Grillspaß am Veggie Street Day: Mett-Meerschweinchen!

Auch lecker: Das gemeine Meerschwein Foto: Petra Karstedt (= PetraK; www.Tiermotive.de) Lizenz: CC

Am Samstag ist der Veggie Street Day in Dortmund. 60 Stände mit Gemüse und zu gewinnen gibt es einen Profi-Standmixer im Wert von 650,00 Euro. Klingt toll. Wir haben uns für unsere Leser allerdings eine Alternative einfallen lassen: Das Mett-Meerschwein – Grillspaß am Wochenende.

Olé – heute geht es nach Südamerika. Daher kommt eine vor allem bei Kindern beliebte Leckerei her – das Meerschweinchen. Und weil Sommer ist und die Sonne den Gaucho in uns allen weckt, wollen wir die  Meerschweinchen heute feurig grillen.

Dazu benötigen wir erst einmal – jen nach Appetit zwei bis drei Meerscheinchen pro Person. Die kleinen Nager gibt es in fast jeder Tierhandlung. Wer ein Schnäppchen machen will, kann sich ja mal unter den Eltern im Freundeskreis umhören: Viele werden gerne das eine oder andere Meerschweinchen abgeben.

Am Meerwschein ist nicht viel dran – also konzentrieren wir uns auf die Füllung, das Schweinchen selbst dient eigentlich nur als leckere Kruste: Für die Füllung des Meet-Meerschweins brauche wir natürlich Mett – halb und halb, gibt es nicht in der Tierhandlung sondern beim Metzger. Bevor wir das Mett in die Pfanne hauen, braten wir Zwiebeln und Knoblauch an, dazu werfen wir – Vorsicht scharf!  – noch ein paar Jalapeños dazu. Nun noch ein paar Ananasscheiben hinzufügen und alles mit dem Mett verrühren. Dann ab ins ausgenommene Meerschwein damit, Meerschwein aufspießen und über das Feuer halten, bis alles gut durch ist. Dazu literweise Cuba-Libre!

26 Kommentare

Hallo,

bin zwar selber weder Vegetarier noch Veganer, aber der Kommentar ist dumm & infantil. Haben Sie das nötig Herr Laurin?

Aha, Vegetarier machen was. Das geht natürlich nicht an, dass man das vorbeigehen lässt, ohne sich über sie lustig zu machen und/oder sie zu nerven. Oder welchen Sinn hat dieser “Artikel” sonst?

Ich selbst bin ja auch Allesesser, aber ich kann’s schon verstehen, wenn Vegetarier von solchen Ergüssen genau so genervt sind, wie ich es von den “Du Tiermörder!”-Leuten unter den Vegetariern bin.

Wir sind dumm und infantil, von daher ist der Artkel vollkommen gerechtfertigt. Gerechtfertigt ist der Artikel auch, weil es sich eben nicht um eine reine Veranstaltung von Vegetariern handelt, sondern weil sie von Veganern bestimmt wird… und das ist eine Gruppe über die, so jedenfalls meine Meinung, man sich immer, stets und ständig lustig machen sollte…

Wollen Sie, Michael Kolb, vielleicht noch ausführen, warum man sich über Veganer Ihrer Meinung nach immer, stets und ständig lustig machen sollte? Erst dann kann man sich doch zu Ihrem Kommentar verhalten.

Großartig! Bin mit mehreren Schweinchen dabei! 🙂 Es ist schön, sich in Jahrmillionen der Evolution an die Spitze der Nahrungskette gekämpft zu haben.

Also als Veganer kann ich einerseits über das Mett-Meerschweinchen-Rezept lachen und bin andererseits der Meinung, dass man sich immer, stets und ständig über Michael Kolb lustig machen sollte.

@ Freidenker

“Es ist schön, sich in Jahrmillionen der Evolution an die Spitze der Nahrungskette gekämpft zu haben.”

wenn man Ihre gefühlten 5 Millionen Kommentare bei den Ruhrbaronen liest, fragt man sich, ob “Dummheit” ein entscheidender Evolutionsvorteil ist …

Würde mich auch mal interessieren warum man sich immer, stets und ständig über Veganer lustig machen sollte. Sowas würde ich ja nichtmal über Kreationisten sagen, und das soll schon was heißen. 😛

Zitat: “Würde mich auch mal interessieren warum man sich immer, stets und ständig über Veganer lustig machen sollte”

Sollte man nicht. Denn hier muss eine Gruppe von Menschen mit einer bestimmten Lebensweise unter dem Fanatismus einer lautstarken, volkserzieherischen und intoleranten Minderheit leiden (siehe: fleischverbot.info u.a.).
Die Versuche dieser Minderheit, anderen Leuten ihren Lebensstil aufzuzwingen, enden häufig in einer unterschiedslosen Gegenwehr der Zwangsbeglückten.

Stefan,
@Freidenker ist selbst Volkserzieher, wenn er auch gerne in eine andere Richtung ziehen möchte. Insofern bin ich eher der Meinung von @Freischwimmer, als Deiner, zumal @Freischwimmer noch eine interessante Fragestellung aufgeworfen hat. Denn die Frage ist wegen der bereits kürzlich von Arnold Voß festgestellten überdurchnittlichen Lernresistenz von @Freidenker durchaus gestattet.

Allerdings sind die Vegetarier auch nicht konsequent: bei uns in der Kantine wurde heute als vegetarisches Gericht “Tofu-(irgendwas) mit Raupengemüse” auf den “Aufsteller” ausgelobt. Das klingt nicht gerade vegetarisch!

