…..
Alle Bundesregierungen haben seit 1949 zumindest versucht, gravierende soziale Ungerechtigkeiten in Deutschland abzubauen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen und sie haben sich zugleich der weltweit existierenden Nöte der Menschen angenommen angesichts der millionenfachen Gefährdung menschlichen Lebens infolge eklatanter Hungersnöte oder angesichts der hundertausendfachen Gefährdung menschlichen Lebens durch Kriege oder angesichts von Epidemien oder angesichts gravierender Wasserknappheit oder, oder, oder…..

Ob das, was die jeweilige Bundesregierung in den umschriebenen Problemfeldern ganz konkret gemacht hat -im Innern und nach Außen , präventiv und/oder repressiv- war nie, kann nie und wird nie eine alle befriedigende Lösung sein können -weder für die betroffenen Menschen in Deutschland und in der Welt noch für die sog. Allgemeinheit in Deutschland und in den betreffenden bzw. betroffenen Ländern.

Über das Ob, das Wie und das Wann einschlägigen Tuns oder Nichttuns entscheidet letztendlich in einer repräsentativen Demokratie die Parlamentsmehrheit. Und da nicht alle Menschen mit den Parlamentsentscheidungen einverstanden sind, nicht mit ihnen einverstanden sein könne, haben sie die Wahl , für eine andere Mehrheit zu sorgen.
Das gilt z.B. akut angesichts der Entscheidungen von Parlament und Regierung in Sachen Flüchtlinge, und zwar sowohl auf die repressiven Maßnahmen bezogen, wenn also die Menschen ihr Land verlassen haben und nach Deutschland -nach Europa- flüchten, als auch für präventive Maßnahmen, um die Ursachen für die Flucht im jeweiligen Herkunftsland abzubauen.

Das gilt gleichermaßen für die "innenpolitischen Entscheidungen" von Parlament und Regierung, u.a. dann, wenn es um Sozialpolitisches geht.

kE
Sie und ich sind dazu oftmals und oftmals ganz konkret anderer Auffassung.Wir scheinen auch eine im Grundsatz andere gesellschaftspolitische Position einzunehmen und folglich diskutieren wir kontrovers z.B. in der "Flüchtlingsfrage", in Fragen, die substantiell zu tun haben mit dem Verständnis von Deutschland nicht nur als Demokratie und Rechtstaat, sondern als Sozialstaat oder wenn es hier um die "Ereignisse von Dresden" anläßlich des Tages der Deutschen Einheit geht. (Wenn die TAZ den Tag der deutschen Einheit mit Blick auf die Ereignisse in Dresden "den Tag des deutschen Pöbels" nennt, dann findet sie dazu meine Zustimmung, die ihre wahrscheinlich nicht.)

"Gut so", daß der staatliche Willen in Deutschland sich im System der repräsentativen, Demokratie entwickelt und bildet
– aus öffentlichen -verbesserungswürdig- und transparenten -verbesserungwürdig- kontroversen Diskussionen und nicht etwa in einer "Einparteien -Diktatur" wie von 1933 bis 1945 und wie bis 1989 in der DDR und wie das offenkundig völkisch-nationalistische, antidemokratische Gesinnungsgenossen in Deutschland wieder herbeizusehnen scheinen, u.a. orientiert an ihren "Vorbildern" Putin,t Erdogan, Orban und….

"Gut so" , daß wir u.a. hier bei den Ruhrbaronen unsere unterschiedlichen Auffassungen problem- und gefahrlos vortragen und über sie streiten können.

Auch dieserhalb bin ich besorgt mit Blick auf einen gesellschafts- und staatspolitschen Machtzuwachs oder gar angesichts der nicht mehr kategorisch und für alle Zeit auszuschließenden Machtübernahme der von mir sog. völkisch-nationalistischen-antidemokratischen-rassistischen Gesinnungsgemeinschaften "in diesem unserem Lande".

