Einenkel: “Das sind hier nicht nur die Chefs von morgen.”

Seit Donnerstag ist der Audimax der Ruhr Universität Bochum besetzt. Heute Mittag fand dort vor 300 Studierenden eine Solidaritätsveranstaltung statt.

OK, 300 in einem Saal in dem locker 3.000 Personen Platz finden ist keine beeindruckende Kulisse – aber es gab einen guten Grund mit der Solidaritätsveranstaltung im Audimax zu bleiben, wie einer der Organisatoren erklärte: "Wenn wir den Audimax räumen kommen wir nicht mehr rein."

Joachim Beyer, Personalrat der RUB, Vorsitzender des Fachbereiches Bildung, Wissenschaft und Forschung bei ver.di Bochum – Herne; Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender der Bochumer Opel-Werke; Michael Hermund, der hiesige DGB-Vorsitzender; Brigitte Ponath, vom Paritätischen und Rolf Geers vom  Kinder- und Jugendringes Bochum kamen um den Studenten bei ihrem Protest zur Seite zu stehen.

Den Studenten? Sind das für einen altgedienten Betreibsrat wie…

Seit Donnerstag ist der Audimax der Ruhr Universität Bochum besetzt. Heute Mittag fand dort vor 300 Studierenden eine Solidaritätsveranstaltung statt.

OK, 300 in einem Saal in dem locker 3.000 Personen Platz finden ist keine beeindruckende Kulisse – aber es gab einen guten Grund mit der Solidaritätsveranstaltung im Audimax zu bleiben, wie einer der Organisatoren erklärte: "Wenn wir den Audimax räumen kommen wir nicht mehr rein."

Joachim Beyer, Personalrat der RUB, Vorsitzender des Fachbereiches Bildung, Wissenschaft und Forschung bei ver.di Bochum – Herne; Rainer Einenkel, Betriebsratsvorsitzender der Bochumer Opel-Werke; Michael Hermund, der hiesige DGB-Vorsitzender; Brigitte Ponath, vom Paritätischen und Rolf Geers vom  Kinder- und Jugendringes Bochum kamen um den Studenten bei ihrem Protest zur Seite zu stehen.

Den Studenten? Sind das für einen altgedienten Betreibsrat wie Einenkel nicht die Chefs von morgen? "Nein, dass sind hier nicht alles künftige Chefs. Viele werden später als Entwickler arbeiten oder in der Verwaltung von Unternehmen und dann sind es ja Kollegen." Und ohnehin gäbe es im Ruhrgebiet einer traditionelle Verbundenheit zwischen den Arbeitern und den Studenten: "Viele der Studenten kommen ja aus einfachen Verhältnissen. Für sie ist es wichtig ohne Studiengebühren studieren zu können und viele müssen noch neben der Uni durch Arbeit ihre Ausbildung finanzieren. Das fällt ihnen unter dem Druck der neuen Bachelor und Masterstudiengänge schwer."

 

2 Kommentare

Viele werden weder Chefs sein, noch Kollegen von… Sie werden, wenn die Verlagerung ins Ausland, die Automatisierung usw. so weiter geht, arbeitslos sein.

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