Grüne: Ruhrgebiet erstickt an der preußischen Bürokratie aus dem letzten Jahrhundert.

Als erste Partei im Ruhrgebiet haben die Grünen auf die Erklärung von FDP-Fraktionsvorsitzenden Papke reagiert, die fünf bisherigen Regierungsbezirke zu erhalten und nicht ihre Zahl, wie von der Landesregierung versprochen, auf drei, davon einen für das Ruhrgebiet, zu reduzieren: Martin Tönnes, Fraktionssprecher der Grünen im Regionalverband Ruhr (RVR): "Die Mauern der Grenzen der Bezirksregierungen mitten durch das Ruhrgebiet werden auf Dauer festgeschrieben. Die Fremdbestimmung aus Arnsberg, Düsseldorf und Münster bleibt erhalten. Ruhrdistan geht anstelle einer Befreiung weiter." Die Grünen halten an ihrer Position, eine einheitliche Regionalverwaltung für das Ruhrgebiet zu fordern, fest. Tönnies: „Sechs Städte im Ruhrgebiet stellen derzeit einen gemeinsamen Flächennutzungsplan auf. Für die anschließende Genehmigung sind dann drei Bezirksregierungen auf der Landesseite zuständig. Und auch das Gezerre um die flächendeckende Umweltzone im Ruhrgebiet beweist, dass die staatliche…

Als erste Partei im Ruhrgebiet haben die Grünen auf die Erklärung von FDP-Fraktionsvorsitzenden Papke reagiert, die fünf bisherigen Regierungsbezirke zu erhalten und nicht ihre Zahl, wie von der Landesregierung versprochen, auf drei, davon einen für das Ruhrgebiet, zu reduzieren. Martin Tönnes, Fraktionssprecher der Grünen im Regionalverband Ruhr (RVR): "Die Mauern der Grenzen der Bezirksregierungen mitten durch das Ruhrgebiet werden auf Dauer festgeschrieben. Die Fremdbestimmung aus Arnsberg, Düsseldorf und Münster bleibt erhalten. Ruhrdistan geht anstelle einer Befreiung weiter." Die Grünen halten an ihrer Position, eine einheitliche Regionalverwaltung für das Ruhrgebiet zu fordern, fest. Tönnies: „Sechs Städte im Ruhrgebiet stellen derzeit einen gemeinsamen Flächennutzungsplan auf. Für die anschließende Genehmigung sind dann drei Bezirksregierungen auf der Landesseite zuständig. Und auch das Gezerre um die flächendeckende Umweltzone im Ruhrgebiet beweist, dass die staatliche Bürokratie den kommunalen Aktivitäten in der Region weit hinterher hinkt“, führt Tönnes beispielhaft an und bilanziert: „Die Menschen und die Wirtschaft im Ruhrgebiet ersticken an einer preußischen Bürokratie aus dem letzten Jahrhundert.“

 

6 Kommentare

Manchmal ist Bürokratie auch gut …. Warum ??? Damit so unsinnige Geschichten wie
die Umweltzone fürs komplette Ruhrgebiet nicht mal so einfach von Stapel gelassen
werden können. Geht der Grossindustrie mit strengen Auflagen an den Kragen ….
Aber lasst den kleinen Autofahrer in Ruhe . 95 % der Autos dürfen sowieso rein , und die
5 % von alten Dieseln und Benzinern ohne Kat verursachen weniger Feinstaub als die Kaminöfen der Hausbesitzer. Feinstaub wird auch durchs Bremsen und vorallem durch
die neuen Dieselmotoren CDI, TDI , HDI verursacht aber man schlägt auf die paar alten
Dieselfahrzeuge ein die eine Russwolke hinter sich herziehen …. das ist aber kein Feinstaub !!! Die Autos werden in den nächsten Jahren immer sauberer und man braucht diese Umweltzonen nicht mehr …. lasst ab davon und versucht man da was zu unternehmen
wo es Sinn macht . Stau- vermeidung , Industrie verpflichten , Strassenbau verbessern .

Gruss D.H aus der OBERHAUSEN / noch Zonenfrei

Es gibt keine Grenzenmauern im Ruhrgebiet. Jedenfalls existiert sie nur in den Köpfen von so manchen Ruhris. Auch wird das Ruhrgebiet nicht von Arnsberg, Düsseldorf und Münster Fremdbestimmt. Dieses wäre ja eine Diktatur. Die Städte und Kreise des Ruhrgebiets haben in dem jeweiligen Bezirksregierungen Stimmrecht.
Nicht nur das, die Städte und Kreise des Ruhrgebiets sind ein Teil vom Niederrhein oder von Westfalen. Es spricht nichts gegen ein Bürokratieabbau. Aber muss man aus NRW ein Trizonesien machen.

Aber von was muss den das Ruhrdistan Befreiung werden?
Haben Rheinländer und Westfalen das Ruhrgebiet besetzt? Findet hier ein Befeiungskrieg statt? Wovon?
Das Ruhrgebiet war seit 1815 Rheinland und Westfalen.

Mit freundlichen Grüßen NB

Nobby, lass uns doch einfach wählen – dann sieht man, wie es die Menschen hier gerne hätten.

Das stimmt schon, Nobby, aber 1815 lebten im Ruhrgebiet auch vornehmlich Kühe und Schweine und die Gesamtbevölkerung konntest du in einer etwas größeren Turnhalle versammeln…

Um 1815 lebten im Ruhrgebiet vornehmlich Kühe und Schweine?

Sorry, das ich mich ein wenig Einmische. Es ist schon richtig, das um 1815 an der Emscher vornehmlich Kühe und Schweine lebten. Es ist aber nicht richtig für die Sorry, das ich mich ein wenig Einmische. Es ist schon richtig, das um 1815 im Überschwemmungsgebiet von der Emscher vornehmlich Kühe und Schweine lebten.

Die Aussage ist aber nicht richtig für die Hansestädte am Hellweg und für die ersten Industriestädte an der Ruhr. In Duisburg steht beispielsweise die älteste in derartigem Umfang erhaltene steinerne mittelalterliche Stadtmauer im deutschen Sprachraum. Nicht nur das, Gerhard Mercator in Duisburg die Universität. Abgesehen davon, die Ruhr war ab 1780 schiffbar. Lederindustrie, Hafen, Werften, Kohlehandel gab?s am 1700 in Mülheim. Landwirtschaft dagegen betrieben die Kötter nur für zur Eigenversorgung.

Konstruktives Stadtmarketing…

Wenn man etwas richtig gut machen will muss man manchmal auch in Kauf nehmen, daß es viele Leute vor den Kopf stößt. Und das Problem des Ruhrgebiets ist die Politik der vielen Kirchtürme. Es gäbe natürlich einen Weg das…

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