Dortmund führt Arbeitslosenstatistik in NRW an

Mit einer Arbeitslosenquote von 14,8 Prozent ist Dortmund der Arbeitsagenturbezirk mit den meisten Arbeitslosen in NRW.

Dortmund hat damit den langjährigen Spitzenreiter (und Erzrivalen beim Fußball) Gelsenkirchen von seinem angestammten letzten Platz verdrängt. Im Juli lag die Quote nach Angaben der Arbeitsagentur NRW im Bezirk  Gelsenkirchen bei 14,7 Prozent. Noch im Juni hatte der Bezirk um die Emscherstadt mit Dortmund gleichauf gelegen.  Im Juli 2007 lag der Arbeitsamtsbezirk Gelsenkirchen mit 16,1 Prozent noch deutlich vor Dortmund. 

Es stellen sich zwei Fragen: Was macht Gelsenkirchen besser und was macht Dortmund schlechter?

Mit einer Arbeitslosenquote von 14,8 Prozent ist Dortmund der Arbeitsagenturbezirk mit den meisten Arbeitslosen in NRW.

Dortmund hat damit den langjährigen Spitzenreiter (und Erzrivalen beim Fußball) Gelsenkirchen von seinem angestammten letzten Platz verdrängt. Im Juli lag die Quote nach Angaben der Arbeitsagentur NRW im Bezirk  Gelsenkirchen bei 14,7 Prozent. Noch im Juni hatte der Bezirk um die Emscherstadt mit Dortmund gleichauf gelegen.  Im Juli 2007 lag der Arbeitsamtsbezirk Gelsenkirchen mit 16,1 Prozent noch deutlich vor Dortmund. 

Es stellen sich zwei Fragen: Was macht Gelsenkirchen besser und was macht Dortmund schlechter?

9 Kommentare

Gute frage, was GE besser macht? Selbst bin ich freiberuflich tätig, bekomme aber einiges mit in GE. Eigentlich sind die schlangen vorm AA nicht kleiner geworden. Eventuell ist es nur saisonal bedingt? Aber eigentlich ist es auch egal, denn im beiden städten sind es noch zu viele!
M.

@Malte, Florian: Gemeint ist der Arbeitsamtsbezirk Gelsenkirchen, zu dem auch Bottrop und Gladbeck gehören und nicht nur die Stadt Gelsenkirchen. Aber auch auf GE alleine bezogen gilt: Dort ist die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen – wesentlich stärker als in anderen Ruhrgebietsstädten. Mich würde auch Interessieren, woran das liegt, denn so viele tolle Neuansiedlungen gab es in GE in den vergangenen Jahren nicht – wogegen in Dortmund ziemlich viel gelaufen ist.

Mal ein Versuch: In Do weniger Jobs, aber qualifiziertere (und dauerhaftere) – in GE eher unqualifiziertere: Schnell da und in der Krise auch schneller wieder weg plus die Nähe zu Essen?

Ach so und deswegen sind bei RWE Systems in Dortmund nur noch Chefs angestellt? Das stimmt so nicht Stefan.

@David: Es gibt ja nicht nur RWE in Dortmund – im IT Bereich und in der Mikrosystemtechnik haben sie eine Menge mittelständischer Unternehmen (Elmos etc.) Vergleichbares in dieser Menge kenne ich aus GE nicht.

Es stellen sich zwei Fragen: Was macht Gelsenkirchen besser und was macht Dortmund schlechter?

Ehrlich gesagt, was soll diese Frage.

Ob nun letzter oder vorletzter.

Da die Arbeitslosenzahlen in erster Linie von der Bildung abhängig sind, können doch die Städte wenig daran machen.
Schließlich werden in Deutschland 200000 Diplomingenieure gesucht.
Da muss man doch mal nach der Bildung in Deutschland fragen!

Zum anderen, die kleine feine Stadt Mülheim, die schon erheblich von der Rheinschiene profitiert, hat nur eine Arbeitslosenquote von 8,2% und liegt damit noch vor Düsseldorf und Krefeld. So schlecht ist es dann doch nicht.

Auffällig ist jedoch auch, das selbst Duisburg wesentlich besser dasteht als Dortmund, was wesentlichen an dem blühenden Standort der Stahlindustrie, so wie am Hafen liegt.

Zum anderen, im Kreis Wesel, in Duisburg, Essen und Mülheim sind die Menschen auch bereit, nach Krefeld, Düsseldorf und Leverkusen zu Pendel.
Schließlich haben sie als Rheinländer auch keine Berührungsängste mit dem Übrigen Rheinland.

NB

Also so wie ich die Arbeitsweise der Agentur für Arbeit kenne, würde ich sagen, die haben sich bloss verrechnet. Oder schöngerechnet. Oder beschissen, bis das einer merkt interessierts eh keinen mehr. Nein, das würde planvolles Handeln voraussetzen. Ich bleibe dabei: Einfach nur verrechnet.

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