Wenn Sie das, was ich mit "Gut so" betitelt habe, ähnlich sehen sollten, dann wäre das m.E. das m.E. ein Fundament, auf dem weiterhin -unter anderen auch zwischen uns- vehement über die "großen und die kleinen Probleme" in Deutschland, in Europa, in der Welt zu streiten ist. Und Letzteres kann dann und wird dann solange weitergehen, wie die gesamtgesellschaftlichen Zustände weit von unseren unterschiedlichen "Idealvorstellungen" entfernt bleiben; also auf Lebenszeit.

Diese m.E. gesellschaftspolitische Grundeinstellung, von der ausgehend ich jede politisiche Debatte zu führen versuchen, mag simpel erscheinen. Sie ist möglicherweise sogar -ich hoffe es jedenfalls- für alle freiheitlichen Demokraten in Deutschland eine selbstverständliche. Nur, und das zeigen eben auch politische Debattenbeiträge hier bei den Ruhraronen, u.a. und konkret mit Blick auf einige Kommentare zu den Ereignisse in Dresden, eben eine gesellschaftspolitische Grundeinstellung, die nicht mehr für alle Menschen in Deutschland selbstverständlich ist, sondern eine zu sein scheint, die von den völkisch-nationalistischen-rassistischen- antidemokratischen Gesinnungsgenossenschaften vehement bekämpft wird.

Um meine politische Grundauffassung am konkreten Fall klarzumachen:

Ich habe zu Gauck eine ehe kritische Einstellung.

Ich habe zur Kanzlerin Merkel, zu ihrem gesamten politischen Tun bzw. Nichttun -inhaltlich, aber auch bezogen auf ihre Informations- und Kommuniktationspolitik- eine sehr kritische Einstellung.

Aber…..
Beide sind Repräsentanten eines Staates, dem ich angehöre.
Beide sind direkt bzw. indirekt von Volksvetretern gewählt worden.
Beide sind Menschen, die ich "anständig" nenne, z.B.im Vergleich mit Trump.

Was der Pöbel in Dresden ihnen gegenüber von sich gegeben hat -und wo für u.a. Frau Petry Verständnis erklärt- widerspricht zutiefst meinem Grundverständnis über simple politische Regeln , die in einer freiheitlichen Demokratie für alle Demokraten zu gelten haben. Und deshalb ärgert es mich , wenn z.B. auch hier bei den Ruhrbaronen das Verhalten eines völkisch-nationalistisch-antidemokratisch-fremdenfeindlichen-rassistischen Pöbels irgendwie entschuldigt oder gar zu rechtfertigen versucht wird. Es hat mich eben auch deshalb geärgert, wenn angesichts dieses politischen Pöbels und anläßlich (!!) und in ganz konkreter Abfolge (!!) mit dessen Kommentierung hier versucht wurde, einen Streit über wünschenswerte oder unerwünschte Koalitionen in NRW anzuzetteln und nicht etwa deshalb, weil ich diesen Streit nicht für notwendig, für sinnvoll, für geboten halten würde.

@43:
Die Diskussion zeigt insgesamt kein gutes Bild vom Osten Deutschland (Ex-DDR). Dies gilt auch für seine Einwohner.

Das widerspricht meiner Lebenserfahrung. Ich kenne viele sehr nette Menschen aus dem Osten, habe sie in der weiten Welt erlebt und habe auch große Teile der Ex-Zone besucht. Ja, ich habe nachgeschaut, wo "mein Soli" geblieben ist.

Wenn über den Osten und insbesondere Sachsen negative Äußerungen erfolgen, ist es auch legitim, die Statistiken von Sachsen und NRW zu vergleichen.
Dann fragt man sich natürlich zwangsläufig wieso es hier so ist und die Bevölkerung es geschafft hat, aus einer riesigen modernen Industriezone einen Hilfeempfänger zu machen, der auch bei Wachstumsparameter und Bildung hinten liegt.

Dann landet man irgendwie auch bei der SPD und den Grünen.

