Ennepe-Ruhr-Kreis: Anti-Nazi-Bündnis wirft MLPD raus

MLPD-Anhänger bei einer Demonstration in Bochum

Das Anti-Nazi Bündnis Ennepe-Ruhr stellt sich quer (ENSSQ) hat die MLPD rausgeworfen. In einem Brief  an die Partei, die auch zu den Unterstützern der antisemitischen BDS-Kampagne gehört,  schreibt das Bündnis: “Eine Mehrheit der Teilnehmenden möchte sich nicht mit einer Partei gemein machen, die Stalin und Mao zu ihren Ikonen zählt und mit dem palästinensischen Terror sympathisiert.”

Genervt  war das Bündnis auch von der Weigerung der MLPD, wie gefordert bei einer Demonstrationen gegen die AfD keine Parteifahne zu zeigen. “Das Argument dagegen war, dass die Demo kein Schaulaufen der Parteien so kurz vor der Europawahl werden sollte”, sagte ein Vertreter von ENSSQ diesem Blog.  “Stattdessen sollte die Demo durch nicht-parteipolitische Transparente und Schilder geprägt sein. Die Diskussion darüber nahm fast die Hälfte der Zeit ein, weil die MLPD-Vertreter sich vehement für Parteifahnen eingesetzt haben. Letztlich haben wir dann darüber abgestimmt, um an dem Punkt weiter zu kommen. Die anwesenden MLPD-Vertreter machten aber nicht den Eindruck als ob sie sich an diese demokratische Abstimmung halten werden, sondern verwiesen darauf, dass man ihnen aufgrund der Meinungsfreiheit ihre Fahnen nicht verbieten könne.”

Auch bei den Fridays for Future Demonstranten und aus Kreisen der Gewerkschaften stoßen die  Versuche der MLPD,  Proteste für sich zu instrumentalisieren, auf Widerstand. In Erfurt kam es am 1. Mai zu Protesten gegen die Teilnahme der Maoisten an der Mai-Kundgebung.

1 Kommentar

Kommentar verfassen