Endlich: Grass Gedicht zu Nordkorea!

Kim

 

 

Endlich: Der Nobelpreisträger  greift in die Nordkorea-Krise ein. Unser Gastautor Günter Grass versucht mit einem kleinen Gedicht, eine Brücke der Verständnis zu bauen:

 

Als Kind der Kim hatte es schwer,
Er wuchs in Korea auf, am Meer

Den ganzen Tag stanks dort nach Fisch
Nur Gräten bekam er auf den Tisch

Sein Vater triebs mit den Matrosen,
Die Mutter hatte Gürtelrosen

Und dann warn da die Imperialisten,
die wollten seine Schwester fisten

Kim baute Bomben aus Atomen,
um gute Laune sich zu holen

Nichts Böses wollt der Kim damit,
Die Leute ärgern war sein Beritt

Die Imperialisten drohten voller Grimm,
Da war er traurig, unser Kim

Bin doch nur ein kleiner Bub,
der niemand etwas Böses tut

Ich trink gern Bier und Wein,
Ich kann doch gar kein Schlimmer sein.

8 Kommentare

Sein Vater trieb es mit Matrosen? wtf?

Das klingt eher nach schlechter Propaganda, da fehlt es doch leider an satirischer Qualität.

Dabei ist der kleine dicke Diktator mit der komischen Frisur doch eine Steilvorlage schlechthin.

Völlig am Thema vorbei! Israel ist der Drahtzieher, der Kim ist doch nur ferngesteuert. Aber die Ficken-Prosa ist stilistisch gut getroffen.

Stimme zu: Der Witz fehlt. Nur beleidigend (gegenüber Kim wie Grass) ist eben noch keine Satire.

Gedicht hin, Gedicht her. Wo ist eigentlich Augstein? Sieht der den Weltfrieden jetzt nicht bedroht?

Au ja,

noch ein weiterer echt informativer Artikel zum Thema Nordkorea mit dem ihr hier klar stellt, dass ihr das Thema mit schlechtem Humor angehen wollt und nicht ernst nehmt. Danke. Dann schreibt lieber nichts drüber und erzählt euch die Witze an euren Stammtischabenden oder mailt sie euch zu. Mann echt.

Anscheinend kann man diesen Block also nur halbwegs ernst nehmen, wenn es um Lokalpatriotismus geht. Da seid ihr dann Feuer und Flamme.

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