Wenn ich das Ruhrgebiet betrachte, dann lande ich nicht zuerst bei SPD und Grünen, sondern bei einem Wirtschaftssystem, dass u.a.dafür sorgte, dass Kohle aus jwd (janzweitdraußen) billiger war als die im Pütt geförderte. Diese und andere durch das herrschende Wirtschaftssystem entstandene (Fehl)Entwicklungen sind es gewesen, die in erster Linie für die heutige Lage verantwortlich sind. Dann erst kommt die Politik ins Spiel, die mit wirtschaftlichen Entscheidungen zu tu hat, für die sie nicht verantwortlich ist, deren Fehler sie aber bitte schön möglichst in Nullkommanix beseitigen soll. Macht die Politik Fehler, ist der Teufel los. Fair ist anders.

@45:
Wenn ich 1000m in Richtung Erdkern graben muss, während andere Kohle mit dem Schaufelradbagger fördern, ist es nachvollziehbar, dass der 2. Weg einfacher ist.

Mit dem dauerhaften Beibehalten des Museumsbergbaus wurden große Summen in die Vergangenheit investiert. Das ist natürlich eine politische Entscheidung.

Dass der Stahl verschwindet, ist ein anderes Thema. Hier sind Auflagen sicherlich auch ein Grund. Aber vor allem Entscheidungen der Unternehmen relevant.

Ich habe aber auch noch SPD-Bürgermeister erlebt, die mit dem modernen Kram nichts anfangen konnten. Es wurde so lange aus dem Bestand gelebt, bis die Brücken einstürzten. Laissez-faire, bei den Werksschließungen eine Träne vergießen und Solidaritätsbriefe schreiben.
Das war es.

Der Bürger im Revier mag es, wenn er bemuttert wird. Woanders ist es ja angeblich auch nicht besser.

KE
Ich habe in meinem Beitrag versucht darzulegen, daß es mir nicht darum geht, jetzt und hier darüber zu diskutieren, ob z.B. die aktuelle Politik, z.B. die Wirtschafts- und Finanzpolitik, in Sachsen mehr Positives bewirkt als die Wirtschafts- und Finanzpolitik, die in NRW betrieben wurde und betrieben wird, und schon gar nicht geht es mir darum, darüber zu diskutieren, ob die Menschen in Sachsen nett oder weniger nett sind -das käme mir nie in den Sinn. Es geht mir auch nicht darum, jetzt und hier eine Debatte darüber anzuzetteln, ob die Milliarden, die mittlerweile in den sog. Aufbau-Ost geflossen sind, dort effektiv und effizient verwandt wurden und ob inwieweit darunter Ruhrgebietskommunen, obwohl de facto bankrott, zu leiden haben, denn das ist bekanntlich "ein weites Feld". Ich will hier auch nicht den detaillierten Vergleich betreiben zwischen dem Bruttosozialprodukt, das einerseits in Sachsen, anderseits n NRW erarbeitet wird -in absoluten Zahlen, pro Kopf und in einer zeitlichen Entwicklung z.B. in den letzten 1o Jahren, was ja durchaus interessant sein könnte.

Darum geht es jetzt und hier nicht. Das Alles lenkt -vorsätzlich?- ab vom Wesentlichen, nämlich davon, den pöbelnden Mob von Dresden als solchen zu benennen und darüber zu diskutieren, ob hier ein weiterer Beweis erbracht wurde für das mittlerweile in Deutschland zum Alltag gehörenden , völkische, nationalistische, fremdenfeindliche Agieren ein zutiefst antidemokratische Gesinnungsgemeinschaft, deren Ziel es ist, die freiheitliche-pluralistische Gesellschaft zu zerstören und ob und wie die freiheitlichen Demokraten in Deutschland damit umgehen könnten, umgehen sollten, umgehen müßten.

