Grüne Mediziner kritisieren Barbara Steffens

In dem Blog “Grüne Gesundheitspolitik” diskutieren die beiden Medizinstudenten und Mitglieder der Grünen Paula Louise Piechotta und Pascal Nohl-Deryk die Gesundheitspolitik ihrer Partei – und wie jeder, der auch nur einen Hauch Ahnung von Medizin und Wissenschaft hat, können sie mit den Positionen der NRW-Gesundheitsministerin wenig anfangen. In einem lesenswerten und ausführlich Beitrag setzen sie sich nun mit der Gesundheitspolitik ihrer Partei und dem Hang der Grünen zur Esoterik auseinander:

Esoterik bei den Grünen fällt seit jeher auf fruchtbaren Boden – das bekannteste und bei den Grünen am stärksten grassierende Beispiel ist das der Homöopathie. Aber auch die anthroposophischen Lehren Rudolf Steiners in Form von demeter-Landbau bis Waldorfpädagogik, Technikphobie und auch die sehr gefährliche Impfkritik finden bei den Grünen zuverlässig politische FürsprecherInnen und DurchsetzerInnen. Ohne die Grünen und die durch sie initiierten Wahltarife der gesetzlichen Krankenkassen wäre es heute nicht möglich, dass gesetzliche Krankenversicherer Methoden wie Homöopathie und “Eigenharntherapie” auf Kosten der Solidargemeinschaft erstatten dürfen, entgegen aller wissenschaftlichen Unwirksamkeitsnachweise.

Besonders kritisch setzen sich die beiden mit  der Grünen NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens auseinander:

Es ist peinlich in einer Partei Mitglied zu sein, deren erste Landes-Gesundheitsministerin in wöchentlichen Abständen WissenschaftlerInnen in ihrer Gesamtheit als “anmaßend” beschimpft, auf der anderen Seite aber Sitze für Homöopathie-QuacksalverInnen in den zentralen Gremien der Gesundheitspolitik wie dem Gemeinsamen Bundesausschuss fordert und dafür von keineR einzigen führenden Grünen öffentlich zur Rechenschaft gezogen wird.

 

Hier geht es zum ganzen Beitrag.

 

 

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