Ein Weihnachtsbraten für Mutter

Heiligabend kommt meine Mutter. Und ich mache ihr einen italienischen Rinderbraten.

Foto: Flickr/hiflix

Vor meinem ersten Rinderbraten hatte ich einen gehörigen Respekt: Regelmäßig war meine Großmutter daran gescheitert, aus einem Stück Rundfleisch ein essbares Gericht zu machen. Meist wurde der Braten zu einem zähen Klumpen und alle Tricks halfen nicht: Sie konnte so viel Schnaps über die sterblichen Reste des Wiederkäuers kippen wie sie wollte – zart wurde das Fleisch nicht mehr.
Das ist mir bei meinen mittlerweile sechs Rinderbarten noch nie passiert. Vier Stunden muss der Braten im Topf bleiben – dann gleitet das Messer durch das Fleisch wie Butter.

Was man braucht:
Ein Stück Rinderbraten (1 Kilo sollte es schon sein)
Fünf Zwiebeln
Vier Knoblauchzehen
Kräuter (Oregano, frische Petersilie etc. Nehmt was Euch schmeckt)
Drei Lorbeerblätter
Tomatenmark
Frisches Suppengemüse
Eine…

Heiligabend kommt meine Mutter. Und ich mache ihr einen italienischen Rinderbraten.

Foto: Flickr/hiflix

Vor meinem ersten Rinderbraten hatte ich einen gehörigen Respekt: Regelmäßig war meine Großmutter daran gescheitert, aus einem Stück Rundfleisch ein essbares Gericht zu machen. Meist wurde der Braten zu einem zähen Klumpen und alle Tricks halfen nicht: Sie konnte so viel Schnaps über die sterblichen Reste des Wiederkäuers kippen wie sie wollte – zart wurde das Fleisch nicht mehr.
Das ist mir bei meinen mittlerweile sechs Rinderbarten noch nie passiert. Vier Stunden muss der Braten im Topf bleiben – dann gleitet das Messer durch das Fleisch wie Butter.

Was man braucht:
Ein Stück Rinderbraten (1 Kilo sollte es schon sein)
Fünf Zwiebeln
Vier Knoblauchzehen
Kräuter (Oregano, frische Petersilie etc. Nehmt was Euch schmeckt)
Drei Lorbeerblätter
Tomatenmark
Frisches Suppengemüse
Eine Peperoni
Etwas Fleischbrühe
Salz
Pfeffer
Eine Flasche Rotwein (Wenn es geht italienischen Wein)
Sonneblumenöl
Zucker

Und so geht es: Erst einmal alles klein schneiden. Dann das Öl in den Bräter oder einen anderen großen Topf. Öl erhitzen und dann den Braten hinein. Achtet darauf, dass er von allen Seiten gut anbrät. Nun die Zwiebel und den Knoblauch hinein. Wenn die Zwiebel glasig sind kommt das Tomatenmark dazu – es darf ganz leicht anbrennen. Jetzt schnell 0,5 Liter Rotwein und 0,25 Liter Fleischbrühe heinkippen, das Gemüse, die Lorbeerblätter und die Peperoni auch. Mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel drauf und vier Stunden lang köcheln lassen. Ab und zu den Braten wenden. Eine Viertelstunde bevor der Braten auf den Tisch soll alles abschmecken, Kräuter hinzugeben, vielleicht noch etwas Zucker – jeder wie er will.
Dazu gibt es am Heiligabend Gnochi und gedünstete Grüne Bohnen mit etwas Tomaten.
Arbeitszeit insgesamt: Vielleicht eine Dreiviertelstunde.
Ein Tipp zur Bratensauce: Wer die Gemüseklumpen in der Sauce nicht mag kann alles mit einem Pürierstab zerkleinern. Heraus kommt dann eine sehr sämige Sauce.

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