Thomas Weigle
-45-
ja, auch diese Erwägungen gehören selbstverständlich dazu, wenn man faktenorieniert die wirtschaftliche Situation in NRW erfaßt und kritisch zu werten versucht , die Frage eingeschlossen, , ob und inwieweit dafür "die" Politik im positiven wie im negativen primär verantwortlich, teilverantwortlich oder nur "am Rande" verantwortlich ist. Darüber zu streiten bestehen Zeit und Gelegenheit vor allem im bevorstehenden Landtagwahlkampf.
Dabei wird dann sicher seitens der jetzigen Regierungsparteien ua. darauf hingewiesen werden, daß NRW mit 22 % den höchsten Anteil aller Bundesländer zum Bruttoinlandsprodukt Deutschlands beiträgt, also eine Spitzenleistung im einem vorgeblich abgewirtschaftetem Land.

Nur, Thomas Weigle, mich macht es irre, wenn jetzt und hier bewußt oder unbewußt, zielgerichtet oder nicht, über diese Themen und Probleme diskutiert wird, und nicht dem Eingangskommentar von Stefan Laurin gemäß über eine gesamtgesellschaftliche Situation, die für den Bestand der freiheitlich-pluralistischen Gesellschaft und für den Bestand des demokr. Rechtstaat immer bedrohlicher zu werden scheint, die wieder einmal durch den pöbelnden Mob in Dresden am Tag der Deutschen Einheit manifestiert worden ist, und zwar in einer mich erschreckenden und beschämenden Weise.
Mir ist es zwar nicht egal, wie die NRW-Landtagswahl ausgeht, mir ist es als Sozialdemokrat nicht egal, ob die SPD in NRW weiter (mit-) regieren kann oder nicht, aber das ist für mich relativ belanglos mit Blick auf das, was sich an antidemokratischer, völkischer, nationalistischer, fremdenfeindlicher Gesinnung in diesem unserem Lande breitmacht und was bis ins sog.bürgerliche Lage zumindest mit wohlwollenden Verständnis zu erklären versucht wird. Und wenn ich so eben lese, daß erstnals öffentlich ein CDU-Abgeordneter im EU-Parlament , der aus Sachsen (!!)kommt, die Notwendigkeit einer sog. bürgerlichen Koalition der CDU mit der AFD "ernsthaft in Erwägung zieht", dann ……..?? Dann geht es eben um mehr als um die Frage, welche der demokratischen Parteien am besten, am sinnvollsten, am zweckmäßigsten für NRW demnächst mit welcher anderen Partei eine Koalition bilden sollte. Das kann demokratisch legitimiert z.B. eine CDU/FDP/Grüne Koalition sein, also ohne "meine "SPD. Solange die AFD nicht in NRW (mit-)regiert ,und solange sie mit ihren Gesinnungsgenossen aus dem antidemokratischen, rassistischen, völkischen, fremdenfeindlichen Lager nicht den gesellschaftspolitischen Diskurs in NRW, in Gesamtdeutschland dominiert, habe ich keinen Anlaß zur Sorge um den Fortbestand der freiheitliche-pluralistischen Gesellschaft und des demokratischen Rechtstaat. Und diese meine Sorge rangiert weit vor der, ob "meine" SPD in NRW weiterhin (mit-)regieren kann oder nicht.

Wie viele der "pöbelnden Sachse" gehörten eigentlich zum Pöbeltourismus aus dem Westen, der gern in die Zone reist, um dort verbal-politisch die Sau raus zu lassen?
Erweist man nicht mit der medialen Behandlung dieser – statistisch gesehen gegen Null gehenden Minderheit – zu viel Aufmerksamkeit?
Mir sind Pöbelsachsen lieb; da weiß man wenigstens, woran man ist. Immer noch besser als die Wessi-ist-das-bio-Zahnarztfrau, die am Bahnhof den Asylbewerbern Beifall klatscht, die Zöglinge aber in die garantiert ausländerfreie Waldorf- oder Privatschule schickt. Und gern die Gelegenheit nutzte, den Kleiderschrank zu leeren, schließlich stand die Deerberg-Winterkollektion vor der Tür…
Oder die Genossen, die von Solidarität schwafeln, diese aber gerne vom Prekariat erbringen lassen (oder kennt jemand der Anwesenden ein Asylbewerberheim in einer besseren Wohngegend?).
Oder die anti-semitische Linke, die ihre Hetzereien als "freie Meinungsäußerung" und die ihrer moslemischen Freunde als "Religionsfreiheit" verpackt.
Da ist mir der "Pöbelsachse" doch wenigstens ehrlicher in der Artikulation seiner Bedürfnisse.
Ausländerhass und Nationalismus sind nicht über Nacht nach D gekommen, sie waren schon immer vorhanden (vor allem im Westen). Sie sind auch keine Straftaten, nicht schön, aber nicht strafbar. Wir sollten doch eigentlich froh darüber sein, daß diejenigen, die schon immer so dachten, dies jetzt auch aussprechen; dann wissen wir auch, wer wo steht.