@Nansy: …womöglich hat jemand vor den Raupen ein “G” vergessen 😉

…die wenigsten Veganer sind übrigens sog. Fanatiker, die irgendwelchen Fleisch-Verzehrern ihre Essgewohnheiten aufzwingen wollen. Ist ein wenig so wie im Fußball-Stadion, wo die Kamera dahin schwenkt, wo die Bengalos fackeln. Dass ein Teil der militanten Vertreter durch sein Do or Die-Verhalten der “Idee” keinen Gefallen tut, ist ihm leider nicht bewusst.

Wenn man sich durch soziale Netzwerke etc. liest, manifestiert sich aber dennoch der Eindruck, dass es weit mehr Fleischesser gibt, die mit Veganer ein Problem haben, als umgekehrt.

@Michael Blatt -> volle Zustimmung
Ich hab in den letzten Monaten zwei verschiedene vegane Stammtische besucht, alles überaus nette und offene Leute. Ein paar Vegetarier und Fleischesser waren auch zu Besuch und mussten sich, anders als man vielleicht annehmen würde, nicht einen Vorwurf anhören, sich rechtfertigen oder sonst was. Das negative Bild der veganen Bewegung scheint von einer hartnäckigen Minderheit geprägt zu werden.

@Michael: Du bist das beste Beispiel für die grenzenlose Toleranz die dieses Blog seit jeher ausgezeichnet hat: Lab-Mitarbeiter, Nichtraucher und Veganer – und Du bist bei den Ruhrbaronen. Ich fühl mich jetzt richtig gut 🙂

@Michael Blatt:
sollte auch nur zum Schmunzeln anregen. Zitat: “…womöglich hat jemand vor den Raupen ein “G” vergesse” – in der Tat, es war wohl Graupengemüse gemeint, dazu muss man wissen, dass die ausländische Auszubildende, die die Tafel beschreibt, sich wohl unter “Graupen” nichts vorstellen konnte und daher Raupengemüse für die wahrscheinlichere Lösung hielt 😉

Die sog. Toleranten zeigen ein ums andere Mal, wes Geistes Kind sie sind. Diejenigen, die nicht ihrer Meinung sind und sich partout nicht in ihr Mainstreamkollektiv assimilieren lassen wollen, sind “lernresistent” oder einfach nur dumm (oder Volkserzieher, das ist köstlich). So was hat Geschichte (Stichwort: Umerziehung), passt aber auch zur Alternativlosigkeit der derzeitig praktizierten Volksbeglückungsmaßnahmen! Da bin ich ja froh, dass wenigstens ihr keinen Zwang ausüben dürft, sonst sähe meine Zukunft sicher düster aus.

Toll! Sollte ich doch nochmal Fleisch essen wollen, werde ich auf dieses Rezept zurückgreifen. Wobei mein Bild von Südamerika mich an 100% Rind, oder besser: Pferd, denken lässt, wenn es an die Füllung geht.

An alle, die sich noch über Veganer lustig machen: Es gibt einen wirklich exclusiven Club, der die Dinge noch einen Tuck verbissener sieht: Frutarier! Die essen nur Früchte, deren Ernte die Pflanze nicht schädigt. Also keine Wurzeln (Auch Möhreneintopf ist Mord!).
Es wird in diesen Kreisen heiß diskutiert, ob man Früchte überhaupt pflücken darf, oder nur solche essen sollte, die von allein runter gefallen sind.
Dabei gibt es allerdings ein kleines Problem, das diesen Leuten womöglich gar nicht bewußt ist: Als Landkind weiß ich zufällig, daß vom Baum gefallene Früchte oft von einem Wurm zur Behausung ausgesucht wurden. Wir nannten das immer in aller Unschuld “Obst mit Fleischeinlage” und trösteten uns damit, daß so ein Wurm uns nicht umbringt – ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, welche Konsequenzen das für den Wurm hat!

Aber das sind Randerscheinungen.

Lassen wir die Scherze mal.
Was mir zunehmend Sorge macht, ist der Blick in die Supermarktregale: Da gibt es Veggie-Bratwurst und Veggie-Schnitzel, es gibt sogar Veggie-Hamburger!
In Folie eingeschweißt, vorgewürzt.
Wenn ich vegetarisch kochen will, was ziemlich oft vorkommt, dann koche ich vegeratisch, dann brauche ich kein “Ersatzfleisch”.
Meint wirklich irgendwer, sich mit diesen Veggie-Produkten gesünder zu ernähren? Oder irgendwie ethischer zu konsumieren, wenn er sich so ein Veggie-Dings auf den Grill legt?
DA kauft man sich doch für billig Geld ein gutes Gewissen.
Da muß man dann nicht weiter nachdenken.
Das ist allerdings den “ideologischen” Vertretern des Vegetarismus ähnlicher, als die es gerne hätten, weil die ganz Eifrigen sich nicht einfach darauf beschränken, kein Fleisch zu essen, sondern sich daraus auch gleich einen ziemlich einfach strukturierten Weltverbesserungsplan basteln. Jeder, der schon einmal einen Abend lang ausufernden Ausführungen darüber lauschen mußte, daß Fleischkonsum aggressiv macht und dem Humanusmus widerspricht, wird verstehen, was ich meine, besonders wenn er/sie sich in aller Unschuld zu der Frage hinreißen ließ, was Hitler wohl so angestellt hätte, wenn der auch noch Fleisch gegessen hätte…

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