Dortmund: Chanukkafeier am Phoenixsee

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Im Beisein von Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Vertreter aller Religionsgemeinschaften feierte die Jüdische Gemeinde Dortmunds gestern zum dritten Mal in Folge Chanukka am Phoenixsee im Stadtteil Hörde. Gut 250 Besucher trotzdem dem windigen und regnerischen Wetter. Gemeinde-Vorstand Zwi Rappoport sagte in seiner Rede, das Chanukka-Fest sei ein Symbol der Kraft der Juden, auch Zeiten der Anfeindungen zu überstehen. Ullrich Sierau sagte in seinem Grußwort, Dortmund sei froh, wieder eine große Jüdische Gemeinde zu haben. Die öffentliche  Chanukka-Feier bezeichnete er als eine noch junge, aber gute Tradition.

Zu Beginn der Feier läuteten die Kirchenglocken in Hörde. Sierau erklärte den Grund: “Dahinten stehen ein paar Neonazis und die Gemeinde will sie mit dem Geläut der Glocken übertönen.” Doch in Hörde waren zu dem Zeitpunkt keine Nazis: Blockaden und die Polizei sorgten dafür, dass sie in der Nordstadt fest hingen und nicht , wie geplant, ihre Kundgebung in Hörde abhalten konnten.

1 Kommentar

Vertreter aller Religionsgemeinschaften? Das wage ich ja zu bezweifeln…. 😉 Trotzdem schön zusehen.

Frohe Weihnachten, Chanukka Sameach, Happy Holidays an die ruhrbarone!

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