@47:
Ihre Bedenken habe ich nicht.
Ich habe großes Vertrauen in unsere demokratische Grundhaltung und erlebe die Deutschen weltweit als sehr interessiertes, offenes Volk.

Ein gutes Beispiel dafür, dass dieses Vertrauen gerechtfertigt ist, ist dass bspw. in vielen Problemvierteln des Ruhrgebiets trotz großer Probleme und massiver Präsenz von Parteien des rechten Spektrums im Strassenbild deren Ergebnisse sehr gering waren.

Auch zeigen durchschnittliche Talkshows, dass insgesamt die Regeln der Kommunikation immer wieder missachtet werden.
Ich kann auch nicht sehen, dass ich als Bürger meinem Präsidenten oder meiner Kanzlerin zujubeln soll. Insbesondere dann nicht, wenn die Ergebnisse mager sind und die wirtschaftlichen Erfolge auf den Reformen des Vorgängers beruhten.

Bzgl. der Wirtschaftsleistung hatte ich mich auf die Steigerungen bezogen. Nicht auf die absoluten Zahlen.

@ Walter Stach Ich kann Deinem Beitrag 48 v.a. in Bezug auf Deine Gedanken hinsichtlich der AfD nur zustimmen, ich sehe das genauso.
@Davbub Ich bin doch immer wieder überrascht, wie wenig im Westen Bescheid wissen (wollen), was sich im Osten bis 89 abgespielt hat. Bis 89 war es schwierig, sich ein Bild über rechtsextreme und fremdenfeindliche Entwicklungen dort zu machen. Wenn in den Stasiakten von 12 aus Fremdenfeindlichkeit begangenen Tötungsdelikten die Rede ist, von 200 pogromartigen Vorfällen, dann scheint mir dass, auch unter der Vorgabe, dass in der DDR nie mehr als 1% Ausländer lebten, nicht für eine geringere Ausländerfeindlichkeit als im Westen zu sprechen. Zumal es sich bei den "Fremden" in der Regel um "Vertragsarbeiter" aus den viel beschworenen "Bruderländern" handelte, also um "Internationalismus pur, den die Partei-und Staatsführung unentwegt propagierte. Man kann natürlich diese Fremdenfeindlichkeit als oppositionelle Haltung gegenüber dem SED-Regime sehen, was sie aber auch nicht besser macht.

Thomas Weigle,
im Sinne dessen, was ich grundsätzlich über AFD, Pegida, NPD und Andere denke -ich rede seit einiger Zeit von einer völkisch- nationalistisch-rassistischen-fremden- und demokratiefeindliche Gesinnungsgemeinschaft mit einer faschistioden Grundhaltung- gibt es einen lesenwerten Kommentar von Stefan Kuzmany heute bei SPIEGELonline:

"AFD – PEGIDA
Reden bringt da nichts.
Mit der AFD ist keine Koalition möglich. Mit Pegida Pöbeln kein Dialog. Weil sie in einer bizarren
Realität leben."

Kuzmany schließt seinen Kommentar wie folgt:
"Wir haben eine völlig verschobene Werteordnung -und diese Werteordnung müssen wir wieder zurechtrücken, sprach Frau Petry in Stuttgart gegenüber ihren Anhängern.
Sie sollten damit in ihrem eigenen Kopf beginnen."

Anmerkung meinerseits:
Ja, wenn der Kopf das denn ermöglicht.

AFD –

Kommentar verfassen